Ausbildung Fluglotse Ausbildungsplätze

Wie läuft die Ausbildung zum Fluglotsen ab?

Den theoretischen Teil der Ausbildung absolvieren angehende Fluglotsen in den Unterrichtsräumen einer Flugsicherungsakademie. Mithilfe von Simulatoren lernen sie ihren zukünftigen Arbeitsort kennen. Zusätzlich besuchen sie Betriebs- und Dienststellen der Flugsicherung, um den theoretischen Teil zu erlernen. Der offizielle praktische Ausbildungsteil findet auch in der Flugsicherungsstelle statt beziehungsweise in der Niederlassung des jeweiligen Verwendungsbereichs.

Während der Ausbildung zum Fluglotsen belegen die Azubis viele verschiedene Erlaubnis-Kurse.

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Die nachstehende Übersicht zeigt einige der zu bestehenden Qualifikationen auf.

  • Grundkurs Flugverkehrskontrolle
  • Erlaubniskurs für Flugplatzkontrolle
  • Erlaubniskurs für Bezirkskontrolle
  • Erlaubniskurs für Anflugkontrolle

Außerdem spezialisieren sich die Auszubildenden während der Ausbildung, sodass sie nach der Lehre entweder im Tower als Towerlotse oder im Center-Bereich als Centerlotse agieren.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Fluglotsen?

Die Ausbildung zum Fluglotsen dauert insgesamt drei Jahre. Die Hälfte der Ausbildungszeit ist dem theoretischen Teil gewidmet.

Was verdient ein Auszubildender zum Fluglotsen während der Ausbildung?

In den ersten 13 bis 17 Monaten der Ausbildung zum Fluglotsen verdienen die Auszubildenden monatlich aktuell etwa 900 Euro. Haben Sie diese erfolgreich gemeistert, geht es in die Einarbeitungsphase. Schon in dieser Zeit erhalten die Auszubildenden eine Monatsvergütung zwischen 3.550 und 5.100 Euro brutto.

Was verdient ein Auszubildender zum Fluglotsen nach der Ausbildung?

Ein ausgelernter Fluglotse verdient in den ersten drei Jahren ein Monatsgehalt von etwa 3.000 bis 4.200 Euro brutto.

Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sollte ein Auszubildender zum Fluglotsen mitbringen?

Ausbildungsanwärter sollten ein Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben und nicht älter als 24 Jahre sein. Zudem sollten sie das Abitur erfolgreich abgeschlossen haben, gute bis sehr gute Englischkenntnisse haben und einen Nachweis über ein intaktes Seh- und Hörvermögen mitbringen.

Kann ein Bewerber überzeugen, erhält er die Einladung zum Einstellungstest. Dieser ist nicht gerade leicht – fast 95 Prozent der Jobanwärter fallen schon in der Vorrunde durch. Dieses harte Auswahlverfahren soll vor Ausbildungsbeginn sicherstellen, dass die zukünftigen Fluglotsen körperlich fit und psychisch belastbar sind. Zudem müssen Fluglotsen perfekt Englisch sprechen, verstehen und schreiben können. Das Niveau sollte dem Level C1 des Common European Framework of Reference for Languages entsprechen.

Was die Soft Skills angeht, sind es die folgenden Eigenschaften, die Sie mitbringen sollten:

  • Verantwortungsbewusstsein
  • sehr gutes analytisches Denken
  • mathematisches Verständnis
  • Stressresistenz
  • örtliche und zeitliche Flexibilität
  • mentale Stärke
  • Kommunikationskompetenz
  • gesundheitliche Fitness

Was lernt ein Fluglotse in der Berufsschule?

Die Ausbildung zum Fluglotsen führt Sie durch alle Themen der Flugverkehrskontrolle. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Schwerpunkte wie Flugwetterkunde, Flugfunkdienst und Flugdatenverarbeitung. Im Rahmen praktischer Berufsschulphasen üben Sie den Umgang mit schwierigen Situationen. Wenn ein schweres Unwetter aufzieht, ein Flugzeug wegen eines defekten Triebwerks landen muss oder von seiner zugewiesenen Route abweicht, sollten Fluglotsen einen kühlen Kopf bewahren. Um solche Extremsituationen selbstbewusst und fachkompetent managen zu können, lernen Sie alles Notwendige von erfahrenen Fachkräften.