Baustoffprüfer Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Baustoffprüfer?

Ein Baustoffprüfer testet Materialien, die als Baustoffe genutzt werden sollen, um beispielsweise Straßen oder Häuser zu errichten. Auch die Prüfung des Untergrundes vor Ort gehört zu den üblichen Aufgaben des Baustoffprüfers. Kann der Boden ein bestimmtes Gewicht langfristig tragen oder ist er porös? Der erfahrene Prüfer weiß es nach seiner Arbeit sofort. Er informiert zudem Kunden hinsichtlich der richtigen Baustoffwahl für bestimmte Projekte. Suchen sie etwa ein besonders wärmedämmendes Material für ein gemütliches Haus oder soll es ein Außenbelag für die Terrasse sein, der sich auch bei großer Hitze nicht ausdehnt, kann der Bauprüfer die richtige Beratung geben.

Was verdient ein Baustoffprüfer?

In der Ausbildung beginnt das Gehalt bei circa 750 Euro und kann sich im letzten Lehrjahr auf bis zu 980 Euro steigern. Als ausgelernter Baustoffprüfer steigen Sie mit 1.800 Euro brutto ein. Sowohl die Ausbildungsvergütung als auch der Lohn als ausgelernte Fachkraft richten sich nach der Art des Betriebes und danach, ob dieser an einen Tarifvertrag gebunden ist. Die mitunter starken Schwankungen sind auch aufgrund der vielseitigen Branchen, in denen Baustoffprüfer beauftragt werden, vorhanden.

Welche Ausbildung benötigt ein Baustoffprüfer?

Es handelt sich um eine klassische, duale Ausbildung, die in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb absolviert wird. Die übliche Dauer beträgt drei Jahre, sie kann von guten Schülern aber nach Rücksprache mit dem Betrieb und der IHK verkürzt werden. Dann müssen Sie nur zwei bis zweieinhalb Jahre als Auszubildender verbringen und können anschließend als Bauprüfer durchstarten.

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Baustoffprüfer (m/w/d)

Baustoffprüfer (m/w/d) gesucht von DEUTAG Nord Zweigniederlassung der Basalt-Actien-Gesellschaft in Bremen.
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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Baustoffprüfer während der Ausbildung?

Die Prüfung der Eigenschaften von Baustoffen ist das zentrale Element im späteren Beruf – deshalb wird diese Tätigkeit im Fokus der Ausbildung stehen. Von der Vorbereitung des Prüfverfahrens bis hin zur Durchführung und Auswertung lernen Auszubildende zum Baustoffprüfer alle relevanten Inhalte. Manche Ausbildungsbetriebe sind auf bestimmte Baustoffe wie Beton oder Zement spezialisiert. Hier lernen die Auszubildenden vor allem die typischen Eigenschaften dieser Materialien kennen. In einem späteren Lehrstadium können Lehrlinge mitunter auch eigene Rezepturen für Baustoffe herstellen. Die lebendige Praxis wird durch theoretisches Wissen in Fächern wie Chemie und Physik in der Berufsschule treffsicher ergänzt.

Welche Aufgaben hat ein Baustoffprüfer?

Hauptsächlich prüfen und untersuchen Baustoffprüfer Materialien, die zum Bau von Häusern, Straßen oder anderen Bauten genutzt werden. Auch die Überprüfung von Böden und Bindemitteln gehört zu ihren Tätigkeiten. Dabei absolvieren sie alle Arbeitsschritte von der Vorbereitung über die Probenentnahme bis hin zur Protokollierung und Analyse. Das Ergebnis wird anschließend dem Auftraggeber mitgeteilt. Eignet sich ein Baumaterial für das geplante Vorhaben nicht, wird der Bauprüfer hinsichtlich geeigneter Alternativen beraten. Seine Auftraggeber sind Privatleute, die ein eigenes Haus bauen möchten, aber auch Geschäftsleute und große Bauunternehmen oder Firmen aus der Industrie.

Warum sollte man Baustoffprüfer werden?

Der Job ist vielseitig und verspricht Abwechslung, denn ein Bauprüfer ist häufig unterwegs und steht dabei in engem Kundenkontakt. Er kann den Bau von Straßen und Gebäuden aus nächster Nähe mitverfolgen. Zudem wird er aufgrund der steigenden Nachfrage nach Eigenheimen immer begehrter und ist wichtiger Part beim Hausbau. Die Zukunftschancen sind für einen ausgelernten Baustoffprüfer daher sehr gut.

Wo kann man als Baustoffprüfer arbeiten?

Einerseits arbeiten Baustoffprüfer im Bereich der Bauwirtschaft, andererseits in industriellen Unternehmen. Sie können auch in der Forschung tätig sein und beispielsweise gänzlich neue Baustoffrezepturen entwickeln. Oder sie sind in Steinbruchbetrieben angestellt.

Wie bewerbe ich mich als Baustoffprüfer?

Die Bewerbung sollte gleich die Motivation für die Berufswahl aufzeigen und zudem wichtige Nachweise enthalten. Dazu gehören der Lebenslauf und Zeugnisse sowie berufliche Erfahrungen (zum Beispiel Praktika). Durch ein aussagekräftiges Anschreiben heben Sie sich von anderen Bewerbern ab und steigern Ihre Chancen, die freie Stelle zu bekommen.

Welche Arbeitszeiten hat ein Baustoffprüfer?

Schichtarbeit sollte Ihnen im Baustoffprüfgewerbe nichts ausmachen, denn sie ist die übliche Arbeitsweise in diesem Beruf. Das heißt, dass Sie durchaus auch mal nachts im Labor stehen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Baustoffprüfer?

Sie können sich nach der Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Bautechnik weiterbilden. Nach dieser zweijährigen Fortbildung dürfen Sie Aufgaben in der höheren Führungsebene übernehmen, beispielsweise in der Bauleitung von Projekten tätig sein. Die Weiterbildung kann auch nebenbei in Teilzeit erfolgen; dann müssen Sie jedoch vier Jahre einplanen.

Was macht ein Baustoffprüfer in der Praxis?

Der Baustoffprüfer entnimmt Bodenproben und prüft diese hinsichtlich bestimmter Kriterien, beispielsweise der Tragfähigkeit und der Wasseraufnahmefähigkeit. Auch Baumaterialien und ähnliche Rohstoffe werden nach Auftrag untersucht. Anhand fertiger Tabellen können die Eigenschaften abgeglichen und ein Ergebnis geliefert werden, das dem Kunden zum Beispiel die Baugenehmigung ermöglicht. Baustoffprüfer arbeiten größtenteils im Labor, um Prüfungen durchzuführen, aber auch am Computer, um den entsprechenden Bericht zu verfassen. Zeitweise sind sie auf Baustellen aktiv, wenn sie Aussagen zur Bodenbeschaffenheit tätigen sollen.

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