Arzthelferin Jobs und Stellenangebote

Was macht eine Arzthelferin?

Das Tätigkeitsspektrum von Arzthelferinnen ist sehr vielseitig. Einerseits kümmern sie sich um den Patientenempfang und informieren Kranke über den Behandlungsablauf. Andererseits sind sie die rechte Hand der Ärzte bei Untersuchungen und Therapien von Patienten. Wenn es die Untersuchungsmethode erlaubt, übernehmen sie selbst das Zepter. Tätigkeiten wie Blutabnahmen, Blutdruckmessungen oder Lungenfunktionsprüfungen, das Schreiben eines EKGs oder Ähnliches führt die Arzthelferin problemlos selbst durch. Wenn sie nicht gerade am Empfang oder im Behandlungszimmer ist, vereinbart sie am Telefon Untersuchungstermine, stellt Rezepte und Überweisungen aus, reinigt Untersuchungsinstrumente, tätigt Bestellungen oder kümmert sich um die Abrechnung der medizinisch erbrachten Leistungen. Ein so gefüllter Arbeitsalltag verlangt eine selbstständige und strukturierte Arbeitsweise. Wer im Job aufsteigen möchte, baut diese Fähigkeiten aus und bildet sich in regelmäßigen Abständen weiter.

Was verdient eine Arzthelferin?

Im Job der Arzthelferin (neue Bezeichnung: Medizinische Fachangestellte) liegt das durchschnittliche Monatseinkommen zwischen 1.932 und 2.538 Euro brutto. Je mehr Erfahrung eine Fachkraft in ihrem Job gesammelt hat, desto mehr Gehalt sollte am Ende des Monats auf ihrem Konto landen.

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MFA gesucht

MFA gesucht gesucht von Praxis Dr. Stanciu in Stuttgart.
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Welche Ausbildung benötigt eine Arzthelferin?

Um als Arzthelferin zu arbeiten, sollten Berufsanwärterinnen die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten erfolgreich abgeschlossen haben. Alternativ dazu kann Ihnen die Qualifikation zur Arztsekretärin, ehemaligen Arzthelferin oder Praxismanagerin die Tür zu einer Beschäftigung als Arzthelferin öffnen.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Arzthelferin während der Ausbildung?

Die Ausbildungsinhalte der heutigen Medizinischen Fachangestellten unterscheiden sich etwas zu denen der Arzthelferin. Der Lehrplan des Berufsbildes ist moderner und hat sich an neuzeitige Arbeitsmethoden angepasst. Wo die Arzthelferin damals gelernt hat, mit Karteikarten umzugehen, fokussieren sich angehende Medizinische Fachangestellte heute vor allem auf den Bereich Datenverarbeitung und den Umgang mit medizinischer Software. Zudem erforderte der Einsatz neuer Medizinprodukte und Untersuchungsgeräte eine Anpassung der Ausbildung. Darauf aufbauend lernt die "moderne Arzthelferin" heute zum Beispiel, wie sie Patienten vor, während und nach der Behandlung betreut, bei der ärztlichen Therapie assistiert, wie sie Instrumente und Apparate sterilisiert oder kontaminierte Materialien fachgerecht entsorgt. Sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule übt sie sich darin, Infektionskrankheiten zu erkennen, Patiententermine computergestützt zu koordinieren und Behandlungsunterlagen per Mausklick zusammenzustellen. Ferner bereitet die Ausbildung Arzthelferinnen darauf vor, Arzneimittel, Impfstoffe und Verbandsmittel richtig zu lagern, Laboruntersuchungen ordnungsgemäß durchzuführen und Untersuchungsergebnisse genau zu dokumentieren.

Welche Aufgaben hat eine Arzthelferin?

Arzthelferinnen stehen Patienten und Ärzten stets zur Seite. Wo sie einerseits Patienten annehmen, Termine koordinieren, Fragen zu Behandlungsabläufen beantworten, sich um die Vor- und Nachbereitung von Behandlungsräumen oder die Abrechnung kümmern, sind sie auf der anderen Seite geübt darin, medizinische Untersuchungen zu begleiten oder sogar selbst durchzuführen.

