Chemielaborant Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Chemielaborant?

Chemielaboranten sind geübt darin, chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vorzubereiten und durchzuführen, Stoffanalysen vorzunehmen, Stoffgemische zu trennen und chemische Substanzen herzustellen. Ihre Arbeitsschritte und Ergebnisse dokumentieren sie in Protokollen. Die Auswertung erfolgt am Computer.

Was verdient ein Chemielaborant?

Im öffentlichen Dienst liegt das monatliche Einkommen von Chemielaboranten zwischen 2.827 und 3.332 Euro brutto. Wer einen Tarifvertrag in der gewerblichen Wirtschaft ergattert, liegt etwas darüber – im Schnitt verdienen Chemielaboranten hier zwischen 3.116 und 3.677 Euro brutto monatlich.

Welche Ausbildung benötigt ein Chemielaborant?

Die klassische Ausbildung für den Beruf des Chemielaboranten dauert dreieinhalb Jahre und ist dual organisiert.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Chemielaborant während der Ausbildung?

Praktisch wie auch theoretisch gehen angehende Chemielaboranten in ihrer Ausbildung Themen wie dem Umgang mit Labor- und Messgeräten sowie mit Gefahrstoffen nach. Sie lernen, wie sie zukünftig fachgerecht Proben entnehmen, chemische Lösungen herstellen, Stoffe in ihre Bestandteile trennen und Stoffmengenanalysen durchführen. Auch die Herstellung von Nährmedien und Isolation von Nukleinsäuren oder Proteinen steht auf dem Lehrplan.

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Chemielaborant (w/m/d)

Chemielaborant (w/m/d) gesucht von Karlsruher Institut für Technologie in Eggenstein-Leopoldshafen, Karlsruhe, Baden-Württemberg.
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Welche Aufgaben hat ein Chemielaborant?

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – das sind die Fachbereiche, in die man das Berufsbild des Chemielaboranten einordnen kann. Seine tägliche Herausforderung ist es, Versuchsabläufe und -reihen sorgfältig zu planen und anschließend durchzuführen. Höchstkonzentriert bedient er dabei Geräte und Apparaturen wie Waage, Pipette, Bunsenbrenner oder Brutschrank. Neben dem Versuchsaufbau liegt in der Regel direkt das Protokoll. Hier notiert der Chemielaborant jeden einzelnen seiner Arbeitsschritte und trägt die ermittelten Werte und Zahlen ein. Im Anschluss geht es direkt ins Büro. Hier wertet er die Ergebnisse aus und stellt gegebenenfalls direkt einen neuen Versuchsplan auf.

Warum sollte man Chemielaborant werden?

Chemielaboranten brauchen um ihre berufliche Zukunft nicht zu sorgen. Der Arbeitsmarkt boomt, auch wenn immer mehr Maschinen und Computer in dieser Branche viele Handgriffe ersetzen. Es wird immer ein Mensch benötigt, der sie bedient. Die Interpretation der maschinell ermittelten Ergebnisse ist ebenso wichtig. Dazu kommt, dass die Branche der Chemielaboranten sehr breitgefächert ist. Über Langweile am Arbeitsplatz können sich Fachkräfte also nicht beschweren. Beste Aussichten für jene, die sich gerade entschlossen haben, die Ausbildung zum Chemielaboranten anzugehen.

Wo kann man als Chemielaborant arbeiten?

Die Arbeitskraft von Chemielaboranten ist unter anderem bei Herstellern von Düngemitteln, Seifen, Klebstoffen, Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegemitteln und Duftstoffen gefragt. Außerdem übernehmen sie in den Bereichen Schädlingsbekämpfung, Pflanzenschutz und Desinfektionsmittel interessante Aufgaben und sind wichtige Mitarbeiter im Bereich Mineralölverarbeitung und in der Pharmaindustrie.

Wie bewerbe ich mich als Chemielaborant?

Die Bewerbung sollte ein aussagekräftiges Anschreiben, einen Lebenslauf und alle berufsrelevanten Zeugnisse enthalten. Diese Unterlagen sollten Sie gebündelt in einer Bewerbungsmappe dem Arbeitgeber zusenden. Wer lieber den digitalen Weg wählen möchte, der scannt seine Unterlagen ein, komprimiert sie zu einer PDF-Datei und schickt sie dem suchenden Betrieb per E-Mail.

Welche Arbeitszeiten hat ein Chemielaborant?

Chemielaboranten sind häufig im Schichtdienst tätig. Teilzeitmodelle sind möglich, sollten allerdings schon im Bewerbungsgespräch erfragt werden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Chemielaboranten?

Nach der Ausbildung zum Chemielaboranten warten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten auf Sie. Zum einen hält die Branche eine große Auswahl an Lehrgängen und Seminaren bereit, mit denen Sie Ihr Wissen zu einem bestimmten Themengebiet ausweiten können. Interessante Schwerpunkte wären hier beispielsweise Chemische Technik, Analytische Chemie, Physikalische Messtechnik, Umgang mit Gefahrstoffen oder Qualitätsprüfung.

Wollen Sie noch etwas höher hinaus, sollte Ihnen die berufliche Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Chemie, die Technikerausbildung oder eine Zusatzqualifikation zum Technischen Fachwirt den gewünschten Erfolg einbringen. Danach ist es leicht, in höhere Positionen aufzusteigen und verantwortungsvollere Aufgaben zu übernehmen, welche auch höhere Gehälter mit sich bringen.

Was macht ein Chemielaborant in der Praxis?

Chemielaboranten entnehmen in ihrem Berufsalltag zahlreiche Proben, setzen unterschiedliche Messgeräte ein, stellen Lösungen her (zum Beispiel durch Eindampfen und Dekantieren) und werten Ergebnisse am Laborcomputer aus. Sie sind geübt im Handling mit Pipette, Reagenzglas, Spatel, Büretten und Glaskolben. Aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen wird die meiste Zeit mit Schutzkittel, Schutzbrille, Mundschutz und Handschuhen gearbeitet. Lange Haare müssen gegebenenfalls zurückgebunden werden und in manchen Branchen ist auch eine Kopfhaube nicht unüblich. Auch der Schutz der Gesundheit ist ein wichtiges Thema. So sind Chemielaboranten regelmäßig verschiedensten Dämpfen, Gasen und säurehaltigen Flüssigkeiten ausgesetzt. Die Arbeit unter dem Abzug ist da unumgänglich und zeugt von einem verantwortungsvollen Umgang mit den bestehenden Gefahren.

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