Logopäde Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Logopäde?

Logopäden arbeiten eng zusammen mit Ärzten und entwerfen gemeinsam mit diesen individuelle Therapiekonzepte für Patienten, deren Sprach-, Sprech­ und Schluckfähigkeit beeinträchtigt ist. Der Fachmann hat es also mit Menschen zu tun, die aufgrund von Entwicklungsstörungen oder Unfällen durch Atem­ und Stimmproblemen sowie Hörstörungen beeinträchtigt sind. Die Behandlung erfolgt über gezielte Artikulations- und Sprachverständnistrainings sowie Atem­ und Entspannungsübungen. Das unterstützt beispielsweise Schlaganfallpatienten beim Wiedererlangen der Kommunikations­ und der Schluckfähigkeit. Daneben sind Logopäden auch beratend tätig. Angehörige, Eltern und Erzieher von Sprachheil­ und Sonderkindergärten profitieren von der Unterstützung des Logopäden.

Was verdient ein Logopäde?

Ein Gehalt von 2.481 bis 3.474 Euro brutto monatlich ist für gelernte Logopäden üblich. Berufseinsteiger liegen etwas darunter – direkt nach der Lehre rangiert das Monatseinkommen bei etwa 2.250 Euro brutto.

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Logopäde (m/w/d)

Logopäde (m/w/d) gesucht von Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen, Weißenburg in Bayern.
weiterlesen Vor 17 Tagen veröffentlicht

Logopäde (m/w/d)

Logopäde (m/w/d) gesucht von Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen, Weißenburg.
weiterlesen Vor 2 Tagen veröffentlicht

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Welche Ausbildung benötigt ein Logopäde?

Der klassische Weg in den Job des Logopäden führt über die dreijährige, schulische Ausbildung. Alternativ können Sie auch ein einschlägiges Studium absolvieren.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Logopäde während der Ausbildung?

Die Ausbildung bereitet angehende Logopäden auf ihren Berufsalltag vor. Im Theorieunterricht lernen die Azubis alle wichtigen Grundlagen des Berufs kennen. Zum Beispiel erfahren sie, wie Sprech- und Stimmorgane aufgebaut sind oder welche Auswirkungen der Verlust des Sprechvermögens und Sprachverständnisses haben kann. Besonders spannend geht es im Praktikum zu. Die Ausbildung umfasst zwei obligatorische Praktika. In den Praktika sammeln die Berufsanwärter ihre ersten praktischen Erfahrungen. Indem sie geschultem Fachpersonal über die Schulter schauen, lernen sie logopädische Anamnesen und Befunde zu erheben, Therapien zu planen und mit den Überprüfungsmethoden umzugehen.

Welche Aufgaben hat ein Logopäde?

Logopäden beschäftigen sich mit der Prävention, Beratung, Diagnostik und Therapie bei Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen. Zur Patientengruppe gehören Kinder, Erwachsene und Senioren. In enger Zusammenarbeit mit Ärzten arbeiten sie individuelle Therapiepläne aus, um die Sprach-, Stimm- oder auch Schluckstörungen einzudämmen oder sogar komplett zu bekämpfen. Beispielsweise sind Stottern, Lispeln und Nuscheln bekannte Phänomene, die Logopäden in vielen Fällen häufig erfolgreich behandeln.

Warum sollte man Logopäde werden?

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gestalten sich für Logopäden aktuell gut. Nach der Lehre finden Logopäden meistens schnell eine Stelle. Wer Lust hat, kann sich nach der Ausbildung noch weiter spezialisieren. Zahlreiche Fortbildungen ermöglichen den Aufstieg auf der Karriereleiter und belohnen Sie mit noch mehr Gehalt.

Wo kann man als Logopäde arbeiten?

Logopäden finden in Krankenhäusern, Logopädie-Praxen, Rehabilitationszentren, psychologischen Praxen, Sprachheilkindergärten, Förderschulen, Heimen, Gesundheitsämtern, Altenheimen und sogar in der öffentlichen Verwaltung in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung, Kultur und Sozialwesen eine Anstellung.

Wie bewerbe ich mich als Logopäde?

Die Bewerbung sollte ein aussagekräftiges Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und das Abschlusszeugnis der Ausbildung enthalten. Zusätzliche berufliche Qualifikationen verbessern ebenfalls Ihre Chancen. Legen Sie die Zeugnisse der Bewerbung also unbedingt bei.

Welche Arbeitszeiten hat ein Logopäde?

Logopäden arbeiten üblicherweise zu geregelten Arbeitszeiten. Überstunden können vorkommen, sind aber nicht die Regel.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Logopäden?

Sie wollen die Karriereleiter noch etwas weiter hinaufklettern? Dann schauen Sie sich die berufsspezifischen Fortbildungen dieser Branche an. Eine Spezialisierung in den Bereichen Atemtherapie, Heil- und Sonderpädagogik oder Case-Management erweitert nicht nur Ihr Fähigkeitsspektrum, sondern verbessert auch die Arbeitsmarktchancen. Mit einem Abitur in der Tasche können Sie auch über ein Studium nachdenken. Viele Universitäten ermöglichen nach der Logopädenausbildung eine Verkürzung der Studienzeit.

Was macht ein Logopäde in der Praxis?

Logopäden sind die Ansprechpartner für Personen mit Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen. Gemeinsam mit Ärzten erstellen sie für ihre Patienten ein individuelles therapeutisches Konzept. Zunächst erfolgt das Anamnesegespräch. Danach führt der Fachmann unterschiedliche Tests durch. Die computergestützte Stimmanalyse und audiometrische Messungen (Hörtests) sind als Untersuchungsmethoden üblich. Die Überprüfung des Wortschatzes und des Sprachverständnisses gibt weitere Informationen zum Gesundheitszustand. Im Anschluss macht sich der Logopäde an die Auswertung der Befunde. Auf Grundlage dieser Ergebnisse erstellt der Logopäde im Anschluss den Therapieplan.

Danach kommt der Patient in regelmäßigen Abständen in die Praxis, um behandelt zu werden. Der Logopäde leitet unter anderem Atem- und Entspannungsübungen an, korrigiert den Patienten und hilft Schlaganfallpatienten bei der Rückgewinnung motorischer Kompetenzen. Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen trainiert der Fachmann mithilfe von Übungen, die der Laut- und Buchstabenunterscheidung dienen. Dafür nutzt er verschiedene Bildmaterialien und Lernspiele. Stotternden Patienten zeigt er Techniken zur Verflüssigung des gestörten Sprechablaufs. Auch Demenzpatienten finden den Weg in die Logopädenpraxis. Die komplette Behandlung ist auf einem Protokoll festgehalten. Hier notiert der Logopäde seine Beobachtungen und Auswertungen.

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