Kaufmann Gesundheitswesen Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Kaufmann im Gesundheitswesen?

Kaufleute im Gesundheitswesen übernehmen drei wichtige Aufgaben im Job. Zunächst einmal kümmern sie sich um die Verwaltung, was zum Beispiel die Abrechnung und Kodierung medizinischer Leistungen, die Ermittlung des Materialbedarfs, die Anfertigung von Statistiken oder das Qualitätsmanagement umfasst. Daneben übernehmen sie einen beratenden Part im Job. Schon in der Ausbildung lernen sie, wie die professionelle Kundenberatung gelingt und wie sie Kunden informieren und vor allem akquirieren. Ein weiterer, nicht weniger wichtiger Aufgabenbereich des Kaufmanns im Gesundheitswesen ist das Marketing – der Fachmann beobachtet den Gesundheitsmarkt und entwickelt darauf basierend neue Dienstleistungsangebote und Konzepte.

Was verdient ein Kaufmann im Gesundheitswesen?

Als erfahrener Kaufmann im Gesundheitswesen sollten Sie zwischen 2.749 und 3.046 Euro brutto im Monat verdienen. Berufsanfänger starten mit einem geringeren Gehaltscheck. Dieser lässt sich jedoch schnell durch einschlägige Fortbildungen aufbessern – gleichzeitig verbessern Sie damit auch noch Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Welche Ausbildung benötigt ein Kaufmann im Gesundheitswesen?

Der klassische Weg in den Job führt über die dreijährige, duale Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen. Alternativ könnte Ihnen auch der Abschluss als Praxismanager oder Sozialversicherungsfachangestellter die Tür zu einer Anstellung öffnen.

Exakt»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Alle Jobs»
  • Alle Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Refugees

Ihre Jobsuche nach Kaufmann Gesundheitswesen auf Jobbörse.de ergab 832 aktuelle Jobs und Stellenangebote:

Sortieren nach: RelevanzTiteltrefferDatumJobVideos
1 2 3 4 5 nächste

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Kaufmann im Gesundheitswesen während der Ausbildung?

In der Ausbildung lernen die Berufsanwärter den Job des Kaufmanns im Gesundheitswesen von seiner theoretischen und seiner praktischen Seite kennen. Auf dem Lehrplan der Berufsschule stehen zum Beispiel Fächer wie Deutsch, Kommunikation, Englisch, Marketing und Personalwirtschaft. Im Ausbildungsbetrieb erfahren Sie, in welchem Bereich Sie Ihr erlerntes Wissen anwenden können. An der Seite Ihrer Kollegen dürfen Sie sich in verschiedene Aufgaben einarbeiten und zum Beispiel kundenorientierte Texte formulieren, Kundengespräche führen oder die Datenbanken pflegen. Auch die Kostenermittlung und das Erstellen von Statistiken steht auf dem Lehrplan der Ausbildung.

Welche Aufgaben hat ein Kaufmann im Gesundheitswesen?

Kaufleute im Gesundheitswesen agieren als Schnittstelle zwischen der Verwaltung und der serviceorientierten Kundenberatung. In ihrem Job kümmern sie sich um die Leistungsberechnung und arbeiten eng mit Krankenkassen und anderen medizinischen Einrichtungen zusammen. Sie sind geübt darin, Statistiken zu analysieren und darauf basierend Gesundheitsangebote zu kalkulieren. Auch die Bedarfsermittlung von Gesundheitskonzepten gehört zu ihrem täglichen Geschäft. Auch der persönliche Kontakt zum Patienten kommt in den meisten Betrieben nicht zu kurz. Braucht jemand einen Termin beim Arzt oder in einer anderen medizinischen Einrichtung, vereinbart er diesen nicht selten über den Kaufmann im Gesundheitswesen. Zudem pflegt der Fachmann die Krankenakte und bereitet die Abrechnungen für die Krankenkassen vor.

Warum sollte man Kaufmann im Gesundheitswesen werden?

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind für Kaufleute im Gesundheitswesen gut bis sehr gut. Das liegt vor allem daran, dass sich die medizinische Versorgung kontinuierlich verbessert und die Gesellschaft demzufolge immer älter wird. Die Anzahl der Leistungen, die Krankenkassen mit Krankenhäusern und Arztpraxen abrechnen, steigt. Medizinische Versorger sowie Kostenträger freuen sich über tatkräftige Unterstützung – für Kaufleute im Gesundheitswesen gibt es derzeit mehr als genug zu tun.

