MTA Jobs und Stellenangebote

Was macht ein MTA?

Medizinisch-technische Assistenten (kurz: MTA) sind für die Bedienung medizinischer Geräte zuständig. Da der Beruf mehrere Spezialisierungen umfasst, ist das Aufgabenprofil sehr umfangreich. Der Begriff MTA bezeichnet dabei generell den medizinisch-technischen Assistenten im Bereich Funktionsdiagnostik. Wer diesen Beruf erlernt hat, arbeitet in einer Praxis oder Klinik und führt beispielsweise Lungenfunktionstests, Hör- und Sehprüfungen oder Herzschrittmacherkontrollen durch. Daneben umfasst die Bezeichnung MTA auch die Berufsprofile des medizinisch-technischen Radiologieassistenten, des medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten und des Veterinärmedizinisch-technischen Assistenten.

Was verdient ein MTA?

Das durchschnittliche Einkommen eines MTA mit Berufserfahrung liegt zwischen 3.160 und 3.485 Euro brutto im Monat. Das Einstiegsgehalt rangiert bei knapp 2.000 Euro brutto.

Welche Ausbildung benötigt ein MTA?

Die meisten berufstätigen MTAs haben zuvor die dreijährige Ausbildung zum medizinisch-technischen Assistenten absolviert.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als MTA während der Ausbildung?

Als MTA im Bereich Funktionsdiagnostik lernen Sie, mit welchen medizintechnischen Geräten man den Funktionszustand des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems, der Sinnesorgane, der Muskulatur, des Herzens, der Blutgefäßdurchströmung und der Lunge untersucht. Der Lehrplan bereitet angehende MTAs darauf vor, beispielsweise EEGs (Elektroenzephalogramme) selbstständig zu erstellen und Ventilationsprüfungen durchzuführen. Daneben schult er angehende MTAs in Bereichen wie:

  • psychoakustische und objektive Audiometrie
  • myografische Messungen
  • Elektrokardiogramm
  • Druck-, Strömungs- und Volumenmessungen an Herz und Gefäßen
  • Herzschrittmacherfunktionskontrolle
  • Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der Gefäße
  • Blutgasanalysen
  • Genetik und Vererbungslehre
  • EDV
  • Strahlenschutzverordnung

Welche Aufgaben hat ein MTA?

Die Berufsbezeichnung medizinisch-technischer Assistent (kurz: MTA) ist eine Sammelbezeichnung für vier Berufe, nämlich:

  • Medizinisch-technischer Assistent – Funktionsdiagnostik
  • Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent
  • Medizinisch-technischer Radiologieassistent
  • Veterinärmedizinisch-technischer Assistent

Je nach Fachbereich stehen die Fachkräfte dabei vor unterschiedlichen Herausforderungen. In der Funktionsdiagnostik führen MTAs beispielsweise Atemgas- und Blutgasanalysen durch, erstellen im Bereich Herz-Kreislauf- Funktionsdiagnostik EKGs (Elektrokardiogramme) und assistieren im Fachgebiet neurophysiologische Funktionsdiagnostik bei der Computertomografie. Als medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent (MTLA) hingegen messen Sie Flüssigkeiten ab, untersuchen Blut und Urin, testen Enzymaktivitäten oder führen Blutgruppenbestimmungen durch. Radiologieassistenten (MTRA) erstellen selbstständig Röntgenaufnahmen, stellen Bestrahlungsgeräte ein und führen ergänzende Laboruntersuchungen mithilfe klinisch-chemischer Methoden durch. Veterinärmedizinisch-technische Assistenten (VMTA) stellen dagegen histologische Schnittpräparate her, untersuchen Stoffwechselvorgänge von Tieren oder arbeiten beispielsweise in Laboren der Mikrobiologie, Zytologie und Hämatologie.

