Biologielaborant Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Biologielaborant?

Die Biologie ist die Wissenschaft des Lebens – Biologielaboranten beschäftigen sich also mit der Erforschung von verschiedensten Lebensformen auf der Erde. Mithilfe von Mikroskopen, Reagenzgläsern und Petrischalen untersuchen sie zum Beispiel Mikroorganismen, die Wirkung von neuen Medikamenten und Pflanzenschutzmittel. Schon in der Ausbildung lernen sie, wie sie mittels DNA-Analysen und anderen biotechnischen Verfahren Zellen, Bakterien, Viren und vieles mehr erforschen können. Auch auf dem Gebiet der Krankheitslehre sind sie wahre Experten – so gehört die Heilung von Krebserkrankungen und AIDS zu den wichtigsten Herausforderungen dieser Zeit.

Was verdient ein Biologielaborant?

Erfahrene Biologielaboranten verdienen ein monatliches Bruttogehalt zwischen 3.116 und 3.677 Euro. Wer gerade noch am Anfang seiner Karriere steht, verdient durchschnittlich zwischen 2.900 und 3.200 Euro brutto im Monat.

Welche Ausbildung benötigt ein Biologielaborant?

Der klassische Pfad in den Job des Biologielaboranten führt über die duale, dreieinhalbjährige Ausbildung. Alternativ stellen Arbeitgeber auch Bewerber mit einem Abschluss als Biologisch-Technischer Assistent oder Chemielaborant ein.

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Biologielaborant (w/m/d)

Biologielaborant (w/m/d) gesucht von Karlsruher Institut für Technologie in Eggenstein-Leopoldshafen, Karlsruhe, Baden-Württemberg.
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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Biologielaborant während der Ausbildung?

Biologielaboranten lernen während der Ausbildung, Zellkulturen, Pflanzen und Tiere zu erforschen. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem folgende Themen: die Datenerfassung und -auswertung mittels PC, Arbeitsschutz, die Entwicklung von Wirkstoffen für pharmazeutische und Agrar-Anwendungen, die Arbeit mit Mikroorganismen, die Qualitätssicherung, der Umweltschutz, die Herstellung von Präparaten und Nährmedien und die Überwachung und Haltung von Versuchstieren. Im Bereich der Pflanzenkunde erfahren die Azubis, wie sie Pflanzen durch Samen, Ableger und Gewebekulturen vermehren oder Parasiten züchten. Auch der Umgang mit dem Fotometer, dem Bunsenbrenner, dem Brutschrank und dem Abzug will gelernt sein. Zunächst erlernen angehende Biologielaboranten all dies im Labor, bevor sie es danach im Ausbildungsbetrieb praktisch ausprobieren können.

Welche Aufgaben hat ein Biologielaborant?

Biologielaboranten untersuchen Pflanzen, Tiere und kleinste Zellen. Dafür bedienen sie sich unterschiedlichen Labortests und Untersuchungsmethoden. Haben sie eine Versuchsreihe vorbereitet und gestartet, folgt danach der wichtigste Arbeitsschritt – die Überwachung des Versuchs. Hier kommt es darauf an, die Messdaten und Veränderungen zu erfassen und die gewonnenen Ergebnisse zu dokumentieren. Im Pflanzenschutz arbeiten Biologielaboranten vor allem mit dem Reagenzglas und dem Mikroskop. Bei Tierversuchen setzen sie dagegen Kleintiere in Narkose und entnehmen Gewebeproben, die sie im Anschluss einfrieren oder unter dem Mikroskop untersuchen. Welche Aufgaben der Biologielaborant im Job übernimmt, hängt stark von der Art der Institution oder des Unternehmens ab. Die Einsatzgebiete reichen von der Lebensmittelindustrie über die Kosmetikindustrie bis hin zu einem Job im Krankenhaus. Selbst eine Anstellung beim Gesundheitsamt ist möglich – hier sind es jedoch eher verwaltende Büroarbeiten, die oftmals ausgebildete Fachleute übernehmen.

Warum sollte man Biologielaborant werden?

