Mechatroniker Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Mechatroniker?

Mechatroniker bauen aus mechanischen und elektronischen Baugruppen komplexe mechatronische Systeme. Im Detail bedeutet das, einzelne Bauteile zu überprüfen und Anlagen einzurichten. Mit der Fertigstellung einer Anlage muss diese in Betrieb genommen werden, was die Programmierung und Softwareinstallation miteinbezieht. Außerdem muss sie mithilfe von Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen sorgfältig geprüft werden. Erst danach geht die Anlage zum Kunden. Ist auch die Übergabe geschafft, stehen Mechatroniker auch weiterhin ihren Kunden zur Seite – insbesondere wenn es um die Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten geht.

Was verdient ein Mechatroniker?

Mit einigen Jahren Berufserfahrung liegt das durchschnittliche Monatsgehalt eines Mechatronikers zwischen ein 3.135 und 3.646 brutto im Monat.

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Mechatroniker (m/w/d)

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Kfz-Mechatroniker (m/w/d)

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Ausbildung 2019

Ausbildung 2019 gesucht von ADA Cosmetics International GmbH in Kehl, Baden-Württemberg.
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Welche Ausbildung benötigt ein Mechatroniker?

Mechatroniker absolvieren vor ihrem offiziellen Berufseinstieg über dreieinhalb Jahre eine duale Berufsausbildung. Diese können sie in unterschiedlichen Unternehmen ableisten, beispielsweise:

  • im Maschinen- und Anlagenbau
  • in der Automatisierungstechnik
  • im Fahrzeug-, Luft- oder Raumfahrzeugbau
  • in der Informations- und Kommunikationstechnik
  • in der Medizintechnik

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Mechatroniker während der Ausbildung?

Im Rahmen der Ausbildung sammeln angehende Mechatroniker Kenntnisse zu Ausbildungsrechten und -pflichten, zur Organisation des Ausbildungsbetriebs und zum Umweltschutz. Darüber hinaus erfahren die Auszubildenden alles über:

  • Werkstücke (anreißen, kennzeichnen und pürfen)
  • Bleche, Platten, Rohre und Profile (zusägen und schweißen)
  • den Zusammenbau von Einschüben, Gehäusen und Schaltgerätekombinationen
  • das Verlegen von Leitungen
  • die Verdrahtung von Baugruppen und Geräten nach Unterlagen und Mustern
  • Verfahren und Messgeräte
  • den Aufbau von Messeinrichtungen
  • Netzwerke und Bussysteme
  • Steuerungsprogramme für mechatronische Systeme
  • Steuer-, Regel- und Überwachungseinrichtungen
  • die Beseitigung von Störungen an mechatronischen Systemen

Welche Aufgaben hat ein Mechatroniker?

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Aufgaben des Mechatronikers:

Prüfen und Messen: In elektrischen Schaltungen messen Mechatroniker den Winkel und die Spannung. Die daraus resultierenden Ergebnisse vergleicht er mit anderen Daten. Eins seiner gängigsten Arbeitsgeräte ist der Stromprüfer. Mit diesem kann er Gleich- und Wechselstrom erkennen.

Maschinen warten und reparieren: Der Mechatroniker überprüft Anlagen und Maschinen regelmäßig auf ihre Funktionalität. Auf diese Weise kann eine sichere und zuverlässige Funktionsweise langfristig gewährt werden. Steht eine Reparatur an, nimmt der Mechatroniker sie selbst vor, was eine möglichst kurze Unterbrechung von Arbeitsprozessen und Betriebsabläufen absichert.

Montage und Demontage von Maschinenteilen: Mechatroniker setzen Maschinen und Anlagen zusammen und bauen sie auseinander. In diesem Zusammenhang bearbeiten sie die Einzelteile fachmännisch und präzise.

Installation von Steuerungen und Programmierung von komplexen Systemen: Mechatroniker richten Schaltungen ein, sodass diese mit elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Energie versorgt sind. Dazu beschriften sie kleinteilige Stromanschlüsse und schließen sie fachgerecht an. Außerdem kümmern sich Mechatroniker um die Einrichtung von Bediensoftware an robotergetriebenen Maschinen.

