MFA Jobs und Stellenangebote

Was verdient eine MFA?

Das durchschnittliche Einkommen einer MFA liegt zwischen 1.932 und 2.538 Euro brutto im Monat. Wer gerade frisch aus der Ausbildung kommt, liegt die ersten zwei bis drei Jahre etwas darunter.

Welche Ausbildung benötigt eine MFA?

In der Regel haben MFAs die dreijährige, duale Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten absolviert. Wer schon etwas länger im Job tätig ist, hat in der Regel die Lehre zur Arzthelferin absolviert – die Ausbildung zur Arzthelferin ist die ältere Version der heutigen MFA-Lehre.

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Was macht eine MFA?

Medizinische Fachangestellte (kurz: MFA) sind vorwiegend im Gesundheitssektor tätig. Vor allem Kliniken, Praxen und Facharztpraxen, medizinische Labore und Gesundheitsämter profitieren von ihrer Unterstützung. Dort ist es ihre Aufgabe, Patienten zu empfangen und zu informieren, Kranke zu betreuen und dem Arzt so viele Handgriffe wie möglich abzunehmen. Das schließt unter anderem Tätigkeiten ein wie:

  • die Begrüßung des Patienten
  • die Aufnahme von Patientendaten
  • die Begleitung des Patienten in das Behandlungszimmer
  • die Vorbereitung von Untersuchungen
  • das Herrichten der Räumlichkeiten nach Hygienevorschriften
  • das Anreichen von Instrumenten
  • die Durchführung von Blutabnahmen
  • das Anlegen von Verbänden
  • die Medikamentenverabreichung
  • die Beratung des Patienten bezüglich Vorsorgemöglichkeiten und der Krankheitsprävention
  • die Verwaltung und Abrechnung

Trotz des breiten Aufgabenspektrums haben die meisten Medizinischen Fachangestellten eine ausgewogene Work-Life-Balance. Zwar können Überstunden vorkommen, die Arbeit an Wochenenden oder Feiertagen ist aber eher die Seltenheit.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als MFA während der Ausbildung?

In der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten lernen Berufsanwärter viele Aspekte aus der Medizin, der Biologie und der Chemie kennen. Zunächst geht es aber darum, die Funktion als MFA im Ausbildungsbetrieb zu begreifen und die unterschiedlichen Arbeitsabläufe kennenzulernen. Die Berufsschule und der Ausbildungsbetrieb arbeiten dabei Hand in Hand, sodass der Azubi einen optimalen Lernerfolg erfährt. Auf dem Lehrplan stehen zum Beispiel Themen wie:

  • Gesundheitsschutz und Hygiene
  • Kommunikation
  • Patientenbetreuung und -beratung
  • Betriebsorganisation und Qualitätsmanagement
  • Verwaltung und Abrechnung
  • Information und Dokumentation
  • Hilfestellung bei Diagnostik und Therapie unter Aufsicht des Arztes
  • Grundlagen der Prävention und Rehabilitation
  • Verhalten bei Not- und Zwischenfällen

Welche Aufgaben hat eine MFA?

Als MFA (Medizinische Fachangestellte) sind Sie die rechte Hand des Arztes. Dieser schätzt Sie vor allem wegen Ihres umfangreichen medizinischen Wissens und Ihrer schnellen Reaktion im richtigen Moment. So wissen erfahrene MFAs genau, welche Daten der Arzt benötigt für eine korrekte Diagnoseaufstellung, welche Formulare sie ausstellen müssen im Falle einer Überweisung und welche Schritte im Falle eines Notfalls wichtig sind. Das hohe Patientenaufkommen stört dabei die wenigsten MFAs. Ruhig, freundlich und stets konzentriert bewältigen sie alle Herausforderungen des Berufsalltags. Für Ihre Patienten ist Ihnen kein Handgriff zu viel, auch wenn jeden Tag eine Fülle an Aufgaben auf Sie wartet wie beispielsweise:

  • der Empfang der Patienten
  • die Unterstützung des Arztes bei chirurgischen Eingriffen
  • die Vereinbarung von Terminen
  • die Beantwortung von E-Mails
  • Abrechnungsarbeiten
  • die eigenständige Durchführung von Blutdruckmessungen, Injektionen, EKGs und Ähnlichem
  • die Vorbereitung von medizinischen Instrumenten
  • die Durchführung von Laborarbeiten
  • die Patientenberatung
  • die Sprechstundenorganisation
  • das Verfassen von Arztbriefen

Warum sollte man MFA werden?

