Physiklaborant Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Physiklaborant?

Physiklaboranten führen physikalische Versuche und Messungen durch, um beispielsweise Druck, Stromstärken, Massen oder Widerstände zu bestimmen und zu erfahren, woraus ein Werkstoff besteht. Die Ergebnisse der Tests werden protokolliert und analysiert. Für die Experimente entwerfen Physiklaboranten zudem Anleitungen und Pläne, sorgen für die Bereitstellung von Materialien und Werkzeugen. Weiterhin bauen sie die benötigten Geräte und Maschinen auf und anschließend wieder ab, nachdem sie sie sorgfältig gereinigt haben.

Was verdient ein Physiklaborant?

Schon im ersten Ausbildungsjahr verdienen Physiklaboranten zwischen 840 und 900 Euro, im zweiten Jahr sind es dann circa 40 bis 90 Euro mehr. Im dritten Jahr dürfen sich viele Laboranten schon über ein vierstelliges Gehalt freuen und auch im vierten Jahr gibt es noch eine Gehaltserhöhung.

Nach der Ausbildung winkt ebenfalls ein vierstelliger Lohn von circa 1.700 bis 2.200 Euro brutto. Wer im Öffentlichen Dienst beschäftigt ist oder für ein tariflich gebundenes Unternehmen arbeitet, kann durchaus noch mehr verdienen.

Welche Ausbildung benötigt ein Physiklaborant?

Die Ausbildung erfolgt zeitweise in einem Ausbildungsbetrieb und zeitweise in der Berufsschule – es handelt sich somit um eine klassische, duale Ausbildung. Sie ist mit dreieinhalb Jahren etwas länger als die meisten Ausbildungen, wird aber auch vergleichsweise gut vergütet.

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Physiklaborant (w/m/d)

Physiklaborant (w/m/d) gesucht von Karlsruher Institut für Technologie in Eggenstein-Leopoldshafen, Baden-Württemberg.
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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Physiklaborant während der Ausbildung?

Unter Aufsicht eines Versuchsleiters lernen Sie als Physiklaborant, wie Sie Versuche planen, vorbereiten und auswerten. Während der Durchführung der Experimente führen Sie zunächst Protokoll und dokumentieren jede Veränderung. Später dürfen Sie auch selbst assistieren. Dafür lernen Sie, wie Sie sich korrekt verhalten und kleiden müssen – gefährliche Arbeiten mit Strahlung oder Säure können so weitgehend risikolos durchgeführt werden. Zeitweise sind Sie auch im Büro tätig, wo Sie neue Versuchsideen entwickeln oder bisherige Experimente analysieren und ihre Ergebnisse zusammentragen. In der Berufsschule wird das Praxiswissen durch Theoriewissen in Physik umfangreich ergänzt.

Welche Aufgaben hat ein Physiklaborant?

Als Physiklaborant kümmern Sie sich um die Organisation von Versuchen, stellen die Materialien zusammen und sorgen für eine reibungslose und möglichst ungefährliche Durchführung. Anschließend werten Sie die Ergebnisse aus und interpretieren sie. Auch die Entnahme von Proben kann zum Berufsalltag gehören. Sie bauen außerdem nicht nur Laborgeräte auf, sondern reinigen und warten diese regelmäßig, damit sie jederzeit einsatzfähig bleiben.

Warum sollte man Physiklaborant werden?

Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ein spannendes Arbeitsumfeld und ein ansehnliches Gehalt: Das sind nur drei mögliche Gründe, um die persönliche Vorliebe für physikalische Experimente zum Beruf zu machen. Als ausgelernter Physiklaborant dürfen Sie sich wahrscheinlich auf einen festen Arbeitsplatz mit einem Gehalt freuen, das Sie problemlos über die Runden kommen lässt.

Wo kann man als Physiklaborant arbeiten?

Physiklaboranten arbeiten an Universitäten, Forschungseinrichtungen der Physik oder in der Industrie. In fast allen Branchen sind Labore vorhanden und die Unternehmen auf Versuche und Experimente angewiesen. Somit herrscht beinahe freie Wahl darüber, wo genau Sie tätig werden können. Während an Hochschulen und Instituten der Forschung die Entwicklung und Planung von Versuchen im Vordergrund stehen, arbeiten Sie in der Industrie eher auf der ausführenden Seite.

Wie bewerbe ich mich als Physiklaborant?

Ihre Bewerbung sollte ein aussagekräftiges Anschreiben und einen Lebenslauf sowie die Nachweise über Ihren Werdegang enthalten. Im Anschreiben können Sie kreativ werden. Haben Sie sich schon immer für Experimente begeistern können, waren als Kind vielleicht in einer entsprechenden AG? Das können Sie geschickt im Motivationsschreiben erwähnen. Auch berufliche Erfahrungen wie Praktika sollten Sie nicht unerwähnt lassen – diese sollten aber eher im Lebenslauf aufgeführt werden.

Welche Arbeitszeiten hat ein Physiklaborant?

Flexible Arbeitszeiten gehören bei einem Physiklaborant zum Alltag. In vielen Betrieben ist Schichtarbeit üblich. Daher sollten Sie in diesem Berufsfeld dafür offen sein, auch mal nachts oder spät nachmittags im Labor zu stehen. Wochenendarbeit ist hingegen selten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Physiklaboranten?

Sie können sich nach der Ausbildung zum Techniker der Fachrichtung Physik- oder Werkstofftechnik fortbilden. Alternativ ist der Aufstieg zum Ausbilder möglich. Dann ist es künftig Ihre Aufgabe, als Versuchsleiter Azubis den Beruf näher zu bringen.

Was macht ein Physiklaborant in der Praxis?

Ein Physiklaborant verbringt die meiste Zeit im Labor, in dem er Versuchsreihen und Experimente durchführt. Die Anleitung dafür hat er zuvor selbst entwickelt und auch die Protokollierung sowie die Auswertung fallen in seinen Zuständigkeitsbereich. Weiterhin sorgt er für den Auf- und Abbau des Experiments und kümmert sich um die Bereitstellung der Materialien. Oft müssen die Versuche mehrmals durchgeführt und anschließend am Computer analysiert und interpretiert werden. Auch die Wartung und Reinigung der benötigten Gegenstände übernimmt ein Physiklaborant.

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