Warum sollte man Mechatroniker werden?

Ausgebildete Mechatroniker haben ein sehr breitgefächertes Fachwissen, das sie zu gefragtem Fachpersonal in unterschiedlichen Branchen macht. Der Berufsalltag des Mechatronikers ist also vielseitig. Ist Ihnen eine Branche nach ein paar Jahren zu eintönig geworden, können Sie problemlos in ein anderes Einsatzgebiet wechseln. Arbeitslosigkeit brauchen Sie also nicht zu fürchten.

Wo kann man als Mechatroniker arbeiten?

Mechatroniker können in unterschiedlichen Branchen und Bereichen tätig werden, zum Beispiel:

  • in der Automatisierungstechnik
  • im Maschinenbau
  • im Werkzeugbau
  • im Schienenfahrzeugbau
  • im Kraftfahrzeugbau
  • im Luft- und Raumfahrzeugbau
  • in der Feinmechanik
  • in der Optik
  • in der Informations- und Telekommunikationstechnik

Wie bewerbe ich mich als Mechatroniker?

Die klassische Variante ist die schriftliche Bewerbung. Sie besteht aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf, Zeugnissen und möglichen Nachweisen über zusätzliche Berufsqualifikationen. In einer Bewerbungsmappe zusammengefasst, können Sie eine solche entweder persönlich beim potentiellen Arbeitgeber abgeben oder sie einfach per Post versenden. Eine noch einfachere Variante ist die Onlinebewerbung. In dieser sind alle Dokumente digital zusammengefasst und können per E-Mail versendet werden. Welche Bewerbungsform der Arbeitgeber bevorzugt, ist in der Annonce ausgeschrieben.

Welche Arbeitszeiten hat ein Mechatroniker?

In dieser Branche ist Schichtarbeit üblich, Ausnahmen sind möglich und können im Vorstellungsgespräch erfragt werden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Mechatroniker?

Im Bereich der Mechatronik ebnen Ihnen die folgenden Zusatzqualifikationen den Weg in eine Führungsposition:

Industriemeister der Fachrichtung Mechatronik: Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Mechatroniker und ein paar Jahren Berufserfahrung können Sie sich entweder in Voll- oder Teilzeit zum Industriemeister ausbilden lassen. In Vollzeit dauert die Weiterbildung zehn bis 24 Monate, in Teilzeit sollten Sie 18 bis 48 Monate einplanen.

Techniker Maschinentechnik (Mechatronik): Eine anerkannte Ausbildung und einschlägige Berufserfahrung sind die Voraussetzung für die Teilnahme an der zweijährigen Weiterbildung zum Techniker für Mechatronik.

Technischer Fachwirt: Auch für die Weiterbildung zum Technischen Fachwirt brauchen Berufsanwärter eine abgeschlossene, anerkannte Ausbildung sowie Berufserfahrung. Der Vollzeitlehrgang nimmt insgesamt acht Wochen bis 14 Monate in Anspruch. Auch das Teilzeitmodell ist möglich – dafür müssen Interessenten zweieinhalb Jahre einplanen.

Was macht ein Mechatroniker in der Praxis?

Mechatroniker arbeiten überwiegend in Werkstätten und Werkhallen. Hier gilt es, Arbeitsaufgaben zu planen, technische Unterlagen, z.B. Montage- und Schaltplänen, zu lesen, Bauteile herzustellen, mechatronische Systeme zu installieren, Metall und Kunststoff zu bearbeiten, Antriebssysteme oder Wandler einzubauen und Verkleidungen und Schutzeinrichtungen zu montieren. Außerdem messen Mechatroniker elektrische Kenndaten wie zum Beispiel Spannung und Strom, stellen Maschinenfunktionen ein, sichern Programme und Daten, übergeben Systeme an den Kunden, weisen Bedienpersonal ein, warten und reparieren Anlagen, suchen Störungsursachen, bauen Ersatzteile ein und rüsten Maschinen und Anlagensysteme um.

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