Chemikant Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Chemikant?

Chemikanten arbeiten für Unternehmen der chemischen Industrie und tragen eine große Verantwortung bei der Herstellung von Düngemitteln, Klebstoffen, Kosmetika und anderen chemischen Erzeugnissen. Sie steuern und überwachen die Verfahrensprozesse, kontrollieren Abfüllmengen und überprüfen die Verpackung des Endprodukts. Durch ihr wachsames Auge und schnelles Handeln können Hersteller von Arzneimitteln, Farben, Pflanzenschutzmitteln oder Waschmitteln eine immer gleichbleibende Qualität gewährleisten.

Was verdient ein Chemikant?

Erfahrene Chemikanten verdienen im Schnitt zwischen 3.003 und 3.483 Euro brutto im Monat. Zu Beginn der Karriere liegt das Monatseinkommen etwas darunter.

Welche Ausbildung benötigt ein Chemikant?

Um als Chemikant zu arbeiten, sollten Sie die dreieinhalbjährige Ausbildung abgeschlossen haben. Alternativ steigen manche mit einem Abschluss als Pharmakant oder Chemielaborant ein.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Chemikant während der Ausbildung?

In der Ausbildung lernen angehende Chemikanten, wie sie Reaktionsgleichungen richtig aufstellen. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, um später im Beruf die Masse verschiedener Komponenten einer Rezeptur zu berechnen. Außerdem gilt es in einer Produktionsanlage bestimmte Sicherheitsrichtlinien einzuhalten. Auch damit setzen sich angehende Chemikanten in der Ausbildung auseinander. Vor allem beim Umgang mit ätzenden, brennbaren oder explosiven Stoffen ist höchste Vorsicht geboten. Das Tragen von Schutzkleidung ist generell Pflicht. Ausgerüstet mit Schutzkittel, Schutzbrille, Mundschutz und Handschuhen, probieren sich die Azubis in der Lehre aus – sie lernen, welche Schritte sie bei der Destillation, der Zentrifugierung oder Filtration einhalten müssen. Die regelmäßige Übung gewährleistet, dass Chemikanten zukünftig schon vor dem Start eines Produktionsauftrags die Art und Zusammensetzung des entstehenden Erzeugnisses kennen.

Welche Aufgaben hat ein Chemikant?

Chemikanten kümmern sich in industriellen Produktionsunternehmen um die Herstellung von chemischen Produkten. Die Erzeugnisse reichen von Pflanzenschutz- und Düngemitteln über Farben und Lacke bis hin zu Waschmitteln. Die Steuerung und Überwachung der Fertigungsstraßen gehören zu den wichtigsten Aufgaben. Das schließt das Messen des Drucks, Temperaturüberwachungen und Füllstandsmessungen ein. Gleichzeitig kümmern sie sich um die Reinigung, das Anmischen, die Aufbereitung und das Abfüllen von Stoffportionen. Kommen Störungen im Produktionsablauf auf, beseitigen Chemikanten diese und geben wertvolle Tipps zur Optimierung des Produktions- und Verarbeitungsprozesses. Bevor ein Produkt an den Kunden geht, müssen Chemikanten eine Qualitätskontrolle vornehmen. Diese steht nicht nur am Ende des Produktionsprozesses, sondern auch zu Beginn und an unterschiedlichen Stellen während der Produktion an. Die Proben untersucht der Chemikant mittels chemischer und physikalischer Methoden (fotometrische oder chromatografische Analyseverfahren). Während des Entstehungsprozesses fallen verschiedene Abfallstoffe an. Diese bereitet der Chemikant umweltschonend auf und entsorgt sie fachgerecht.

Warum sollte man Chemikant werden?

Chemikanten sind auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. Die geringe Arbeitslosenquote und die Gehälter sind nur ein Beweis dafür. Sie gehören zu den Gruppen mit dem höchsten Durchschnittseinkommen und haben zahlreiche Möglichkeiten, ihre Karriere voranzubringen. Wer aktuell also mit einer Ausbildung zum Chemikanten liebäugelt, darf sich sicher sein: Dieser Job hat Zukunftspotenzial.

Wo kann man als Chemikant arbeiten?

Nach der Ausbildung können Chemikanten in Unternehmen der chemischen Industrie arbeiten, zum Beispiel bei Herstellern von Düngemitteln, Klebstoffen, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln. Außerdem stellen Produzenten von Kosmetika, die Pharmaindustrie und die kunststoffverarbeitende Industrie regelmäßig Chemikanten ein.

Wie bewerbe ich mich als Chemikant?

Ihre Bewerbung sollte ein Anschreiben, einen Lebenslauf und alle berufsrelevanten Zeugnisse enthalten. Je nach Arbeitgeber schicken Sie die Unterlagen schriftlich per Post oder online per E-Mail raus. Manche bevorzugen die persönliche Vorstellung. In diesem Fall sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen gebündelt in einer Bewerbungsmappe zum Vorstellungsgespräch mitbringen. Rufen Sie vorher am besten noch einmal im Unternehmen an und erfragen Sie den Ansprechpartner und die Adresse.

Welche Arbeitszeiten hat ein Chemikant?

Chemikanten arbeiten meistens im Schichtdienst. Die Produktion darf nicht stillstehen. Für diesen Aufwand erhalten sie zum Glück einen angemessenen finanziellen Ausgleich.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Chemikant?

Nach der Chemiekantenlehre haben Sie viele Möglichkeiten, um beruflich aufzusteigen. Sie können beispielsweise über eine Fortbildung zum Techniker nachdenken. Als solcher entwickeln und betreuen Sie zukünftig Produktionsverfahren und tragen die Verantwortung für andere Mitarbeiter. Mit der Weiterbildung zum Industriemeister qualifizieren Sie sich für die Personalführung. Außerdem erlaubt der Meistertitel den Zutritt zur Betriebswirt- Weiterbildung. In dieser Position agieren Sie als Schnittstelle zwischen der Produktion und den betriebswirtschaftlichen Fragen eines Betriebs.

Was macht ein Chemikant in der Praxis?

Chemikanten sind geübt darin, aus organischen und anorganischen Rohstoffen chemische Erzeugnisse wie Arzneimittel, Farben, Kosmetika, Kunststoffe, Pflanzenschutzmittel oder Waschmittel herzustellen. Sie wissen, wie sie Chemikalien fachgerecht verarbeiten und welche Schritte es zur Reinigung, Mischung, Filtration und Destillation von verschiedenen Stoffen braucht. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist es, den Fertigungsverlauf genau zu protokollieren. Das gewährleistet, dass Produktionsreihen nachvollziehbar sind und Fehler schnell ans Tageslicht kommen. Überwacht der Chemikant gerade nicht die Fertigungsstraße, steht er für gewöhnlich im Labor. Hier testet er Proben, die er dem Fertigungsprozess entnommen hat. Mit Waage, Spatel, Thermometer, Reagenzglas und Co. untersucht er das Erzeugnis auf seine chemischen Eigenschaften und deckt so mögliche Abweichungen auf. Falls keine Abweichungen vorhanden sind, kann die Produktion weitergehen.

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