Nach der Lehre haben Biologielaboranten gute Übernahmechancen in allen Berufsfeldern. Insbesondere die chemisch-pharmazeutische Industrie sucht händeringend nach fachkundigem Personal. Folglich können sich angehende Biologielaboranten ihren Ausbildungsbetrieb fast aussuchen und selbst nach der Lehre noch problemlos zwischen Fachrichtungen wie der Biopharmazie, der Pharmakologie, dem Kosmetikbereich, der Düngemittelindustrie oder der Lebensmittelherstellung springen.

Wo kann man als Biologielaborant arbeiten?

Biologielaboranten sind bei medizinischen und biologischen Forschungsinstituten beschäftigt und packen in der Medizin, im Gesundheitswesen sowie bei Pharma- und Kosmetikkonzernen tatkräftig mit an. Außerdem sind sie in der Lebensmittelherstellung und in Krankenhäusern zu finden.

Wie bewerbe ich mich als Biologielaborant?

Ihre Bewerbung sollte Ihre wichtigsten Zeugnisse, ein Anschreiben und einen Lebenslauf enthalten. Diese versenden Sie per E-Mail oder mit der Post an den Arbeitgeber. In der Stellenausschreibung erfahren Sie, welche Bewerbungsform gewünscht ist.

Welche Arbeitszeiten hat ein Biologielaborant?

Biologielaboranten dürfen sich über geregelte Arbeitszeiten freuen. In Hochphasen kann es zwar auch mal stressig werden – Mehrarbeit gleicht sich jedoch durch Freizeit und höhere Gehaltszahlungen aus.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Biologielaboranten?

Biologielaboranten haben viele Möglichkeiten, um beruflich aufzusteigen. Indem Sie an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren teilnehmen, spezialisieren Sie sich auf ein bestimmtes Gebiet, zum Beispiel auf Biotechnologie, Biochemie, Umweltschutz oder Arbeitssicherheit. Daneben gibt es die Aufstiegsweiterbildung zum Techniker der Fachrichtungen Bio-, Labor-, oder Umwelttechnik und das Studium im Bereich Biopharmaceutical Science. Mit einem solchen Abschluss steht Ihnen die Tür zu einer Führungsposition offen. Außerdem dürfen Sie sich über einen höheren Gehaltscheck freuen.

Was macht ein Biologielaborant in der Praxis?

Biologielaboranten erledigen an der Seite von Wissenschaftlern verschiedene Aufgaben. Wie breit das Spektrum an verschiedenen Tätigkeiten ausfällt, hängt stark vom Fachbereich ab. Zu den gängigsten gehören die Molekularbiologie, die Mikrobiologie, die Zellkultur, die Pharmazeutik, die Immunologie, die Botanik und die Analytik. Jedes dieser Arbeitsgebiete bedient sich eigener biotechnischer Verfahren und technischer Instrumente. Auch die Ziele sind sehr verschieden und reichen von der Erforschung neuer Wirkstoffe über die Herstellung von medizinischen Produkten bis hin zur Produktion moderner Pflanzenschutzmittel. Die Bekämpfung von Krankheiten ist eine der wichtigsten Herausforderungen. Das schließt auch die Arbeit im Tierversuchslabor ein. Wer sich für Letzteres entscheidet, ist für die Überwachung sowie die Präparierung der Versuchstiere verantwortlich und führt Applikationen durch.

Darüber hinaus sind Biologielaboranten darin geübt, Substanzen in Körperflüssigkeiten mithilfe chemischer oder biochemischer Methoden zu bestimmen. Die Entnahme von Gewebeproben schließt diesen Aspekt mit ein. Zudem gehört es zum Berufsalltag von Biologielaboranten, Kulturen von Bakterien, Pilzen und Zellen anzulegen und Mikroorganismen mithilfe biochemischer Nachweismethoden zu bestimmen. Das Tragen von Schutzkleidung gilt dabei als absolute Pflicht. Im Büro übertragen Biologielaboranten ihre ermittelten Werte schließlich in den Computer. Dies dient der anschließenden statistischen Auswertung.

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