Neben den technischen Aufgaben übernehmen medizinisch-technische Assistenten auch immer wieder administrative Aufgaben. Das Anlegen und die Pflege von Akten und Ergebnistabellen gehören genauso in das Aufgabenrepertoire wie die Arbeit an und mit medizinischen Geräten.

Warum sollte man MTA werden?

Medizinisches Fachpersonal ist auf dem Arbeitsmarkt aktuell stark gesucht. Die Gesundheitsbranche hat einen spürbaren Fachkräftemangel zu verzeichnen. Folglich können sich Jobanwärter Ihre Ausbilder beinahe aussuchen und auch die Übernahmechancen stehen für ausgelernte medizinisch-technische Assistenten gut. Grünes Licht also für all jene, die mit dem Gedanken einer Ausbildung zum MTA spielen.

Wo kann man als MTA arbeiten?

Die größte Chance auf eine Anstellung als MTA haben Sie in Krankenhäusern, Kliniken, privaten Praxen, Ambulanzen, medizinischen Laboren, Zentren für Diagnostik und Forschungseinrichtungen.

Wie bewerbe ich mich als MTA?

Am schnellsten sollten Sie eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erwarten, wenn Sie sich auf mehrere Jobangebote gleichzeitig bewerben. Beachten Sie dabei, dass jeder Arbeitgeber eine andere Bewerbungsform bevorzugt. Die Beliebteste ist zwar mittlerweile die Online-Bewerbung, trotzdem gibt es immer noch Arbeitgeber, die sich eine schriftliche, persönliche oder telefonische Vorstellung wünschen.

Welche Arbeitszeiten hat ein MTA?

Als MTA können Sie in verschiedenen Branchen arbeiten, was unterschiedliche Arbeitszeitmodelle zur Folge hat. Wer beispielsweise in einer Praxis tätig ist, hat oft das Glück, nur wochentags arbeiten zu müssen. In Krankenhäusern und Kliniken erwartet Sie dagegen der Schichtdienst. Auch die Arbeit in Laboren erfordert häufig eine Bereitschaft zur Schichtarbeit. Für einen solchen Mehraufwand dürfen Betroffene jedoch mit einer attraktiven Bezuschussung rechnen. Wem seine Arbeit dort ohnehin Spaß macht, der nutzt solche Dienste gern, um sich das Monatsgehalt etwas aufzubessern.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den MTA?

Nach dem Abitur und der Ausbildung noch ein Studium absolvieren? Diesen Weg schlagen Karriereinteressierte gern ein. Spannende Fachrichtungen wären nach der MTA- Lehre beispielsweise Medizin, Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie, Pflegemanagement, Chemie, Biologie oder Medizintechnik.

Wer es nicht ganz so eilig mit dem Karriereaufstieg hat, kann sich auch über die regelmäßige Teilnahme an berufsrelevanten Weiterbildungen hocharbeiten. Zusätzliches Wissen im Bereich medizinischer Strahlenschutz, medizinische Dokumentation oder Hygiene im Gesundheitsbereich machen Sie zu einem attraktiven Bewerber und erhöhen die Chancen auf ein steigendes Gehalt enorm.

Was macht ein MTA in der Praxis?

Im Job des MTA kommt es immer darauf an, in welcher Branche er tätig ist. Arbeitet er zum Beispiel bei einem Lungenfacharzt, führt er vermehrt Lungenfunktionstests durch. Bei einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt ist er für die Durchführung von Gehörtests zuständig, in der Kardiologie beschäftigt er sich vorwiegend mit der Aufzeichnung von Herztönen und Ultraschalluntersuchungen. Daneben hat er in der Berufsschule aber auch gelernt, wie man Blutproben entnimmt, Gehirnströme und Muskelfunktionen misst oder Elektrokardiogramme erstellt. Selbst das Assistieren bei Katheteruntersuchungen ist ihm nicht fremd. Nach der Untersuchung werten geschulte MTAs die ermittelten Werte unter Verwendung von speziellen Softwareprogrammen aus.

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