Ausbildung Goldschmied Ausbildungsplätze

Wie finde ich einen Ausbildungsplatz als Goldschmied?

Am schnellsten schaffen Sie es in die Lehre zum Goldschmied, wenn Sie sich in den gängigen Jobportalen nach Ausbildungsplätzen umsehen. Je größer Sie den Suchradius einstellen, desto länger ist die Liste an Stellenausschreibungen. Wer sich traut, über den Tellerrand seines Heimatorts zu blicken, stößt häufiger auf besonders attraktive Unternehmen. Außerdem ist Flexibilität eine gern gesehene Eigenschaft bei Ausbildern. Wer also seinen Wohnsitz für einen Ausbildungsplatz einfach so aufgibt und angstfrei in die Ferne zieht, gilt als selbstbewusst und offen für Neues. Zwei wichtige Charakterzüge, mit denen Sie garantiert einen positiven Eindruck hinterlassen.

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Wie läuft die Ausbildung zum Goldschmied ab?

Die Ausbildung zum Goldschmied bietet Ihnen insgesamt drei Fachrichtungen an, nämlich:

  • die Fachrichtung Schmuck (Arbeit mit Ansteck-, Hals- und Ohrenschmuck sowie Hand- und Armschmuck)
  • die Fachrichtung Ketten (Arbeit mit Hals-, Arm- und Fußketten)
  • die Fachrichtung Juwelen (Arbeit mit Edelsteinen und Perlen)

Die Wahl der Spezialisierung bestimmt den Lehrplan und die praktischen Aufgaben im Betrieb. Unabhängig davon ist der generelle Ablauf der Ausbildung: So besuchen Goldschmiede stets sowohl den Ausbildungsbetrieb als auch die Berufsschule. Die Berufsschule stattet die Jobanwärter mit den theoretischen Hintergrundinformationen zum Beruf aus und erklärt detailliert, wie man Werkstücke misst, welche chemischen und physikalischen Vorgänge beim Legieren und Schmelzen stattfinden oder worauf beim Stempeln von Edelmetallen zu achten ist. Mit diesem Know-how machen Auszubildende schnell Fortschritte im Praxisalltag. Statt Aufgaben lediglich gedankenlos zu übernehmen, kennen sie die Gründe für jeden einzelnen Bearbeitungsschritt.

Nach zwei Jahren stehen die Lehrlinge vor der Zwischenprüfung. Ist diese bestanden, heißt es danach, noch einmal alle gelernten Inhalte zu festigen und sich auf das entsprechende Fachgebiet – Schmuck, Ketten oder Juwelen – zu spezialisieren. Am Ende der Ausbildung wartet die Abschlussprüfung. Mit Beendigung der Lehre dürfen sich die Absolventen offiziell als staatlich anerkannte Goldschmiede bezeichnen.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Goldschmied?

Insgesamt besuchen Goldschmiede dreieinhalb Jahre lang die Ausbildung. Mit besonders guten Leistungen können Azubis einen Antrag auf Verkürzung stellen.

Was verdient ein Auszubildender zum Goldschmied während der Ausbildung?

Die Ausbildung vergütet die Lehrlinge wie folgt (brutto pro Monat):

  1. Ausbildungsjahr: 1.037 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 1.102 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 1.199 Euro
  4. Ausbildungsjahr: 1.264 Euro

Diese Zahlen dienen jedoch lediglich der Orientierung. Sie sind nicht gesetzlich festgelegt und basieren auf Durchschnittswerten.

Was verdient ein Auszubildender zum Goldschmied nach der Ausbildung?

Die meisten steigen nach ihrer Ausbildung zum Goldschmied mit einem Anfangsgehalt ein. Dieses liegt bei rund 1.500 Euro brutto im Monat und lässt viel Luft nach oben.

Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sollte ein Auszubildender zum Goldschmied mitbringen?

Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu ergattern, stehen gut, wenn Sie das Abitur abgeschlossen haben oder mindestens die mittlere Reife besitzen. Gesetzlich vorgeschrieben sind diese Abschlüsse jedoch nicht.

Neben den schulischen Leistungen interessieren sich Ausbilder vor allem für die Soft Skills ihrer Bewerber. Deshalb sollten Sie in der Bewerbung Ihre berufsrelevanten Stärken hervorheben. Zu den wichtigsten dieser Branche zählen unter anderem handwerkliches Geschick, Genauigkeit, kommunikative Stärke und psychologisches Einfühlungsvermögen.

Was lernt ein Goldschmied in der Berufsschule?

Der Lehrplan des werdenden Goldschmieds ist mit den verschiedensten Themen gefüllt. Zu Beginn geht es daran, die neuen Maschinen und Werkzeugen kennenzulernen und zu erfahren, wie man Arbeitsabläufe richtig plant. Erst danach ist es möglich, kleinere Schmuckteile zu schmieden beziehungsweise zu löten oder Oberflächen zu polieren und zu mattieren. Welche Verbindungen reagieren in welcher Art und Weise? Auch die chemischen Grundlagen müssen die Berufsschüler erst einmal lernen.