Ausbildung Medizinische Fachangestellte Ausbildungsplätze

Wie lange dauert die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten?

Insgesamt absolvieren angehende MFAs die dreijährige Ausbildung, bevor es offiziell auf den Arbeitsmarkt geht. Besonders ambitionierte Azubis mit guten Noten haben die Option, ihre Lehre um ein halbes Jahr zu verkürzen. Zuvor muss eine solche Verkürzung jedoch beantragt und genehmigt werden.

Was verdient eine Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten während der Ausbildung?

Je nach Region und Unternehmensgröße liegt das Monatsgehalt einer angehenden MFA bei etwa:

  • 865 Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr
  • 910 Euro brutto im zweiten Ausbildungsjahr
  • 960 Euro brutto im dritten Ausbildungsjahr

Was verdient eine Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten nach der Ausbildung?

Mit der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in der Tasche liegt das Monatsbrutto von Berufseinsteigern zwischen 1.932 und 2.538 Euro. Wollen Sie möglichst viel verdienen, ist es ratsam, sich in ganz Deutschland nach Stellenangeboten umzusehen. Beispielsweise liegen die Gehälter von Medizinischen Fachangestellten in Bundesländern wie Bayern oder Nordrheinwestfalen um einiges höher als in Sachsen oder Brandenburg. Fast alle neuen Bundesländer liegen bezüglich des Lohns immer noch hinter den alten. Abgesehen davon zahlen größere Betriebe in der Regel besser als kleine.

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Wie läuft die Ausbildung zur Medizinische Fachangestellten ab?

Auszubildende der MFA-Lehre besuchen sowohl den Ausbildungsbetrieb und die Berufsfachschule. Letztere kann im Blockunterricht oder an festgelegten Tagen der Woche stattfinden. Welche Variante der Ausbilder anbietet, erfahren die Azubi-Anwärter in der Regel im Vorstellungsgespräch.

Haben Sie den Ausbildungsvertrag unterschrieben, geht es offiziell in die Lehre. Auf dem Lehrplan stehen Themen wie:

  • Gesundheitsschutz und Hygiene
  • Patientenbetreuung und -beratung
  • Betriebsorganisation und Qualitätsmanagement
  • Verwaltung und Abrechnung
  • Grundlagen der Prävention und Rehabilitation
  • Handeln bei Not- und Zwischenfällen
  • Patienten empfangen und begleiten
  • Assistenz bei der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen
  • Praxisabläufe im Team organisieren

Haben Sie die ersten Inhalte verstanden, geht es nach vielen Klausuren endlich in die erste große Prüfung. Die Zwischenprüfung absolvieren Jobanwärter vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Sie ist ein Teil der Abschlussprüfung, die die Azubis erfolgreich bestehen müssen.

In den folgenden Ausbildungsmonaten vertiefen die angehenden Medizinischen Fachangestellten ihr erlerntes Wissen und dürfen im praktischen Berufsalltag immer mehr Aufgaben selbstständig erledigen. Dazu gehören beispielsweise die Assistenz bei kleinen chirurgischen Behandlungen, die selbstständige Wundversorgung und die präventive Begleitung von Patienten. Am Ende des dritten Jahres steht die Abschlussprüfung der Ausbildung an. Ist diese auch bestanden, dürfen sich die Absolventen offiziell als Medizinische Fachangestellte bewerben.

Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sollte eine Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten mitbringen?

Angehende Medizinische Fachangestellte sollten mindestens einen Hauptschulabschluss besitzen sowie ein paar wichtige Soft Skills:

  • Empathie
  • organisatorisches Geschick
  • ein freundliches Wesen
  • Beratungsgeschick
  • eine selbstständige Arbeitsweise
  • Kontaktfreudigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • eine gute Beobachtungsgabe

Gut zu wissen: Die Arbeit im medizinischen Bereich ist nicht für jeden etwas. Operationen an offenen Wunden und Pflegetätigkeiten erfordern einiges an Selbstbewusstsein. Überlegen Sie sich also gut, ob diese Branche das Richtige für Sie ist.

Was lernt eine Medizinische Fachangestellte in der Berufsschule?

Die Berufsschule bereitet Sie vor allem mit theoretischem Know-how auf den zukünftigen Praxisalltag vor. Sie erfahren beispielsweise, wie Sie professionell Patienten an der Anmeldung empfangen und wie Praxisabläufe im Team organisiert werden, und erhalten Einblicke in die Anatomie des Menschen. Die Krankheitslehre steht hier im besonderen Fokus und wird ergänzt durch Fächer wie Deutsch und Wirtschaftskunde.