Tischler Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Tischler?

Tischler bauen Möbel aus Holz und erschaffen teilweise ganze Inneneinrichtungen wie Küchen. Ferner sind sie Ansprechpartner für die Fertigung von Fenstern, Türen und Treppen. Selbst Wintergärten stammen aus ihrer Hand. Bevor sich der Tischler jedoch an die Arbeit macht, muss er sich ein genaues Bild von der Kundenidee machen. Es erfolgt das Beratungsgespräch, auf dessen Basis der Holzexperte im Anschluss einen Entwurf erstellt. Computerarbeit steht an. Ist die technische Zeichnung fertig, stellt er mithilfe moderner Maschinen die Einzelteile seines Werkstücks her. Natürlich kommt auch die handwerkliche Arbeit nicht zu kurz. Die Technik macht den Tischler jedoch noch sehr viel leistungsfähiger. Ist ein Holzstück fertig gebaut, folgen nun eine Oberflächenbehandlung und der Einbau beim Kunden. Im Anschluss gibt der Experte dem Kunden noch wertvolle Pflegetipps, mit deren Hilfe er lange Freude am Produkt hat.

Was verdient ein Tischler?

Der Stundenlohn eines ausgelernten Tischlers liegt mit etwas Berufserfahrung im Gepäck bei durchschnittlich 16,22 Euro brutto die Stunde.

Welche Ausbildung benötigt ein Tischler?

In der Regel hat ein Tischler die duale Tischlerlehre absolviert. Sie dauert drei Jahre und führt den Berufsanwärter sowohl in den Ausbildungsbetrieb als auch in die Berufsschule.

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Schreiner (m/w)

Schreiner (m/w) gesucht von Möbel Grammlich GmbH & Co in Buchen, Baden-Württemberg.
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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Tischler während der Ausbildung?

In der Ausbildung zum Tischler lernen die Auszubildenden wie sie:

  • Skizzen, Pläne und Zeichnungen anfertigen
  • technische Unterlagen lesen und verstehen
  • den Materialbedarf ermitteln
  • die richtige Holzart auswählen
  • Rahmen, Korpusse oder Gestelle herstellen
  • Zwischen- und Endkontrollen durchführen
  • Oberflächen fachkundig behandeln

Welche Aufgaben hat ein Tischler?

Tischler setzen alle Kundenwünsche um, die sich rund ums Thema Holz drehen. Je nach Branche und Spezifikation fertigen sie beispielsweise passgenaue Treppen, Türen, Betten, Tische oder Sonderanfertigungen wie Truhen an. Daneben kümmern sie sich aber auch um bereits fertige Möbelstücke. Diese benötigen in der Regel ein paar Reparaturen oder Aufarbeitungen, um wieder in neuem Glanz zu erstrahlen. Auch dieser Herausforderung stellen sich Tischler gern. Die Beratung des Kunden steht in beiden Fällen natürlich direkt vorne an. In diesen erklärt der Tischler die Möglichkeiten und gibt wertvolle Tipps zur Pflege der Holzschätze. Soll ein neues Produkt entstehen, klärt der Tischler den Kunden über Holzarten, Maserung und Farben auf.

Warum sollte man Tischler werden?

Das Tischlerhandwerk gehört in Deutschland nach wie vor zu den beliebtesten Lehrberufen junger Menschen. Verglichen mit anderen Handwerksberufen stehen in diesem Job die Berufsaussichten gut. Es gibt genügend Unternehmen, die Tischler einstellen. Zudem bietet die Branche ausgelernten Fachkräften zahlreiche Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung. Wer da viel Engagement und Kreativität mitbringt, kann es in diesem Beruf weit bringen.

Wo kann man als Tischler arbeiten?

Interessante Einsatzmöglichkeiten für Tischler finden Sie bei:

  • Möbelherstellern
  • Herstellern von Holzwaren
  • Herstellern von Holzkonstruktionsteilen
  • Tischlereien

Wie bewerbe ich mich als Tischler?

Tischler können sich online, schriftlich, telefonisch oder persönlich bei ihrem zukünftigen Vorgesetzten vorstellen. Am ehesten klappt es mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch, wenn Sie all Ihre berufsrelevanten Unterlagen einem Lebenslauf und einem Anschreiben beifügen. Das Anschreiben sollte dabei vor allem Ihre beruflichen Stärken hervorheben und möglichst kurzgefasst sein. Der Lebenslauf zeigt dagegen Ihren Werdegang auf – gestalten Sie ihn also möglichst übersichtlich und fügen ihm ein freundliches, aktuelles Foto hinzu.

Welche Arbeitszeiten hat ein Tischler?

Die Work-Life-Balance des Tischlers ist nicht immer ausgewogen. Dringende Kundenwünsche und große Aufträge setzen ihn regelmäßig ein wenig unter Zeitdruck. Folglich kann es am Abend schon mal die eine oder andere Überstunde werden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Tischler?

Tischler können sich vielseitig weiterbilden. Einerseits können sie über kleinere Seminare zu Themen wie Restaurierung, Holzschutz oder Polsterei ihr Wissen erweitern und ihren Arbeitsmarktwert steigern. Anderseits bietet ihnen die Tischlerbranche Aufstiegsweiterbildungen mit folgenden Qualifikationstiteln an:

  • Kundenberater im Tischlerhandwerk
  • Techniker im Bereich Bautechnik
  • Fachbauleiter im Tischlerhandwerk
  • Techniker mit dem Schwerpunkt auf Baudenkmalpflege

Sollte ein Studium nach der Lehre infrage kommen, sind die Fachrichtungen Produkt- und Industriedesign, Holztechnik und Innenarchitektur interessant. Sie bauen auf den Lehrplan der Ausbildung auf, vertiefen das Wissen allerdings in eine sehr spezifische Richtung.

Was macht ein Tischler in der Praxis?

Tischler arbeiten in ihrem Job häufig mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen – dazu zählen Säge-, Hobel- und Fräsmaschinen sowie Schleifmaschinen. Daneben erfordert der Beruf aber auch handwerkliches Geschick – vor allem wenn der Tischler Holzteile auf Maß abhobeln und auf Format zusägen soll. Neben der Arbeit in der Werkstatt verbringen Tischler auch viel Zeit im Büro. Hier empfangen Sie Kunden und führen Beratungsgespräche, arbeiten Ideen am Computer aus und entwerfen mithilfe von CAD-Programmen Skizzen zu Möbeln, Treppen und Ähnlichem. Danach suchen die benötigten Materialien zusammen, richten CNC-gesteuerte Maschinen ein und stellen Millimeter genau die erforderlichen Holzteile. Mit der Fertigstellung folgt die Oberflächenbehandlung und Montage der Einzelstücke. Natürlich stellen Tischler nicht nur neue Gegenstände her, sondern reparieren auch alte Holzschätze. Dank ihm erstrahlen alte Tische und Schränke in neuem Glanz und bringen dem Besitzer für sehr lange Zeit viel Freude.

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