Zerspanungsmechaniker Jobs und Stellenangebote

Welche Aufgaben hat ein Zerspanungsmechaniker?

Unter Verwendung von CNC-gesteuerten Fertigungssystemen und Werkzeugmaschinen stellen Zerspanungsmechaniker riesige Bauteile für Motoren, Turbinen und Industriemaschinen her. Die Metallrohlinge werden dafür mit gängigen Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen bearbeitet. Bevor das jedoch passieren kann, muss der Zerspanungsmechaniker die Maschine entsprechend programmieren. So entstehen beispielsweise Winkelstücke, Gewinde und Profilwalzen. Daran ist erkennbar, dass sich der Zerspanungsmechaniker sowohl auf die Herstellung kleiner als auch großer Bauteile versteht. Teilweise sind die Werkstücke nur ein paar Millimeter klein, in anderen Arbeitsbereichen fertigen Zerspanungsmechaniker deutlich größere Teil an. Letztere können dann auch schon mal ein Gewicht von mehreren Tonnen haben. Mit Beendigung der Arbeit am Werkstück folgt die Wartung, Pflege und Instandsetzung der Maschinen. Auch das ist eine ernstzunehmende Aufgabe, die bei Missachtung zu mehreren Tagen Produktionsausfall führen kann.

Warum sollte man Zerspanungsmechaniker werden?

Zerspanungsmechaniker haben gute Karten auf dem Arbeits- und Bewerbungsmarkt. Landesweit boomt es an industriellen und handwerklichen Unternehmen, sodass Fachkräfte händeringend gesucht werden. Gestützt wird dieser Umstand durch die übervollen Auftragsbücher der Betriebe, die teilweise sogar nicht einmal mehr neue Kundenaufträge annehmen können. Ob sich die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker also lohnt, ist damit beantwortet: Ja, das tut sie! Auch in Zukunft sollten sich die Aussichten laut Prognosen nicht großartig verändern.

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Was macht ein Zerspanungsmechaniker?

Der Zerspanungsmechaniker fertigt Präzisionsbauteile an. Die überwiegend aus Metall bestehenden Werkstücke entstehen durch spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen. All diese Methoden basieren auf der Leistung CNC-gesteuerter Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme. Der Zerspanungsmechaniker richtet diese ein und überwacht den Zerspanungsprozess.

Was verdient ein Zerspanungsmechaniker?

Das durchschnittliche Einkommen eines erfahrenen Zerspanungsmechanikers liegt zwischen 3.060 bis 3.362 Euro brutto im Monat.

Welche Ausbildung benötigt ein Zerspanungsmechaniker?

Um als Zerspanungsmechaniker arbeiten zu können, müssen Jobanwärter die erfolgreich bestandene Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker vorweisen können.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Zerspanungsmechaniker während der Ausbildung?

Die Lehre zum Zerspanungsmechaniker bildet Auszubildende hinsichtlich folgender Schwerpunkte aus:

  • Werkstoffeigenschaften beurteilen
  • richtigen Werkstoff auswählen
  • Werkzeugmaschinen bedienen
  • Werkstücke und Bauteile selbstständig herstellen
  • Auftragsplanung und -abwicklung
  • Betriebsmittel inspizieren und warten
  • Steuerungstechnik anwenden
  • numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen programmieren
  • technische Zeichnungen lesen
  • Qualitätssicherungssysteme anwenden

Wo kann man als Zerspanungsmechaniker arbeiten?

Die typischen Branchen für eine Anstellung als Zerspanungsmechaniker sind der Maschinenbau, die Metallbearbeitung beziehungsweise Zerspanungstechnik und der Fahrzeugbau. Daneben können gelernte Zerspanungsmechaniker aber auch in der Textil-, Lebensmittel- oder Papierindustrie arbeiten und interessante Tätigkeiten bei der Luft- und Raumfahrtechnik ausüben.

Wie bewerbe ich mich als Zerspanungsmechaniker?

