Paketzusteller Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Paketzusteller?

Paketzusteller stellen Kunden Briefe, Päckchen und Pakete zu. Dies tun sie in der Regel per Fahrrad, Transportfahrzeug oder zu Fuß. Bevor sie sich auf den Weg machen, sortieren sie die Sendungen im Brief- oder Frachtzentrum, legen die günstigste Reihenfolge der Zustellung fest und beladen das Transportmittel. Wenn der Paketzusteller das Paket abgegeben hat, nimmt er Zahlungen manchmal direkt entgegen. Reklamationen holt er vom Kunden ab. Auch dabei muss er eine Quittung ausstellen.

Was verdient ein Paketzusteller?

Der Stundenlohn eines Paketzustellers liegt zwischen 10,75 und 23,27 Euro brutto. Die Spanne klafft sehr weit auseinander. Das liegt daran, dass Faktoren wie die Größe und der Standort des Arbeitgebers, aber auch die Erfahrung des Paketzustellers den Verdienst stark beeinflussen. Je länger Sie als Paketzusteller arbeiten, desto mehr Geld sollten Sie verdienen. Einschlägige Weiterbildungen verhelfen Ihnen außerdem zu einem besseren Gehalt.

Welche Ausbildung benötigt ein Paketzusteller?

Eine abgeschlossene Berufsausbildung für die Arbeit als Paketzusteller ist nicht zwingend erforderlich. Viele Arbeitgeber beschäftigen Quereinsteiger. Die praktische Einweisung erfolgt also zu Beginn der Tätigkeit. Sie dauert in der Regel einige Wochen. Haben Bewerber die Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen abgeschlossen, haben sie sehr gute Chancen, möglichst schnell einen Arbeitgeber zu finden. Die Lehre dauert zwei Jahre und ist dual organisiert.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Paketzusteller während der Ausbildung?

Da nicht jeder Paketzusteller eine einschlägige Ausbildung abgeschlossen hat, lässt sich zu den Ausbildungsinhalten keine eindeutige Antwort finden. Meistens lernen die Jobanwärter ihr Aufgabenspektrum am Arbeitsplatz kennen. Sie begleiten erfahrene Kollegen und erarbeiten sich das Know-how innerhalb weniger Wochen.

Etwas anders sieht es aus, wenn ein Paketzusteller eine einschlägige Lehre absolviert hat. In diesem Fall bringt er fundierte Kenntnisse aus der Ausbildung mit. Der Lehrplan von angehenden Fachleuten für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen thematisiert zum Beispiel die Überprüfung von Warensendungen, die Entgegennahme von Zahlungen, die Bearbeitung von unzustellbaren Sendungen sowie die professionelle Kommunikation mit dem Kunden.

Welche Aufgaben hat ein Paketzusteller?

Die Hauptaufgabe des Paketzustellers ist, Pakete und Warensendungen zu Kunden zu transportieren. Dafür fährt er täglich eine feste Route in einem bestimmten Bezirk oder einer Region ab. Da nicht jeder Kunde jeden Tag ein Paket bekommt, ändern sich die Zustellungsadressen innerhalb des Lieferbereichs täglich. Die Sendungen händigt der Paketzusteller in der Regel gegen Unterschrift aus. Manchmal stellt er Lieferbescheinigungen aus, die er dem Empfänger bei Abwesenheit in den Briefkasten wirft.

Auch in diesem Job läuft es natürlich nicht immer nach Plan. Staus oder Streckensperrungen können manchmal zu Lieferverzögerungen führen. In diesem Fall muss der Paketzusteller mit seiner Dienststelle kommunizieren. Von hier aus schicken die Kollegen dem Kunden eine E-Mail, die ihn über den verspäteten Liefertermin informiert.

Das Aufgabenspektrum, die Route und die Arbeitszeiten können je nach Arbeitgeber variieren. In manchen Betrieben übernimmt der Paketzusteller beispielsweise das Vorsortieren der Sendungen und das Beladen des Fahrzeuges. Selbst die Routenplanung kann der erfahrene Paketzusteller selbstständig durchführen.

