Pharmakant Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Pharmakant?

Der Pharmakant ist der Spezialist für Arzneimittel. Ob Pulver, Tablette oder Creme – für alles hat er eine passende Rezeptur. Er weiß stets, auf was er bei der Herstellung achten muss. Sein Job erfordert, dass er sich in puncto Qualitätsmanagement auskennt. Nur so kann er die Reinheit der Proben und Arzneien garantieren. Wenn ein Medikament zum Versand oder zur Abholung bereit ist, muss es der Pharmakant zuvor noch ordnungsgemäß verpacken. Schon in der Ausbildung hat er gelernt, das richtige Packmittel auszuwählen und die Verpackungsmaschine zu bedienen.

Was verdient ein Pharmakant?

Der monatliche Bruttolohn des Pharmakanten liegt durchschnittlich zwischen 3.003 und 3.483 Euro. Das Einstiegsgehalt ist etwas niedriger – in den ersten Berufsjahren sind 1.700 Euro brutto üblich.

Welche Ausbildung benötigt ein Pharmakant?

Der gängige Weg in eine Beschäftigung als Pharmakant führt über die dreieinhalbjährige duale Ausbildung. Alternativ dazu stellen manche Unternehmen auch ausgebildete Chemikanten oder Pharmazeutisch-technische Assistenten ein.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Pharmakant während der Ausbildung?

Die Ausbildung bereitet angehende Pharmakanten auf ihren zukünftigen Berufsalltag vor. Der Lehrplan führt sie an Themen heran wie die Herstellungsverfahren von Arznei- und Hilfsstoffen. Im schuleigenen Labor und auch im Ausbildungsbetrieb lernen die Azubis die verschiedenen Messverfahren kennen und üben die Vorgehensweisen der Probeentnahme. Außerdem erfahren sie hier alles über die Eigenschaften und Wirkungsweisen von Wirk- und Rohstoffen. Die meisten Stoffe erfordern einen besonderen Umgang – die Handhabung von ätzenden, brennbaren, explosiven oder giftigen Gefahrstoffen will gelernt sein. Natürlich steht auch Gerätekunde auf dem Stundenplan. So müssen die Azubis wissen, wie sie Fertigungsmaschinen richtig bedienen und warten.

Welche Aufgaben hat ein Pharmakant?

Pharmakanten sind dazu in der Lage, aus chemischen und pflanzlichen Wirkstoffen Medikamente herzustellen. Das geschieht mithilfe von automatisierten Anlagen, die ihrerseits eine standardisierte Produktion von Tabletten, Salben, Pulvern und Lösungen ermöglichen. Den Arzneimitteln fügt der Pharmakant Hilfsstoffe wie Zucker, Geschmacksstoffe oder Stärke hinzu. Dabei achtet er stets auf die Qualität der verwendeten Substanzen – die Ausgangsstoffe und das Endprodukt müssen dem Reinheitsgebot entsprechen. Ist das Medikament fertiggestellt, steuert und kontrolliert der Pharmakant die Verpackungsanlagen. Im Anschluss kümmert er sich um die Reinigung und tätigt hin und wieder Wartungen von Produktionsanlagen.

Warum sollte man Pharmakant werden?

Menschen, die eine starke Begeisterung für naturwissenschaftliche Themen mitbringen und präzise arbeiten, sind im Beruf des Pharmakanten genau richtig. Wer noch etwas mehr aus seiner Ausbildung herausholen will, sucht nach der Lehre direkt die nächste Herausforderung. Das Berufsbild bietet Karriereinteressierten zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung. Berufliches Engagement zahlt sich aus – spezialisierte Fachkräfte haben es nicht schwer, eine interessante Stelle zu finden, und verdienen zudem auch noch mehr. Das sind die idealen Voraussetzungen, um noch heute die Bewerbung für die Ausbildung zum Pharmakanten abzuschicken.

Wo kann man als Pharmakant arbeiten?

Pharmakanten sind vorwiegend in der pharmazeutischen Industrie bei Arzneimittelherstellern und in Chemieunternehmen tätig. Ihre Einsatzorte sind Produktionshallen, Labore und Reinräume.

Wie bewerbe ich mich als Pharmakant?

Die klassische Bewerbung besteht aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf und den berufsrelevanten Zeugnissen. Möchten Sie sich von anderen Bewerbern abheben, können Sie Ihren Unterlagen zum Beispiel einen Bewerbungsflyer beilegen. Diesen erstellen Sie digital und lassen ihn in der Druckerei ihres Vertrauens mehrfach drucken. Wer dabei etwas Hilfe benötigt, findet mit Sicherheit schnell einen fähigen Studenten im Fachbereich Marketing, Kommunikationsdesign oder Ähnlichem.

Welche Arbeitszeiten hat ein Pharmakant?

Pharmakanten arbeiten nicht selten im Schichtsystem. Überstunden können anfallen, sind aber nicht die Regel.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Pharmakanten?

Nach der Ausbildung haben Pharmakanten unterschiedliche Möglichkeiten, um die Karriereleiter zu erklimmen. Mit dem Abitur in der Tasche können sie zum Beispiel eine akademische Laufbahn anstreben. Studiengänge wie Pharmazie, Pharmatechnik oder Verpackungstechnik bauen auf die Inhalte der Pharmakanten- Lehre auf und belohnen die Studenten nach dem Bachelor mit einer Tätigkeit in der Führungsetage. Wem die Vorstellung einer so langen Weiterbildungszeit nicht zusagt, kann sich zum Industriemeister weiterbilden und zukünftig Arbeitsprozesse planen, steuern und kontrollieren. Eine weitere Variante ist die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Chemietechnik. In Vollzeit dauert die Ausbildung zwei Jahre. Danach übernehmen Sie Aufgaben in der Erforschung, Entwicklung und Produktion biochemischer Erzeugnisse.

Was macht ein Pharmakant in der Praxis?

Pharmakanten sind darin geschult, Arzneimittel mithilfe von Maschinen und Anlagen zu produzieren. Sie stellen zum Beispiel Pulver, Tabletten, Cremes und Ampullen her. Wirkstoffen mischen sie Hilfsstoffe wie Stärke, Zucker und Geschmacksstoffe hinzu. Auch die Steuerung und Überwachung der Verpackungsanlagen fällt in ihren Aufgabenbereich. Das Abfüllen erfolgt maschinell und erfordert die Berücksichtigung hygienischer Vorschriften. Fällt eine Anlage aus, kümmert sich der Pharmakant um die Reparatur. Damit das nicht zu oft vorkommt, muss er die Produktionsanlage regelmäßig warten und Qualitätsanalysen der fertigen Produkte und der Rohstoffe durchführen.

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