Wer sich derzeit als Medizinische Fachangestellte bewirbt, braucht selten lange auf die Einladung zum Vorstellungsgespräch zu warten. Dies gilt ebenso für die Interessenten eines Ausbildungsplatzes. Der Grund: Im Medizin- und Pflegebereich mangelt es gerade akut an Fachkräften, sodass sich Bewerber Ihren Vorgesetzten fast aussuchen können. Ferner stiegen die Chancen auf ein höheres Gehalt – MFAs mit viel Berufserfahrung und spezialisierte Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen im Gepäck haben gute Chancen auf ein attraktives Gehalt. Das sind gute Gründe für die Lehre zur MFA oder für eine einschlägige Umschulung.

Wo kann man als MFA arbeiten?

MFAs arbeiten in der Regel in:

  • Arztpraxen aller Fachgebiete
  • Krankenhäusern
  • anderen Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens
  • medizinischen Laboren
  • betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen

Wie bewerbe ich mich als MFA?

Am ehesten klappt es mit dem MFA-Job, wenn Sie alle relevanten Bewerbungsunterlagen in einer Bewerbungsmappe zusammenfügen und Ihrem potenziellen Arbeitgeber zusenden. Beachten Sie dabei, dass manche Unternehmen eine digitale Bewerbung bevorzugen. Dafür scannen Sie Ihre Dokumente in hoher Qualität ein und verpacken sie als PDF. Diese versenden Sie danach einfach per E-Mail. Sollten Sie nach zwei bis drei Wochen nichts vom suchenden Arbeitgeber gehört haben, ergreifen Sie einfach selbst die Initiative und rufen Sie an. Eine freundliche Nachfrage ist niemandem zu viel und erhöht bestenfalls noch die Chance auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch – das Interesse eines Bewerbers am Unternehmen ist ein wichtiges Kriterium im Bewerberranking.

Welche Arbeitszeiten hat eine MFA?

Medizinische Fachangestellte arbeiten in der Regel von Montag bis Freitag. In Kliniken sind Schichtdienste möglich, was Wochenend- und Feiertagsarbeit einschließt.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für die MFA?

Mithilfe von Anpassungsweiterbildungen halten Sie Ihre Arbeitsmarktchancen stabil und verbessern die Chance auf ein stetig wachsendes Einkommen. Attraktive Fortbildungsthemen für Ihre Berufsgruppe sind zum Beispiel:

  • Praxismanagement
  • Hygiene im Gesundheitsbereich
  • Qualitätsmanagement
  • Abrechnung

Wer direkt einen großen Schritt gehen will, der sollte sich unbedingt mal die Aufstiegsweiterbildungen für die MFA ansehen. Als Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen oder als Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen übernehmen Sie noch mehr Verantwortung im Job und dürfen sich über eine ordentliche Gehaltssteigerung freuen.

Was macht eine MFA in der Praxis?

MFAs haben einen sehr lebendigen Berufsalltag. Einerseits erledigen sie viele Aufgaben am Computer, andererseits bewegen sie sich aber auch sehr viel zwischen Sprech- und Wartezimmern, Behandlungsräumen und der Anmeldung. Das sorgt für viel Abwechslung, abgesehen vom umfangreichen Aufgabenspektrum des Jobs. Je nach Arbeitgeber stehen MFAs vor täglichen Herausforderungen wie:

  • Reinigung, Desinfektion und Bereitlegen von Instrumenten, Geräten und Apparaturen
  • Durchführung von EKGs, Röntgenuntersuchungen oder Ähnlichem
  • Assistenz bei Untersuchungen und therapeutischen Maßnahmen
  • Ausstellen von Rezepten nach Absprache mit dem Arzt
  • Patientenberatung und -betreuung
  • Patientenschulungen in der Praxis halten
  • Laborarbeiten
  • Blutentnahmen
  • kaufmännische und verwaltende Arbeiten
  • Abwicklung von Telefonverkehr
  • Vergabe von Terminen
  • Patientenempfang
  • Bearbeitung der Post
  • Organisation von Dienstreisen

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