Erzieher Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Erzieher?

Erzieher regen in Kindergärten zu Spielen an, die die Sinneswahrnehmung, die Beweglichkeit und die Sozialkompetenz stärken. Gleichzeitig kümmern sie sich um die Hausaufgabenbetreuung und um die Versorgung. Letzteres schließt zum Beispiel die Zubereitung von Mahlzeiten und die Unterstützung bei der Körperhygiene ein. Für jedes Kind entwickeln die Erzieher einen sogenannten Erziehungsplan. Dafür müssen die Fachkräfte die Kinder beobachten und das Sozialverhalten und die Lernfortschritte notieren. Gleichzeitig dokumentieren sie die angewendeten Erziehungsmaßnahmen und gehen in Teamsitzungen regelmäßig in die Reflexion. Die Entwicklung der Kinder steht im Bericht detailliert beschrieben. Für Jugendämter müssen Erzieher sogar teilweise ganze Gutachten erstellen. Das ist immer dann der Fall, wenn ein Kind auf die Hilfe des Amtes angewiesen ist.

Was verdient ein Erzieher?

Erfahrene Erzieher verdienen im Schnitt zwischen 2.830 und 3.855 Euro brutto im Monat.

Welche Ausbildung benötigt ein Erzieher?

Erzieher haben eine schulische Ausbildung abgeschlossen. Sie dauert zwei bis drei Jahre.

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Erzieher (m/w/d)

Erzieher (m/w/d) gesucht von Gemeinde Willstätt in Willstätt, Baden-Württemberg.
weiterlesen Vor 4 Tagen veröffentlicht

Erzieher/in

Erzieher/in gesucht von Stadt Rastatt in Rastatt, Baden-Württemberg.
weiterlesen Vor 4 Tagen veröffentlicht

Erzieher/in

Erzieher/in gesucht von Stadt Achern in Achern, Baden-Württemberg.
weiterlesen Vor 5 Tagen veröffentlicht

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Erzieher während der Ausbildung?

Die Ausbildung des Erziehers ist eine schulische Ausbildung. Der Lehrplan führt die Berufsanwärter an die wichtigsten Bildungsbereiche und Aufgaben heran. Musik, Sprache und Gesundheit sind essenzielle Schwerpunkte des Unterrichts. Außerdem lernen die Azubis in der Erzieherausbildung, wie sie in kritischen (Konflikt-)Situationen zukünftig richtig handeln. Im ersten Ausbildungsjahr liegt der Fokus vor allem auf der Vermittlung der erzieherischen Grundkenntnisse. Die Berufsschüler setzen sich zum Beispiel mit den gesellschaftlichen Anforderungen und kreativitätsfördernden Maßnahmen auseinander. Im zweiten Lernfeld geht es um die Gruppenarbeit und die pädagogische Wertevermittlung. Im dritten Lernfeld beschäftigen sich die angehenden Erzieher mit Themen wie der Inklusionsförderung und der Geschlechterrollenerwartung.

Welche Aufgaben hat ein Erzieher?

Erzieher sind darin geschult, das Verhalten und Befinden von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu beobachten. Ihre Aufgabe ist, sie zu betreuen und zu fördern, die Beobachtungen nach pädagogischen Grundsätzen zu analysieren und das Sozialverhalten zu beurteilen. Darauf basierend, erstellen Erzieher langfristige Erziehungspläne, die individuelle Aktivitäten und zugeschnittene pädagogische Maßnahmen beinhalten. Sie sollen die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes oder des Jugendlichen fördern und zu kreativer Betätigung anregen. Erzieher stehen im engen Kontakt mit den Eltern der Kinder. Zusammen mit den Eltern besprechen sie Beobachtungen und entwerfen ein pädagogisches Konzept für die Erziehung zu Hause.

Warum sollte man Erzieher werden?

Berufsanwärter brauchen sich um ihre Zukunft im Job keine Sorgen zu machen. Der Bedarf an fähigem Fachpersonal ist hoch, weil in der Regel beide Elternteile in Vollzeitjobs arbeiten. Der Bedarf an Fachkräften ist folglich in Kindertagesstätten hoch.

Wo kann man als Erzieher arbeiten?

Erzieher arbeiten in Kindergärten, in Kinderkrippen, in Jugendwohn- und Erziehungsheimen, in Familienberatungs- und Suchtberatungsstellen, in Tagesstätten für Menschen mit Behinderung oder in Erholungs- und Ferienheimen.

Wie bewerbe ich mich als Erzieher?

Die Bewerbung sollte einen Lebenslauf, ein Anschreiben und die Kopien aller berufsrelevanten Zeugnisse enthalten. Diese Unterlagen schicken Sie entweder per E-Mail oder per Post zum Arbeitgeber. Beachten Sie die Angaben in der Stellenausschreibung. Hier finden Sie alle nötigen Information zur Bewerbung.

Welche Arbeitszeiten hat ein Erzieher?

Die Arbeit im Kindergarten findet meistens von Montag bis Freitag zu geregelten Zeiten statt. Wer in einem Kinder- und Jugendheim beschäftigt ist, der arbeitet oft im Schichtdienst. Dort ist die Kinderbetreuung rund um die Uhr erforderlich.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Erzieher?

Erzieher können auf verschiedenen Wegen die Karriereleiter weiter hinaufsteigen. Ein Pfad führt über einschlägige Aufstiegsweiterbildungen. Zu den beliebtesten der Branche gehören zum Beispiel die Qualifikation zum Fachwirt im Erziehungswesen, zum Sonderpädagogen und zum Heilpädagogen. Alle Fortbildungen ebnen Ihnen den Weg in einen Job mit verantwortungsvolleren Aufgaben. Gleichzeitig dürfen Sie sich auf mehr Gehalt freuen. Noch etwas weiter schauen Sie über den Tellerrand hinaus, wenn Sie ein zusätzliches Studium abschließen. Das Studienfach Soziale Arbeit bietet sich nach der Ausbildung zum Erzieher an, da es auf den erworbenen Kenntnissen aufbaut.

Was macht ein Erzieher in der Praxis?

Die Aufgabe des Erziehers ist, Kinder in jeglicher Hinsicht zu fördern, zu betreuen und ihnen ein Vorbild zu sein. Oberstes Ziel: die Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu erziehen. Dieser Herausforderung nehmen sich Erzieher in verschiedener Art und Weise an. Beispielsweise erstellen sie langfristige Erziehungspläne, planen Ausflüge, unterstützen Kinder bei den Hausaufgaben, leiten gestalterische Tätigkeiten wie Linolschnitt oder Stoffdruck an, trösten die Kinder in Problemsituationen und agieren als Streitschlichter. Sie arbeiten eng mit anderen Erziehern und den Kindeseltern zusammen. Im Büro dokumentieren sie ihre Ergebnisse und führen mit den Eltern Beratungsgespräche. Darüber hinaus kümmern sich Erzieher um die Zubereitung von warmen und kalten Speisen.

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