Am besten klappt die Bewerbung mit einer ansprechenden Bewerbungsmappe. Diese kann sowohl als ausgedruckte Variante via Post oder als digitale Bewerbung per E-Mail zum Arbeitgeber gelangen. Auch eine persönliche oder telefonische Bewerbung ist nicht unüblich Welche Option der Adressat bevorzugt, ist in den meisten Stellenausschreibungen ausgeschrieben.

Schon gewusst? Eine Bewerbung ist vor allem dann ansprechend, wenn:

  • sie ein interessantes Deckblatt besitzt
  • das Foto professionell beim Fotografen erstellt worden ist
  • der Lebenslauf alle berufsrelevanten Informationen enthält
  • Zeugnisse und Zusatzqualifikationen in hoher Bildqualität ausgedruckt beziehungsweise eingescannt sind
  • die Dokumente der Online-Bewerbung als kompakte PDF-Datei zusammengefasst sind
  • das Anschreiben kurz und prägnant mit allen wichtigsten Informationen über Ihre beruflichen Stärken gefüllt ist

Welche Arbeitszeiten hat ein Zerspanungsmechaniker?

Zerspanungsmechaniker arbeiten oft in industriellen Unternehmen, in denen die Produktion meistens nie stillsteht. Für Sie bedeutet das, dass Schichtdienste, Feiertags- und Wochenenddienste keine Seltenheit sind. Wer seinen Job liebt, dem machen diese Arbeitszeiten aber in der Regel nichts aus. Die Feiertagszulagen und Gehälter für Wochenendeinsätze werden gut bezahlt – ein angenehmer Ansporn also für etwas Mehrarbeit.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Zerspanungsmechaniker?

Um beruflich voranzukommen, bieten Ihnen zahlreiche Anbieter unterschiedlichste Fortbildungsmöglichkeiten an. Berufsrelevante Zusatzseminare gibt es beispielsweise zu Themen wie:

  • Metallbearbeitung
  • CNC-Technik
  • Maschinenbau
  • Anlagenbau
  • Schweiß-, Füge- und Trenntechniken

Wem solche Intensivkurse noch nicht genügen, der kann über eine ergänzende Prüfung zum Industriemeister nachdenken. Mit dem Meisterbrief in der Tasche können Sie verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen und zudem noch Lehrlinge ausbilden. Das klingt noch immer nicht nach Ihren Vorstellungen? Dann kommt noch die Weiterbildung zum Techniker oder ein Studium im Bereich Maschinenbau infrage. Solche Qualifikationen öffnen Ihnen viele neue Berufstüren mit interessanten Einsatzorten, Aufgaben und Verantwortungsbereichen – inklusive eines höheren Gehalts.

Was macht ein Zerspanungsmechaniker in der Praxis?

Zerspanungsmechaniker arbeiten in Werk- und Fabrikhallen oder in Werkstätten. Dort bedienen sie CNC-gesteuerte Maschinen sowie konventionelle Fräs-, Dreh-, Bohr- und Schleifmaschinen und fertigen Bauteile zum Beispiel für Maschinen, Motoren oder Turbinen an. Mithilfe von Präzisionsmessgeräten prüfen sie die Qualität von Werkstücken, geben Fertigungsparameter in Maschinen ein und sind in der Lage, unterschiedliche Programme aus dem Maschinenspeicher abzurufen. Haben Sie selbst diesen Beruf auch erlernt, wissen Sie genau welche Werkzeuge ausgewählt werden müssen, wie Metallrohlinge eingespannt und ausgerichtet werden und worauf Sie beim Bearbeitungsprozess achten müssen. Ihr geschultes Auge unterstützt Sie nach der Werkstückfertigung dabei, das entstandene Produkt auf Maße und Oberflächenqualität zu überprüfen. Schließlich muss es den Vorgaben des Kunden entsprechen. Natürlich läuft nicht jeder Tag gleich gut. An manchen geht ein Maschinenteil kaputt und Sie müssen sich um die Reparatur der Maschine kümmern. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie Ihre Apparaturen regelmäßig inspizieren und warten.

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