Fahrdienstleiter Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Fahrdienstleiter?

Der offizielle Titel dieses Berufs lautet: Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Fahrweg. Wer diesen Beruf erlernt hat, steuert im Stellwerk die Weichen und Signale und nimmt Meldungen entgegen. Manchmal treten technische Störungen auf, zum Beispiel aufgrund eines Sturms. Dann muss der Fahrdienstleiter schnell reagieren und ermitteln, welche Weichen oder Signale defekt oder beschädigt sind. Ist der Schaden lokalisiert, veranlasst der Fachmann die Behebung der Störung. Gleichzeitig stimmt er die Fahrpläne neu ab und legt Streckenumleitungen fest. Damit diese Lösungen nicht zu häufig notwendig werden, muss der Fahrdienstleiter regelmäßig Funktions- und Sicherheitsprüfungen durchführen. Das gewährleistet, dass Verschleiß nicht zu größeren Problemen führt und im schlimmsten Fall einen Notfall auslöst.

Was verdient ein Fahrdienstleiter?

Im Schnitt liegen Fahrdienstleiter bei einem monatlichen Einkommen von 2.589 Euro brutto. Der Standort des Arbeitgebers und der Verantwortungsbereich beeinflussen die tatsächliche Gehaltshöhe stark.

Exakt»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Alle Jobs»
  • Alle Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Refugees

Ihre Jobsuche nach Fahrdienstleiter auf Jobbörse.de ergab 397 aktuelle Jobs und Stellenangebote:

Sortieren nach: RelevanzTiteltrefferDatumJobVideos
1 2 3 4 5 nächste

Welche Ausbildung benötigt ein Fahrdienstleiter?

Wer den Job des Fahrdienstleiters in Erwägung zieht, sollte sich um einen Ausbildungsplatz zum Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Fahrweg bemühen. Die Lehre dauert drei Jahre und ist dual organisiert.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Fahrdienstleiter während der Ausbildung?

Der Lehrplan angehender Fahrdienstleiter ist sehr umfangreich. Zunächst einmal lernen sie die verschiedenen Bahnanlagen und den Aufbau einer Gleisanlage kennen. Sie erfahren, wie sie zukünftig Züge bilden, die Kontroll- und Überwachungsfristen einhalten, die Abfahrbereitschaft feststellen, Stellwerkseinrichtungen im Rangierbetrieb bedienen und wie sie den Fahrdienst bei Störungen leiten. Neben dem theoretischen Hintergrundwissen warten im Ausbildungsbetrieb echte Berufssituationen auf die Auszubildenden. Hier bekommen Sie die Möglichkeit, ihre neu erworbenen Kenntnisse auszuprobieren. Erfahrene Kollegen unterstützen die Auszubildenden dabei, die praktischen Handgriffe des Berufslebens zu erlernen.

Welche Aufgaben hat ein Fahrdienstleiter?

Fahrdienstleiter stellen Weichen und Signale ein, sichern Bahnübergänge und bearbeiten eingehende Zugmeldungen. Tritt eine Störung oder ein gefährliches Ereignis auf, sperren sie die Gleise ab. Im normalen Betrieb sind Fahrdienstleiter für das Rangieren der Züge zuständig. Es liegt in ihrer Verantwortung, dass die Wagen in der erforderlichen Anzahl an die richtige Lok gekoppelt sind. Sie führen sogar selbst Zugfahrten durch und bringen beispielsweise den Montagewagen zum Einsatzort. Wer im Bereich Transportdisposition und ‐abwicklung arbeitet, steht häufiger im Kontakt zu Kunden. In diesem Fall übernimmt der Fahrdienstleiter eine beratende Funktion.

Warum sollte man Fahrdienstleiter werden?

Fahrdienstleiter brauchen sich um ihre berufliche Zukunft keine Sorgen zu machen. Die Berufsaussichten sind nicht schlecht. Die fortschreitende Globalisierung bewirkt, dass immer mehr Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen. Doch nicht nur für die Urlaubsreise nutzen die Menschen den Bahnverkehr. Auch für den Arbeitsweg steigen immer mehr Berufspendler in den Zug. Züge sind also in der Regel ausgelastet. Somit sollte die Nachfrage nach Fachkräften in Zukunft sogar noch weiter steigen. Dasselbe gilt für den Güterverkehr.

Wo kann man als Fahrdienstleiter arbeiten?

Nach der Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Fahrweg (umgangssprachlich: Fahrdienstleiter) können Sie bei Schienennetzbetreibern im Personen- und Güterverkehr arbeiten. Auch Unternehmen zum Betrieb von Zugsicherungssystemen sind für Fahrdienstleiter interessant.

Wie bewerbe ich mich als Fahrdienstleiter?

Zu den wichtigsten Unterlagen einer Bewerbung gehören die Kopie des Berufsabschlusszeugnisses, ein Bewerbungsanschreiben und ein tabellarischer Lebenslauf. Darüber hinaus verlangen die meisten Arbeitgeber eine aktuelle ärztliche Bestätigung der körperlichen Gesundheit. Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie in der entsprechenden Stellenausschreibung.

Welche Arbeitszeiten hat ein Fahrdienstleiter?

Fahrdienstleiter arbeiten für gewöhnlich im Schichtdienst. Die Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagseinsätzen ist eine wichtige Voraussetzung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Fahrdienstleiter?

Die Digitalisierung greift in fast jeder Berufsbranche. Der Bahnverkehr ist davon besonders betroffen. Die regelmäßige Teilnahme an einschlägigen Weiterbildungen ist deshalb während der beruflichen Laufbahn besonders wichtig. Außerdem können Sie mithilfe spezialisierter Fachkenntnisse Ihre Karriere voranbringen und verbessern zudem noch ihre Arbeitsmarktchancen. Wenn dies Ihrem Interesse entspricht, sollten Sie sich die Weiterbildung zum Meister im Bahnverkehr, zum Techniker für Verkehrstechnik und zum Technischen Fachwirt ansehen. Jede einzelne Qualifikation ermöglicht Ihnen die Übernahme von verantwortungsvolleren Aufgaben und einen Aufstieg im Unternehmen.

Was macht ein Fahrdienstleiter in der Praxis?

Fahrdienstleiter arbeiten auf Bahnhöfen und in den Stellwerken des Zugverkehrs. Außerdem kommen sie bei der Streckenkontrolle zum Einsatz. Ihr Berufsalltag ist geprägt von Bildschirmarbeit, da sie den Zugverkehr in der Regel am Computer steuern. Die Arbeit mit Zuglenkungs-, Überwachungs- und Steuereinrichtungen ist üblich. Draußen im Freien bewegt er sich immer dann, wenn er die Gleisanlagen kontrolliert. Haben Fahrdienstleiter besonders gute kommunikative Fähigkeiten, arbeiten sie verstärkt in der Kundenberatung. Hier ist es ihre Aufgabe, Fahrgäste und Lieferanten über den Transport- und die Verlademöglichkeiten, Tarife und Fahrpläne aufzuklären.

Jobsuche eingrenzen

Berufsbild