Kreisverwaltung Düren | Düren
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CHEFS CULINAR GmbH & Co. KG | Kiel
CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG | Flensburg

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Das Wichtigste in Kürze
Das seriöse Erscheinungsbild ist für den Job als Lebensmittelkontrolleur besonders wichtig. Die Bewerbung sollte diese Eigenschaft und klare sowie gute Formulierungen besitzen. Eine Ausbildung ist überall dort möglich, wo der Lebensmittelkontrolleur eine Anstellung findet. Eine Ausbildung ist im Öffentlichen Dienst in den Bereichen des Gesundheitswesens, der Bildung, der Kultur und des Sozialwesens möglich. Haben Sie bereits Erfahrungen in den Tätigkeitsbereichen des Lebensmittelkontrolleurs, können diese einen positiven Eindruck beim Arbeitgeber hinterlassen.
Gegliedert ist die Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur in theoretische und praktische Einheiten. Insgesamt dauert die Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur 720 Stunden. Allgemeine und spezielle Rechtsgebiete, Warenkunde, Umwelthygiene sowie Ernährungslehre sind wichtige Lernfelder der theoretischen und praktischen Weiterbildung. Die Mikrobiologie, die Parasitologie sowie die Lebensmittel- und Betriebshygiene sind ebenfalls Schwerpunkte. Mit Kommunikations- und Konfliktlösungstechniken ist der Lebensmittelkontrolleur in der Lage, vor Ort mit Verantwortlichen zu verhandeln und bei Bedarf Lösungen zu anzubieten.
Die Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur dauert in der Regel zwei Jahre und kann auf Antrag verlängert oder verkürzt werden.
Da es sich bei der Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur um eine Weiterbildung handelt, gibt es keine Vergütung. In der Regel fallen Lehrgangsgebühren sowie Prüfungsgebühren an.
Das Einstiegsgehalt für den Lebensmittelkontrolleur liegt zwischen 2.300 und 2.500 Euro brutto im Monat und richtet sich nach der Entgeltgruppe des geltenden Tarifbereiches.
Für die Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur sind Leistungs- und Einsatzbereitschaft besonders wichtig. Der Lebensmittelkontrolleur übernimmt außerplanmäßige Betriebskontrollen, die auch während der regulären Arbeitszeit stattfinden. Die Tätigkeitsfelder im Beruf als Lebensmittelkontrolleur bringen Verantwortung mit, sodass Sie schon als Auszubildender Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft besitzen sollten. Mit guter Kommunikationsfähigkeit und Selbstsicherheit sind Sie dazu in der Lage, beratende und belehrende Aufgaben zu übernehmen und mit Durchsetzungsvermögen lebensrechtliche Bestimmungen und Hygienevorschriften durchzusetzen.
Um zur Weiterbildungsprüfung zugelassen zu werden, brauchen Sie mindestens drei Jahre Berufserfahrung aus einem ähnlichen Beruf mit denselben Tätigkeitsbereichen. Dazu gehört zum Beispiel der Verkehr von Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, Kosmetika und Bedarfsgegenständen.
Eine Zulassung zur Weiterbildung zum Lebensmittelkontrolleur ist ebenso für folgende Personen oder Berufsgruppen möglich:
Ein Führungszeugnis ist eine weitere Voraussetzung für die Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur. Da der Lebensmittelkontrolleur zu Betrieben fährt und oftmals lange Anfahrtswege hat, wird in der Regel außerdem ein Führerschein der Klasse B gefordert.
Der Lebensmittelkontrolleur bekommt im theoretischen Lehrgang berufsspezifische Themen vermittelt. Dabei geht es maßgeblich um das Recht des Verkehrs mit Lebensmitteln, Kosmetika, Bedarfsgegenständen sowie Tabakerzeugnissen. Ein weiteres Lernfeld umfasst den Bereich der Hygiene. Dazu gehören Umwelthygiene, Desinfektion, Sterilisation, Lebensmittelhygiene und Betriebshygiene. Da der Lebensmittelkontrolleur nach gesetzlichen Bestimmungen handelt, wird bereits im theoretischen Lehrgang auf das Straf-, Strafprozess- und Ordnungswidrigkeitenrecht eingegangen. Betriebliche Eigenkontrollsysteme und physiologische Grundlagen der Überwachungstätigkeit sind weitere Themen.