Warum sollte man Arzthelferin werden?

Wer gerne mit Menschen zusammenarbeitet und sich für medizinische Themen interessiert, sollte unbedingt über eine Ausbildung zur Arzthelferin (heute: MFA – Medizinische Fachangestellte) nachdenken. Mit dieser Qualifikation haben Sie sehr gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt, da es gerade im Medizin- und Pflegebereich hierzulande massiv an Fachkräften mangelt. Das führt dazu, dass Arzthelferinnen eine große Bandbreite an Jobs zur Verfügung steht.

Wo kann man als Arzthelferin arbeiten?

Medizinisches Personal, explizit Arzthelferinnen, finden in Arztpraxen, Krankenhäusern, medizinischen Laboren sowie in betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen und Gesundheitsämtern eine Anstellung.

Wie bewerbe ich mich als Arzthelferin?

Je nach Ausschreibung läuft die Bewerbung schriftlich oder digital ab. Immer häufiger betonen Unternehmen, dass sie der Umwelt und Einfachheit zuliebe eine digitale Bewerbung bevorzugen. Für Sie als Bewerberin bedeutet das, dass Sie Ihre Unterlagen (Zeugnisse, Lebenslauf und Anschreiben) digitalisieren müssen. Als PDF verpackt schicken Sie Ihre Bewerbung einfach per E-Mail an den Adressaten. Der Vorteil: Sie können sich unnötige Kosten für Bewerbungsmappen und Papier sparen und einfacher nachvollziehen, ob die Bewerbung angekommen ist.

Welche Arbeitszeiten hat eine Arzthelferin?

Arzthelferinnen arbeiten in der Regel von Montag bis Freitag, in Privatarztpraxen kann es zu Diensten an Samstagen kommen. Wer sich für eine Tätigkeit im Klinikum oder Krankenhaus entscheidet, sollte sich auf Schichtdienste und Feiertagsarbeit einstellen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für die Arzthelferin?

Arzthelferinnen haben unterschiedliche Möglichkeiten, beruflich aufzusteigen. Neue Perspektiven ergeben sich zum Beispiel nach einer Weiterbildung zur Praxisassistentin, Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen oder zur Fachwirtin im Bereich ambulante Medizinische Versorgung. Abiturientinnen mit MFA-Abschluss können natürlich auch ein zusätzliches Studium in Erwägung ziehen. Eine Karriere als Humanmedizinerin liegt hier sicher am nächsten. Doch auch das Studium der Fachrichtung Gesundheitsmanagement oder Gesundheitspädagogik scheint für viele Arzthelferinnen interessant zu sein. Mit einem Bachelor oder Master in der Tasche dürfen Sie nicht nur verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen, sondern auch eine enorme Steigerung des Gehalts erwarten.

Was macht eine Arzthelferin in der Praxis?

Arzthelferinnen stehen den Patienten im Berufsalltag mit Rat und Tat zur Seite. Beispielsweise vereinbaren sie Termine mit dem Arzt, organisieren stationäre Aufenthalte, kümmern sich um die Aufnahme der Daten am Empfang und führen die Patienten in die Behandlungs- und Sprechzimmer. Außerdem nehmen Arzthelferinnen Medizinern unterschiedliche Aufgaben ab, wie beispielsweise:

  • das Blutdruckmessen
  • das Schreiben von Elektrokardiogrammen
  • die Durchführung von Urinanalysen
  • das Ausstellen von Rezepten
  • die Bearbeitung von Post und E-Mails
  • die Abrechnung der erbrachten medizinischen Leistungen

Im Behandlungszimmer reichen die medizinischen Fachangestellten dem Arzt zudem Geräte und Instrumente an oder kümmern sich um die Desinfektion und das Verbinden von Wunden.

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