Warum sollte man Paketzusteller werden?

Der Arbeitsmarkt für Auslieferungsfahrer boomt. Wer einen Job in dieser Branche sucht, benötigt in der Regel keine Ausbildung. Das liegt daran, dass immer mehr Menschen Produkte im Internet bestellen. Das Paketaufkommen nimmt dadurch rasant zu. Arbeitgeber sind ständig auf der Suche nach engagierten Helfern. Haben Sie eine einschlägige Ausbildung im Gepäck, können Sie schnell in den Job einsteigen. Meistens übernehmen jedoch ausgebildete Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen verantwortungsvollere Aufgaben als Mitarbeiter ohne Zusatzqualifikation.

Wo kann man als Paketzusteller arbeiten?

Paketzusteller sind vor allem für Post- und Kurierdienstleister im Einsatz. Daneben finden sie aber auch bei Speditionen und vereinzelt bei Warenhäusern und Genussmittelherstellern eine Beschäftigungsmöglichkeit.

Wie bewerbe ich mich als Paketzusteller?

Das Wichtigste in einer Bewerbung ist das Anschreiben. In diesem bringen Sie Ihre persönlichen Stärken zum Ausdruck und erklären, weshalb Sie zum Unternehmen passen. Die Bewerbung enthält außerdem einen Lebenslauf. Dieser sollte tabellarisch aufgebaut sein und Ihren beruflichen Werdegang chronologisch aufzeigen. Lassen Sie das Foto unbedingt beim Fotografen erstellen. Denn der erste Eindruck ist sehr wichtig. Im Studio setzt der Fachmann Sie gekonnt in Szene.

Neben dem Anschreiben und dem Lebenslauf dürfen die Zeugnisse natürlich nicht fehlen. Erstellen Sie eine Kopie aller berufsrelevanten Unterlagen und legen Sie diese der Bewerbung bei. Die Mappe versenden Sie dann einfach per Post. Sollte der Arbeitgeber eine digitale Bewerbung bevorzugen, erstellen Sie von jedem Dokument eine PDF-Datei und verschicken die Bewerbung gebündelt per E-Mail.

Welche Arbeitszeiten hat ein Paketzusteller?

Die Arbeitszeiten des Paketzustellers hängen stark vom Arbeitgeber ab. Manche arbeiten fast rund um die Uhr. Die Bereitschaft zu Schichtdiensten ist in diesem Fall nötig. Andere sind wiederum nur von Montag bis Freitag im Einsatz.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Paketzusteller?

Wer ohne einschlägige Ausbildung als Paketzusteller arbeitet, kann durch einschlägige Weiterbildungen seine Arbeitsmarktchancen enorm verbessern. Außerdem stehen die Chancen gut, nach der Weiterbildung mehr zu verdienen. Naheliegend ist die Lehre zum Fachmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen. Mit dieser Qualifikation können Sie mehr Verantwortung übernehmen. Ein monatlicher Verdienst zwischen 2.284 und 2.942 Euro ist denkbar.

Was macht ein Paketzusteller in der Praxis?

Paketzusteller bringen Pakete und sonstige Sendungen verlässlich und möglichst rasch vom Absender an den Empfänger. Handelt es sich um Briefe, Postkarten und Zeitungen, kann die Zulieferung auch mit dem Fahrrad erfolgen. Pakete und Päckchen gelangen eher über Pkw und Lkw zum Empfänger.

Bevor die Auslieferung losgeht, muss der Fachmann die Sendungen sortieren. Außerdem prüft er die Transportfähigkeit der Päckchen und stellt Lieferscheine, Belege und Frachtpapiere aus. Dies geschieht alles im Zentrum der Poststelle. Hier legt er auch die Fahrroute fest. Unzustellbare Sendungen leitet der Paketzusteller innerhalb des Unternehmens weiter. Manche Sendungen holt er auch vom Kunden ab. Das kann zum Beispiel bei Reklamationen der Fall sein.

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