Fluglotse Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Fluglotse?

Fluglotsen überwachen und koordinieren den Flugverkehr. Ihr außerordentliches Organisationsgeschick ermöglicht, dass die vielen startenden Maschinen im Luftraum nicht miteinander kollidieren. Der Blick auf den Radarschirm verrät dabei die einzelnen Flugbahnen. Über Sprechfunk halten Fluglotsen Kontakt zu den Piloten und geben ihnen Anweisungen für Start, Landung, Flughöhe und Reiseroute. Darüber hinaus brauchen die Piloten regelmäßige Informationen zur Wetterlage und zu anderen sicherheitsrelevanten Faktoren – auch dieser Aufgabe widmet sich der Fluglotse gewissenhaft.

Was verdient ein Fluglotse?

Ein erfahrener Fluglotse liegt im Schnitt bei einem monatlichen Bruttogehalt zwischen 6.616 und 9.117 Euro. Das Gehalt spiegelt die Verantwortung des Fluglotsen wider. Dank ihm können Tausende Menschen jeden Tag sorglos kilometerweite Strecken per Flugzeug zurücklegen. Das Unternehmen und die Berufserfahrung wirken sich außerdem auch auf das Gehalt des Fluglotsen aus.

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Welche Ausbildung benötigt ein Fluglotse?

Die klassische Berufslaufbahn des Fluglotsen führt über eine dreijährige Lehre. Diese gehört zu den sogenannten Abiturienten-Ausbildungen, die ausschließlich die besten Bewerber absolvieren dürfen – eine tolle Herausforderung für jeden, der schon in der Schule hochmotiviert, leistungsstark und ehrgeizig war.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Fluglotse während der Ausbildung?

In der Ausbildung zum Fluglotsen belegen Jobanwärter eine ganze Reihe verschiedener Erlaubniskurse. Es steht unter anderem der Unterricht in Flugwetterkunde, Navigation und Flugsicherungstechnik auf dem Lehrplan. Mit Bestehen aller Kurse erhalten angehende Fluglotsen die Lizenz zur Ausbildung. Danach folgt die betriebliche Ausbildung, in der sich die Auszubildenden zum Tower- oder Center-Lotsen qualifizieren. Im Detail geht es zum Beispiel um Themen wie die örtliche Luftraumordnung, die allgemeine technische Ausrüstung und die Organisation der Flugsicherungsstelle. Am Ende der Ausbildung geht es in die „Prüfung zum Erwerb der Berechtigungen“. Im Anschluss können die Absolventen die Fluglotsen- Lizenz erwerben.

Welche Aufgaben hat ein Fluglotse?

Bei der Flugleitzentrale laufen alle Informationen über die Flugbewegungen ihres Einzugsbereichs zusammen. Ihr Anliegen: Die einzelnen Flieger sollen sich weder am Boden noch in der Luft zu nahekommen. Ein konfliktfreier Flugverkehr ist das oberste Ziel. Dafür überwachen Fluglotsen konsequent die Luftstraßen, beobachten Start- und Landebahnen, geben die Freigaben für Flugzeuge und stehen im ständigen Kontakt mit den Piloten. Jedes Manöver, sei es nur ein kleines Steigen oder Sinken des Flugzeugs, sowie alle Änderungen der Flugroute müssen von der Flugsicherung genehmigt werden. Die Anweisungen des Fluglotsen sind für alle Piloten bindend. Wer sich den Anweisungen des Fluglotsen widersetzt, gefährdet sich und andere in höchstem Maße.

Warum sollte man Fluglotse werden?

Der Beruf des Fluglotsen gilt als krisensicher. Das Verkehrsaufkommen in der Luft ist größer denn je. Die Welt rückt zusammen und wir genießen den Luxus, binnen weniger Stunden schon auf einem ganz anderen Teil der Erde sein zu können. An Arbeit mangelt es dem Flugpersonal und der Bodenunterstützung also nicht. Hinzu kommt, dass weltweit Millionenbeträge in den Bau neuer Flugplätze gesteckt werden und die Zahl an Arbeitsplätzen für Fluglotsen stetig wächst – beste Aussichten also, um direkt nach der Ausbildung in eine feste Beschäftigung zu gehen.

