Geomatiker Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Geomatiker?

Geomatiker ermitteln Geodaten. Dafür nehmen sie selbstständig Vermessungen vor oder beschaffen vorhandene geografische Informationen von anderen Anbietern. Am Computer nutzen sie spezielle Software und erstellen aus den erhobenen Daten Karten, Grafiken sowie dreidimensionale Darstellungen. Diese zeigen die räumlichen Gegebenheiten und Veränderungsprozesse auf. Diese Darstellungen sind für Kunden interessant, die beispielsweise planen, ein neues Gebäude zu errichten. Der Geomatiker steht ihnen zur Seite und berät sie hinsichtlich der benötigten Menge und Art der Daten und der optimalen Darstellung. Er erklärt ihnen außerdem die daraus hervorgegangenen Schlussfolgerungen.

Was verdient ein Geomatiker?

Das durchschnittliche Bruttoeinkommen liegt in dieser Branche zwischen 2.827 und 3.332 Euro im Monat. Wer den Beruf gerade erst erlernt hat, verdient in den ersten Jahren etwas weniger. Das Einstiegsgehalt des Geomatikers bewegt sich zwischen 1.600 und 2.500 Euro monatlich.

Welche Ausbildung benötigt ein Geomatiker?

Der klassische Pfad in den Job führt über die dreijährige duale Ausbildung zum Geomatiker. Alternativ schaffen es aber auch gelernte Vermessungstechniker und Kartografen in die Beschäftigung.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Geomatiker während der Ausbildung?

In der Ausbildung lernen angehende Geomatiker, was Datenbanken überhaupt sind und wie Datenbankabfragen funktionieren. Sie studieren die Grundlagen des Raumbezugs und erfahren, welche Fernerkundungsmethoden, vermessungstechnischen Methoden und Geräte es gibt. Außerdem üben die Auszubildenden, Geodaten auf Aktualität, Genauigkeit, Korrektheit und Vollständigkeit zu überprüfen.

Ist die Lehre etwas weiter vorangeschritten, gilt es, Pläne, Karten und Datenmodelle zu konstruieren. Der Umgang mit den branchenüblichen Datenbankmodellen und Datenbankmanagementsystemen steht auf dem Lehrplan.

Welche Aufgaben hat ein Geomatiker?

Geomatiker erfassen geografische Daten und verarbeiten diese. Dafür vermessen sie Gebiete und Gegenden, archivieren die aufgenommenen Daten und erstellen darauf basierend Pläne und Karten. Die Arbeit im Freien gehört in diesem Job zum Alltag. Hier agieren die Fachleute mit Messinstrumenten. Im Anschluss machen sie sich im Büro daran, die Daten aufzubereiten. Mithilfe von branchentypischen Datenbanken erstellen sie Pläne, Grafiken und Karten. Diese Daten wandeln sie in Druckprodukte und dreidimensionale Modelle um.

Warum sollte man Geomatiker werden?

Das Berufsbild des Geomatikers ist noch vergleichsweise jung. Er bietet Interessenten gute Zukunftsaussichten und vielseitige Tätigkeitsfelder. Die einzige Voraussetzung ist Lernbegeisterung. So wandeln sich die Anforderungen in diesem Beruf kontinuierlich. Folglich sollten sich Geomatiker auch nach ihrer Ausbildung stets um Weiterbildungen kümmern. Diese helfen dabei, sich beruflich auf den neuesten Stand zu bringen. Wer die Karriereleiter noch etwas weiter hinaufklettern will, geht einen Schritt weiter und nutzt eine der zahlreichen Aufstiegsweiterbildungen der Branche oder ein aufbauendes Studium.

Wo kann man als Geomatiker arbeiten?

Geomatiker können in Behörden des Vermessungswesens und in Betrieben arbeiten, die Geodaten erheben, anwenden oder verwerten. Der Bereich der Kartografie, der Fernerkundung und der Programmierung von Geoinformationssystemen sind für diese Berufsgruppe sehr interessant.

Wie bewerbe ich mich als Geomatiker?

Wer sich um einen Job als Geomatiker bewerben will, muss früher oder später eine aussagekräftige Bewerbung verfassen. Diese besteht wie in den meisten Branchen aus einem tabellarischen Lebenslauf, einem Anschreiben und den Zeugniskopien. Welche Bewerbungsform Sie nutzen sollen, steht in den meisten Annoncen geschrieben. Üblich sind die schriftliche und die digitale Bewerbung.

Welche Arbeitszeiten hat ein Geomatiker?

Die Arbeitszeiten sind überwiegend geregelt. In stressigeren Zeiten kann es zu Überstunden kommen. Diese sind allerdings nicht die Regel.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Geomatiker?

Zusätzliche Qualifikationen ebnen Ihnen den Weg zu neuen Aufgabenfeldern und höheren Gehaltsstufen. Die Weiterbildungen zum Techniker für Geologietechnik oder für Vermessungstechnik sind interessant für Geomatiker. Ebenso spannend ist das Studium der Geoinformatik oder der Vermessungstechnik. Mit solchen Erweiterungen steigt die Chance, in einen lukrativen Führungsposten zu kommen und noch mehr zu verdienen. Sie können sogar darüber nachdenken, bald selbst einmal Chef im eigenen Unternehmen zu sein.

Was macht ein Geomatiker in der Praxis?

Das Tätigkeitsspektrum des Geomatikers reicht von Aufgaben des Geodatenmanagements über die Geodatenerfassung bis hin zur Weiterverarbeitung und Visualisierung geografischer Informationen. Die Daten erheben Geomatiker mithilfe von Vermessungen. Manchmal nutzen sie auch die vorhandenen geografischen Werte von anderen Anbietern. Mithilfe dieser Informationen erstellen sie am Computer Karten und Satellitenbilder. Außerdem entstehen dreidimensionale Darstellungen und thematische Grafiken.

Darüber hinaus ist der Geomatiker auch für die Verwaltung der Geodatenbanken zuständig. Er überprüft die Geodaten auf ihre Aktualität und Vollständigkeit, korrigiert und aktualisiert veraltete Darstellungen und ergänzt sie um neu ermittelte Werte oder Informationen.

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