Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin Jobs und Stellenangebote

Was macht eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin?

Die Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (kurz: ZMP) nimmt dem Zahnarzt viele Aufgaben im Bereich der zahnmedizinischen Vorsorge ab. So ist sie zum Beispiel dazu in der Lage, die professionelle Zahnreinigung nach Anordnung des Zahnarztes selbständig durchzuführen. Das schließt unter anderem das Entfernen von Zahnbelägen und Zahnstein sowie sie Versiegelung von Fissuren ein. Währenddessen erklärt die Fachfrau den Patienten alle Möglichkeiten der Mundhygiene. Natürlich agieren Zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen auch innerhalb des normalen Praxisbetriebs. Administrative Aufgaben wie die Vereinbarung von Patiententerminen, die Anamnese oder die Leistungsdokumentation gehören also auch zu den täglichen Aufgaben.

Was verdient eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin?

Als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin können Sie bis zu 2.855 brutto im Monat erwarten. Zu Beginn der beruflichen Laufbahn liegt der Verdienst noch etwas weiter darunter. Das Einstiegsgehalt liegt bei knapp 2.600 Euro.

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Welche Ausbildung benötigt eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin?

In der Regel haben Zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen vor ihrer Fortbildung die Ausbildung zur Zahnarzthelferin oder Zahnmedizinischen Fachangestellten abgeschlossen. Die Zusatzqualifikation dauert in Vollzeit drei Monate, in Teilzeit sechs bis sieben Monate.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin während der Ausbildung?

Angehende Zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen beschäftigen sich in der Ausbildung mit der Anatomie, Histologie, Physiologie und Pathologie sowie mit dem Erscheinungsbild und den Verlaufsformen unterschiedlicher Erkrankungen der Mundhöhle. Sie vertiefen ihr bestehendes zahnmedizinisches Wissen und bilden sich im Bereich der Prophylaxe oraler Erkrankungen, der Ernährungslehre und Ernährungsberatung, der klinischen Dokumentation sowie der Praxishygiene weiter. Auch Arbeitssicherheit und Psychologie sind wesentliche Schwerpunkte des Lehrplans.

Welche Aufgaben hat eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin?

ZMPs sind für die professionelle Zahnreinigung in einer Zahnarztpraxis verantwortlich. Sie befreien ihre Patienten von Zahnstein und Zahnbelägen, polieren die Zähne und versiegeln Fissuren. Außerdem führen ZMPs Aufklärungsgespräche zur Zahngesundheit durch. Zum Beispiel erklären sie kleinen Kindern, wie sie sich die Zähne richtig putzen, und weisen kindgerecht auf die Gefahren durch Zucker hin. Daneben profitieren natürlich auch Erwachsene von einem zahnmedizinischen Beratungsgespräch.

Neben der Beratung fällt die Assistenz im Behandlungszimmer in den Aufgabenbereich der ZMP. Gleichzeitig unterstützt sie ihre Kollegen zum Beispiel dabei, Kontrolltermine zu vereinbaren und die Patientenakten zu führen.

Warum sollte man Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin werden?

Die Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin bringt gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte und Zahnarzthelferinnen einen weiteren Karriereschritt voran. Sie gibt ihnen neue Aufgaben, mehr Verantwortung und beschert ihnen zudem noch ein höheres Gehalt. Wenn diese Berufsziele ansprechend für Sie sind, sollten Sie sich die Zusatzqualifikation zur ZMP unbedingt ansehen.

Wo kann man als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin arbeiten?

Zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen arbeiten auch nach ihrer Weiterbildung weiterhin in Zahnarztpraxen und Zahnkliniken. Daneben bietet sich auch die Arbeit im Gesundheitsamt an.

Wie bewerbe ich mich als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin?

Die klassische Bewerbung sollte einen Lebenslauf, ein Anschreiben und alle berufsrelevanten Zeugnisse enthalten. Diese schicken Sie entweder per E-Mail oder postalisch zum suchenden Arbeitgeber. Beachten Sie die gewünschte Bewerbungsform. Noch immer bevorzugen mache Unternehmen eine Bewerbungsmappe.

Welche Arbeitszeiten hat eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin?

Die Arbeitszeiten der Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin sind weitestgehend geregelt. Sie liegen im Bereich gängiger Praxiszeiten, also von Montag bis Freitag. In manchen Betrieben ist die Arbeit am Samstag erforderlich.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für die Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin?

Die medizinischen Entwicklungen schreiten ständig voran. Deshalb sollten auch ZMPs ihr Wissen immer auf dem aktuellen Stand halten. Anpassungsweiterbildungen unterstützen Sie dabei. Es existieren zahlreiche Kursangebote unter anderem zu folgenden Themen: medizinische Assistenz, Gesundheitsförderung, medizinische Dokumentation und Strahlenschutz. Das Zertifikat einer solchen Fortbildung bestätigt Ihr berufliches Engagement und verbessert langfristig Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Wer einen weiteren Karriereschritt anstrebt, sollte sich zudem mal im Katalog der Aufstiegsweiterbildungen umsehen. Für Ihre Berufsgruppe bieten sich beispielsweise die Weiterbildung zur Dentalhygienikerin oder die zur Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen an. Mit einem solchen Abschluss können Sie noch mehr Verantwortung im Job übernehmen. Außerdem steigen die Chancen auf ein höheres Gehalt – bis zu 4.400 Euro brutto verdienen Sie als Betriebswirtin.

Was macht eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin in der Praxis?

Veranlasst der Zahnarzt eine Zahnreinigung, führt sie die ZMP selbstständig durch. Dabei macht sie Gebrauch von verschiedenen medizinischen Geräten und Instrumenten. Zu den typischen Instrumenten gehören der Röntgenapparat, Sterilisier- und Ultraschallgeräte, Polier- und Schleifaufsätze, Sauger, Sonden, Pinzetten, Mundspiegel und vieles mehr. Außerdem bedient sie sich spezieller Medizinprodukte und Medikamente. Die Verwendung von Gelen, Spüllösungen, Zahnpasten, Desinfektionslösungen und Fluoridpräparaten ist üblich. Neben der Zahnreinigung übernimmt die ZMP auch die zahnmedizinische Beratung. Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen zeigt sie, worauf es bei der täglichen Zahnpflege ankommt. Spezielle Demonstrationszahnmodelle, Zahnbürsten, Zahnseide und Handspiegel helfen ihr dabei, die Informationen anschaulich zu übermitteln.

Neben ihren beiden Hauptaufgaben erledigt die Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin natürlich auch weiterhin viele administrative Aufgaben. Zum Beispiel erstellt sie Behandlungs-, Termin- und Recall-Pläne für ihre Patienten und dokumentiert vorgenommene Behandlungen in der Patientenakte.

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