Produktdesigner Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Produktdesigner?

Das Berufsbild des Technischen Produktdesigners umfasst zwei Fachrichtungen – die Maschinen- und Anlagenkonstruktion sowie die Produktgestaltung und - konstruktion. Während der Ausbildung legen die Azubis fest, auf welchen Schwerpunkt sie sich spezialisieren möchten. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Tätigkeiten des jeweiligen Berufsprofils aufgeführt.

Maschinen- und Anlagenkonstruktion: In diesem Bereich entwerfen und konstruieren gelernte Produktdesigner Bauteile, Baugruppen und ganze Anlagen, dem Kundenwunsch entsprechend. Sie erstellen die Montagepläne und Stücklisten, pflegen die Produktdokumentationen und sichern die Daten. Sie arbeiten mit der Entwicklungsabteilung zusammen und fertigen mithilfe von CAD-Systemen detaillierte Modelle an. Unter Berücksichtigung der elektrotechnischen Komponenten suchen sie geeignete Normteile und Werkstoffe aus.

Produktgestaltung und -konstruktion: Wer sich in diesen Schwerpunkt einarbeitet, der entwirft und konstruiert in seinem Berufsalltag auch Bauteile und Baugruppen. Wenn schon eine Lösung existiert, greift der Produktdesigner auf diese zurück und passt sie den neuen Anforderungen an. Der Fachmann bedient sich speziellen CAD- Systemen, um 3-D -Datenmodelle zu erstellen. Liegen die Schnittbilder und Detail- Ausarbeitungen vor, wählt der Produktdesigner im Anschluss die Werkstoffe, Normteile und Montagetechniken aus. Dabei achtet er stets auf die Kosten und berücksichtigt die Wünsche des Kunden.

Was verdient ein Produktdesigner?

Produktdesigner verdienen im Schnitt zwischen 3.060 und 3.362 Euro brutto im Monat. Berufseinsteiger liegen etwas darunter – für sie sind ungefähr 2.500 Euro drin.

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Welche Ausbildung benötigt ein Produktdesigner?

Der klassische Pfad in den Job verläuft über die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Technischen Produktdesigner. Wer den Beruf des Technischen Zeichners erlernt hat, hat etwas mehr Erfahrung. Der Ausbildungsgang wurde 2011 durch den des Technischen Produktdesigners abgelöst. Trotzdem können sich gelernte Technische Zeichner auch auf Stellenangebote für Technische Produktdesigner bewerben.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Produktdesigner während der Ausbildung?

In der Lehre erfahren angehende Produktdesigner, wie sie beispielsweise eine Werkzeugmaschine auf dem Papier entwerfen. Sie erlernen das technische Zeichnen am Computer und erstellen detaillierte Entwürfe von technischen Bauteilen und Produkten. Ob das theoretische Modell funktioniert, wird in Simulationen und Tests geprüft. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Auswahl des richtigen Bauwerkstoffs. Eisen, Kunststoff, Keramik und viele weitere stehen zur Auswahl. Die Eigenschaften des Materials bestimmen darüber, wie geeignet es für den jeweiligen Zweck ist. Deshalb beschäftigen sich die Auszubildenden schon in der Lehre mit unterschiedlichen Materialien und deren Eigenschaften.

Welche Aufgaben hat ein Produktdesigner?

Schon in der Lehre entscheiden sich angehende Produktdesigner für einen dieser Schwerpunkte: Produktgestaltung und -konstruktion oder Maschinen- und Anlagenkonstruktion. Wer die Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion gewählt hat, konzipiert und entwickelt in seinem Job Datenmodelle und Produkte mittels computergestützten 3D-Programmen. Hier trägt der Fachmann die Verantwortung für die Gestaltung und wählt die passenden Werkstoffe, Normen und Montagetechniken aus. Die Entwürfe können Schnittbilder oder Detail-Ausarbeitungen sein. Diese Arbeiten dienen dann als Basis für die Fertigung. Die Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion umfasst ähnliche Aufgaben. In diesem Bereich konzipieren Produktdesigner auch 3-D-Modelle am Computer. Diesmal handelt es sich jedoch um Fertigungszeichnungen für Bauteile und Baugruppen. Wünscht sich der Kunde ein neues Fahrzeug, eine Maschine oder Anlage, ist der Produktdesigner für Maschinen- und Anlagenkonstruktion gefragt. Während des Konstruktionsprozesses beachtet der Fachmann die Grundlagen der Steuerungs- und Elektrotechnik. Darauf basierend, wählt er die Normteile und Werkstoffe aus.