Wo kann man als Kaufmann im Gesundheitswesen arbeiten?

Wer die Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen abgeschlossen hat, kann sich bei verschiedenen Arbeitgebern bewerben. Interessante Anstellungsmöglichkeiten finden Fachkräfte zum Beispiel in Krankenhäusern, in Rehabilitationseinrichtungen oder medizinischen Laboren, in Arztpraxen, bei Krankenversicherungen und Rettungsdiensten, in Altenpflegeheimen sowie in der ambulanten Alten- und Krankenpflege.

Wie bewerbe ich mich als Kaufmann im Gesundheitswesen?

Für Ihre Bewerbung benötigen Sie einen aussagekräftigen Lebenslauf, ein Anschreiben und Ihre Zeugnisse. Dem Lebenslauf sollten Sie ein Porträtfoto hinzufügen. Achten Sie darauf, dass Sie sehr freundlich und seriös darauf wirken. Am besten erstellen Sie es beim Fotografen – er weiß genau, wie er Sie ins beste Licht setzt. Welche Bewerbungsform Sie nutzen, hängt vom Wunsch des Arbeitgebers ab. In der Stellenausschreibung finden Sie in der Regel die Information dazu. Sollte es sich um eine digitale Bewerbung handeln, scannen Sie alle Unterlagen in bestmöglicher Qualität ein und versenden Sie diese per E-Mail. Manche Betriebe bevorzugen dagegen die ausgedruckte Variante – in diesem Fall bündeln Sie Ihre Dokumente in einer Bewerbungsmappe und versenden sie per Post.

Welche Arbeitszeiten hat ein Kaufmann im Gesundheitswesen?

Kaufleute im Gesundheitswesen haben sehr geregelte Arbeitszeiten. Natürlich kann es in beruflichen Stoßzeiten etwas stressig zugehen – Überstunden sind allerdings nicht die Regel. Wer sich durch die Bereitschaft zu Mehrarbeit auszeichnet, darf auf eine Beförderung hoffen und erhält bald schon den verdienten Lohn für seinen starken Einsatz.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Kaufmann im Gesundheitswesen?

Nach der Lehre zum Kaufmann im Gesundheitswesen können Sie Ihre Karriere über verschiedene Wege voranbringen. Einer der erfolgversprechendsten führt über die Teilnahme an einer einschlägigen Weiterbildung. Der Aufstieg zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen ist in Ihrer Branche besonders beliebt, da er mehr Verantwortung in verschiedenen Arbeitsbereichen verspricht. Beispielsweise erarbeitet der Fachwirt Finanzierungspläne und optimiert Arbeitsabläufe oder Kommunikationsprozesse. Darüber hinaus bietet sich eine Weiterbildung zum Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen an. In dieser Position steigen Sie in die Geschäftsführung ein und können zum Beispiel in der medizinischen Leitung eines Krankenhauses arbeiten. Hier gilt es, bei der Entwicklung von Konzepten mitzuwirken, um die Positionierung des Betriebes auf dem Markt zu verbessern. Natürlich ist auch das Studium eine interessante Variante, um im Job aufzusteigen. Mit dem Abitur in der Tasche können sich Kaufleute im Gesundheitswesen zum Beispiel dem Fachbereich Gesundheitsmanagement oder der Gesundheitsökonomie widmen – mit einem Bachelor oder Master eröffnen sich neue Perspektiven im Bereich einer Fach- oder Führungskarriere.

Was macht ein Kaufmann im Gesundheitswesen in der Praxis?

Zu den typischen Tätigkeiten eines Kaufmanns im Gesundheitswesen gehören die Akquise von Neukunden, die Patientenberatung zu medizinischen Leistungen und die Mitarbeit bei der Entwicklung von Konzepten zu Dienstleistungsangeboten. Außerdem kennen sich die Fachleute des Gesundheitswesens mit der Kodierung von medizinischen Leistungen gut aus und wissen, wie sie Behandlungen bei Krankenkassen und sonstigen Kostenträgern richtig abrechnen. Der Umgang mit unterschiedlichen Dokumentationssystemen ist für die Abrechnung und das Qualitätsmanagement sehr wichtig. Um Kalkulationen durchführen zu können und Statistiken anzufertigen, müssen die Kaufleute für Gesundheitswesen mit Word und Excel vertraut sein.

Jobsuche eingrenzen

Berufsbild