Sozialversicherungsfachangestellte Jobs und Stellenangebote

Was macht eine Sozialversicherungsfachangestellte?

Sozialversicherungsfachangestellte (kurz: Sofa) sind Ansprechpartner für Versicherte im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, der Unfallversicherung, der Rentenversicherung, der landwirtschaftlichen Sozialversicherung und der knappschaftlichen Sozialversicherung. Schon in der Ausbildung legen sie sich auf eine Fachrichtung fest. Zu ihren Hauptaufgaben gehört es, Versicherungsverhältnisse zu klären, Ansprüche zu prüfen, Beitragszahlungen zu berechnen und zu prüfen und Versicherte zur finanziellen Absicherung im Krankheits- oder Pflegefall zu beraten.

Was verdient eine Sozialversicherungsfachangestellte?

Das Durchschnittseinkommen von Sozialversicherungsfachangestellten liegt zwischen 3.088 und 3.179 Euro brutto monatlich. Das Einstiegsgehalt liegt weiter darunter. Nach der Lehre starten Sozialversicherungsfachangestellte mit einem Monatslohn von rund 1.600 Euro brutto.

Welche Ausbildung benötigt eine Sozialversicherungsfachangestellte?

Um in den Job einer Sofa einzusteigen, erwarten die meisten Arbeitgeber den staatlich anerkannten Abschluss des Bildungsgangs. Alternativ schaffen es aber auch Kaufleute im Gesundheitswesen und gelernte Krankenversicherungsfachangestellte in den Beruf.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Sozialversicherungsfachangestellte während der Ausbildung?

In der Lehre zur Sozialversicherungsfachangestellten arbeiten sich die Auszubildenden in den Bereich Personalwesen, Arbeits- und Dienstrecht, Leistungen, Versicherungspflicht und Versicherungsfreiheit sowie Rechnungswesen ein. Sie lernen unter anderem, wie sie im Falle eines Konflikts professionell antworten und welche Marketingmaßnahmen im Bereich Sozialversicherung anfallen.

Welche Aufgaben hat eine Sozialversicherungsfachangestellte?

Sozialversicherungsfachangestellte beraten Versicherungspflichtige in unterschiedlichen Angelegenheiten. Sie klären zum Beispiel, wie es um die Kranken- und Rentenversicherungspflicht eines Arbeitnehmers steht, wer sich über die Familie versichern kann und weitere Fragen und Anliegen. Auch die Arbeitgeber profitieren von der Unterstützung der Sofas. So helfen sie ihnen zum Beispiel bei der Meldepflicht von Arbeitnehmern weiter und kümmern sich um die Bearbeitung der An- und Abmeldungen von Versicherten zu Beginn und Ende eines Arbeitsverhältnisses. Mit der Spezialisierung auf der allgemeinen Krankenversicherung agieren Sozialversicherungsfachangestellte auch in der Beitragsbuchhaltung und berechnen Beitragsleistungen. Außerdem übernehmen sie in dieser Funktion die Kontrolle eingehender Zahlungen, klären Versicherungsnehmer über ihre Rechte auf, beantragen Beitragszuschüsse und nehmen Beitragsrückerstattungen vor. Hat sich die Sozialversicherungsangestellte in den Bereich Vertrieb eingearbeitet, ist Sie die Expertin für die Neukundengewinnung. Per Telefon kontaktiert sie potenzielle Versicherungsnehmer und informiert Interessierte über die verschiedenen Versicherungsleistungen.

Warum sollte man Sozialversicherungsfachangestellte werden?

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt könnten für Sozialversicherungsfachangestellte gerade nicht besser sein. Die immer älter werdende Gesellschaft geht mit einem steigenden Bedarf an medizinischer Betreuung einher – Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Fachkräfte des administrativen Bereichs können sich vor Stellenangeboten kaum retten. Beste Aussichten also für jene, die eine Lehre als Sozialversicherungsfachangestellte anstreben.

Wo kann man als Sozialversicherungsfachangestellte arbeiten?

Vor allem gesetzliche Krankenversicherungen, Verbände, Krankenhäuser und größere Arztpraxen profitieren von der Expertise der Sozialversicherungsfachangestellten. Hier finden Sie mit Sicherheit eine spannende Einsatzmöglichkeit.

Wie bewerbe ich mich als Sozialversicherungsfachangestellte?

Eine Bewerbung beinhaltet grundsätzlich einen Lebenslauf, ein Anschreiben und alle berufsrelevanten Zeugnisse und Zertifikate. Haben Sie diese zusammengestellt, senden Sie Ihre Bewerbung entweder per Brief oder per E-Mail an den suchenden Arbeitgeber. Beachten Sie dabei unbedingt die Angaben in der Stellenausschreibung. Dort finden Sie unter anderem auch die Informationen zum Einsendeschluss, das Anforderungsprofil und weitere Angaben zur Bewerbung. Aufkommende Fragen können Sie natürlich vorab auch gern telefonisch klären.

Welche Arbeitszeiten hat eine Sozialversicherungsfachangestellte?

Die Work-Life-Balance von Sozialversicherungsfachangestellten ist ausgeglichen. Sie arbeiten von Montag bis Freitag und haben einen geregelten Berufsalltag.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für die Sozialversicherungsfachangestellte?

Nach der Lehre können Sozialversicherungsfachangestellte nach einem Berufsjahr die Weiterbildung zur Fachwirtin angehen. Sie dauert zwischen zehn und 20 Monaten und überträgt ihnen die Verantwortung, Kunden eigenständig zu beraten und ihnen Angebote zu unterbreiten. Wer danach immer noch nicht genug hat, kann binnen einer zwölf- bis 18- monatigen Fortbildung zur Betriebswirtin aufsteigen. In dieser Position übernehmen Sie mehr Verantwortung, insbesondere im Personal- und Rechnungssektor. Ein Studium eröffnet Ihnen überdies zusätzliche Aufstiegsmöglichkeiten. Einschlägige Fachrichtungen sind zum Beispiel Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie oder Verwaltungswirtschaft.

Was macht eine Sozialversicherungsfachangestellte in der Praxis?

Sozialversicherungsfachangestellte sind echte Multitasking-Talente. Am Telefon, persönlich am Schalter und sogar per E-Mail beantwortet sie alle Fragen von Versicherten kompetent und freundlich. Zu ihren Kunden gehören je nach fachlicher Ausrichtung Landwirte, Arbeitgeber, Arbeitnehmer und viele mehr. Für ihre Kunden klärt sie zum Beispiel die Versicherungspflicht und die Versicherungsfreiheit und bietet jedem eine passgenaue Versicherungslösung an. Am Computer berechnet die Sozialversicherungsfachangestellte Beiträge, überwacht den Beitragseinzug und wickelt Beitragserstattungen ab. Ist ein Kunde erkrankt, kann er sich bei der Versicherung über das gesundheitsbewusste Verhalten, mögliche Leistungen und Reha- Angebote informieren. Sind die Leistungsansprüche überprüft, veranlasst die Sofa die Überweisung des Krankengelds, des Mutterschaftsgelds, der Fahrtkosten und weiteren Kosten.

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