Und die Finanzen? Auch hinsichtlich dieses Themas brauchen sich Fluglotsen keine Sorgen zu machen. Ihr durchschnittliches Bruttoeinkommen liegt weit über dem Durchschnitt, was mit der enormen, beruflichen Verantwortung eines Fluglotsen einhergeht. Bezüglich der Work-Life-Balance achten Arbeitgeber zum Glück strikt darauf, dass sich Ihre dirigierenden Luftraum-Experten nicht überarbeiten. Die strikte Einhaltung von Dienst- und Ruhezeiten ist wichtig. Ein überarbeiteter Fluglotse, der nicht in seiner besten Form ist, kann Katastrophen auslösen und das Leben zahlreicher Menschen gefährden.

Wo kann man als Fluglotse arbeiten?

Fluglotsen können bei der Deutschen Flugsicherung GmbH, bei Flughafenbetrieben und bei der Bundeswehr arbeiten.

Wie bewerbe ich mich als Fluglotse?

Am besten gelingt die Bewerbung, wenn Sie alle Ihre berufsrelevanten Zeugnisse und Zertifikate mit einem Lebenslauf und einem Anschreiben an den Arbeitgeber senden. Achten Sie darauf, dass Sie die bevorzugte Bewerbungsform wählen. Manche Unternehmen bevorzugen die schriftliche Variante, andere die Bewerbung per E-Mail. Für einige Stellenangebote müssen die Bewerber in einem Online-Portal viele verschiedene Fragen beantworten. Halten Sie bei der Bearbeitung Ihre Zeugnisse und den Lebenslauf bereit. Die meisten Fragen zielen auf Ihre Abschlüsse ab, die Sie mit Datum und Bezeichnung genau beschreiben müssen.

Welche Arbeitszeiten hat ein Fluglotse?

Fluglotsen arbeiten im Schichtdienst, da der Luftverkehr nachts nicht abbricht. Die Arbeit an Feiertagen und Wochenenden ist üblich. Vor zunehmender Überarbeitung braucht sich jedoch niemand zu fürchten. Denn der Job verlangt, dass Arbeitgeber streng auf Dienst- und Freizeiten achten. Übermüdetes Personal ist in Ihrer Branche ein No-go!

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Fluglotse?

Einerseits können Fluglotsen über Anpassungsweiterbildungen die Karriereleiter weiter hinaufsteigen. Verschiedene Anbieter bieten zum Beispiel Kurse zum Thema Luftsicherheit, Stressmanagement oder kommunikative Kompetenzen an. Dadurch vertiefen Sie Ihre beruflichen Fähigkeiten und spezialisieren sich in eine bestimmte Richtung. Je größer Ihr Wissensspektrum ist, desto mehr Verantwortung können Sie im Beruf übernehmen – was letztlich in einem höheren Gehaltscheck mündet. Wer den größeren Karriereschritt machen möchte, der findet unter den Aufstiegsweiterbildungen für Fluglotsen sicher eine passende Zusatzqualifikation. Eine interessante Möglichkeit ist zum Beispiel ein Bachelorstudium im Bereich Luftverkehrsmanagement, falls Sie dieses nicht schon vor Ihrer Ausbildung zum Fluglotsen abgeschlossen haben.

Was macht ein Fluglotse in der Praxis?

Fluglotsen arbeiten eng mit internen und externen Flugsicherungsstellen zusammen. Sie koordinieren die Reihenfolge des Flugverkehrs, erteilen Freigaben für Starts und Landungen von Luftfahrzeugen und bestimmen die An- und Abflugroute. Am Boden kümmern sie sich um die Koordinierung der Bewegungen von Luft- und Kraftfahrzeugen. Radarsysteme unterstützen sie dabei, die vorgegebenen Abstände zwischen den Luftfahrzeugen einzuhalten und Piloten auf dem Flugplatz zu dirigieren. Dazu gehört natürlich auch die Überwachung des Bodenpersonals. Auch Feuerwehr und Sanitäter müssen sich an die Befehle von Fluglotsen halten.

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