Warum sollte man Produktdesigner werden?

Wer den Beruf des Produktdesigners erlernt hat, hat eine gute Zukunftsperspektive. Die Prognosen bestätigen dies: Das dreidimensionale Konstruieren ist in vielen Unternehmen grundlegend. Darüber hinaus sind Technische Produktdesigner darin geübt, die Dokumentation von Arbeitsprozessen anzufertigen und Ergebnisse zu präsentieren. Auch diese Fähigkeiten sind essenziell, um sich auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen.

Wo kann man als Produktdesigner arbeiten?

Technische Produktdesigner sind überwiegend in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen angestellt. Hersteller von Möbeln, Elektromaschinen und Computer-Hardware sowie Betriebe des Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbaus sind also für arbeitssuchende Produktdesigner die besten Adressen.

Wie bewerbe ich mich als Produktdesigner?

Die klassische Bewerbung umfasst einen Lebenslauf, die berufsrelevanten Zeugnisse und das Anschreiben. Letzteres bereitet den meisten das größte Kopfzerbrechen. Dabei brauchen sie eigentlich nur folgende wichtige Punkte zu berücksichtigen:

  • Fassen Sie sich kurz.
  • Betonen Sie Ihre Stärken.
  • Kommen Sie der Aufforderung nach einer Gehaltsvorstellung nach.
  • Erklären Sie, weshalb ein Unternehmen für Sie als Arbeitgeber infrage kommt.

Welche Arbeitszeiten hat ein Produktdesigner?

In der Regel haben Technische Produktdesigner sehr flexible Arbeitszeiten. Dienstreisen kommen nur in Ausnahmefällen vor.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Produktdesigner?

Nach der Lehre zum Technischen Produktdesigner stehen Ihnen viele Wege offen. Möchten Sie die Karriereleiter weiter erklimmen, sind Weiterbildungen eine gute Möglichkeit. Eine der interessantesten Zusatzqualifikationen ist die Fortbildung zum Konstrukteur. Im Rahmen dieser können Sie Ihre Kenntnisse vertiefen und qualifizieren sich für eine Position mit höherer Verantwortung. Alternativ dazu können Sie natürlich auch die Weiterbildung zum Techniker im Bereich Maschinentechnik in Erwägung ziehen. Diese dauert zwei Jahre und schult Sie darin, Konzepte selbstständig zu erstellen. Der Aufstieg in eine Führungsposition rückt auch damit in greifbare Nähe.

Was macht ein Produktdesigner in der Praxis?

Produktdesigner sind darin geübt, Winkel, Flächen und Volumen zu berechnen und Größen wie die Beschleunigung und Reibungskraft zu bestimmen. Täglich arbeiten sie mit unterschiedlichen Softwareprogrammen und wissen, wie sie Designvorgaben am Computer umsetzen. Durch die Hand des Produktdesigners entstehen Entwurfszeichnungen und Skizzen, die die Produktion als Grundlage für die Herstellung von Einzelteilen und Baugruppen verwendet. Aus welchem Material das Autoteil, Maschinenelement oder Werkzeug bestehen soll, entscheidet auch der Produktdesigner. Die Auswahl der Werkstoffe und die Gestaltung des Produkts finden unter Rücksprache mit dem Kunden statt. Zudem berücksichtigt der Fachmann wirtschaftliche und qualitätssichernde Vorgaben. Besteht ein Änderungswunsch, passt der Produktdesigner seine Entwürfe daran an. Danach erfolgt die Präsentation der Arbeitsergebnisse. Bekommt der Entwurf den Zuspruch, beginnt der Produktdesigner mit der Planung der Produktion. Er begleitet den gesamten Produktionsprozess bis hin zum fertigen Produkt.

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