Anlagenführer Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Anlagenführer?

Maschinen- und Anlagenführer (kurz: Anlagenführer) arbeiten in Werk- und Produktionshallen von industriell geführten Betrieben. Hier sind sie für die Einrichtung, die Inbetriebnahme und die Bedienung von Fertigungsmaschinen und -anlagen zuständig. Das bedeutet, dass gelernte Fachleute sich mit der Programmierung einer solchen Anlage gut auskennen müssen. Bevor der Anlagenführer die neue Maschine in Betrieb nimmt, stellt er die Betriebssysteme ein und passt sie an die individuellen Anforderungen an. Die Wartung und Instandhaltung der Anlage bedeuten eine regelmäßige Kontrolle der Funktionalität. Treten Fehler im System auf, behebt sie der Fachmann.

Da in dieser Branche die Auftragsbearbeitung üblich ist, stehen Anlagenführer regelmäßig im Kontakt mit dem Kunden. Sonderwünsche werden in das Produktionskonzept integriert. Ansonsten steht die Überwachung des Fertigungsprozesses an erster Stelle.

Was verdient ein Anlagenführer?

Nach der Lehre starten Berufseinsteiger dieser Branche mit einem monatlichen Gehalt von 2.700 Euro brutto. Mit etwas mehr Berufserfahrung sind sogar Gehälter von 2.832 bis 3.228 Euro brutto möglich. Die überdurchschnittliche Einkommenshöhe ergibt sich durch die Schichtdienste, die in dieser Berufsgruppe üblich sind.

Welche Ausbildung benötigt ein Anlagenführer?

Der klassische Pfad führt über die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer. Die Auszubildenden besuchen vor dem Berufsbeginn eine Berufsschule und einen selbstgewählten Ausbildungsbetrieb.

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Ausbildung gesucht von aluplast gmbh in Karlsruhe, Baden-Württemberg.
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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Anlagenführer während der Ausbildung?

Die Ausbildung zum Anlagenführer ist dual organisiert und dauert zwei Jahre. Innerhalb der Lehre entscheiden sich die Azubis für einen von insgesamt vier Schwerpunkten. Die folgenden Schwerpunkte stehen zur Auswahl:

  • Metall- und Kunststofftechnik
  • Textiltechnik/Textilveredelung
  • Lebensmitteltechnik
  • Druckweiter- und Papierverarbeitung

Unabhängig von der Fachrichtung beschäftigt sich jeder angehende Anlagenführer mit den branchenspezifischen Fertigungstechniken, der Steuerung des Materialflusses, der Handhabung von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen sowie der betrieblichen und technischen Kommunikation. Daneben lernen die Berufsschüler, wie sie zukünftig Arbeitsabläufe fachmännisch planen und vorberieten, Produktionsanlagen einrichten und Maschinen und Anlagen warten.

Welche Aufgaben hat ein Anlagenführer?

Anlageführer (exakte Bezeichnung: „Maschinen- und Anlagenführer“) sind Experten für Fertigungsmaschinen und -anlagen. Sie sind für deren Einrichtung, Inbetriebnahme und Bedienung verantwortlich. In der industriellen Druckweiter- und Papierverarbeitung steuern und kontrollieren sie zum Beispiel die Prozessabläufe an Buchbindemaschinen. Wer sich für den Bereich Lebensmitteltechnik entscheidet, steuert in seinem Job die Gemüsewaschanlagen, Trockenschränke und Abfüllmaschinen des Betriebs. Dies geschieht unter ständiger Berücksichtigung der Verarbeitungs- und Hygienevorschriften.

Warum sollte man Anlagenführer werden?

Anlageführer sind aktuell auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt. Die Branche kämpft mit akutem Fachkräftemangel, sodass selbst unerfahrene Berufseinsteiger nach der Ausbildung schnell eine Anstellung finden. Grund für den erhöhten Bedarf an Anlagenführern ist die zunehmende Automatisierung in allen Industriebereichen.

Wo kann man als Anlagenführer arbeiten?

Anlageführer finden in der Metall- und Kunststoffindustrie, im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Lebensmittel- und Textilindustrie sowie in der Papier- und Druckverarbeitung eine Anstellung. In welchem Bereich Sie am besten aufgehoben sind, hängt von der gewählten Spezialisierung ab. So entscheiden sich angehende Anlagenführer schon in der Lehre für einen von vier Schwerpunktbereichen: Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik/Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und Papierverarbeitung.

Wie bewerbe ich mich als Anlagenführer?

Auch der Anlagenführer bewirbt sich auf die klassische Art und Weise um eine Arbeitsstelle. Die Bewerbung muss einen tabellarischen Lebenslauf, ein aussagekräftiges Anschreiben und die Kopien aller berufsrelevante Zeugnisse enthalten. Diese Unterlagen versenden Sie entweder gebündelt als PDF-Datei oder in einer Bewerbungsmappe. Die Angabe zur Bewerbungsform finden Sie in der Stellenausschreibung.

Welche Arbeitszeiten hat ein Anlagenführer?

Anlagenführer (offizielle Bezeichnung: „Maschinen- und Anlageführer“) arbeiten meistens im Schichtdienst. Einsätze in der Nacht oder am Wochenende sind typisch, da in den meisten Betrieben die Produktion 24 Stunden am Tag laufen muss.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Anlagenführer?

Der Abschluss der Lehre bedeutet nicht, dass Sie sich nicht zusätzlich weiterbilden können. Wer seine Karriere auf Trab bringen will, kann mit guten Leistungen einen aufbauenden dreijährigen Ausbildungsberuf in Angriff nehmen. Die beiden ersten Lehrjahre dürfen Sie sich anrechnen lassen, sodass Sie innerhalb kürzester Zeit zum Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker oder Feinwerkmechaniker aufsteigen. Daneben haben Sie die Möglichkeit, sich zum Industriemeister fortzubilden. Mit diesem Titel sind Sie dazu in der Lage, als industriell- technische Führungskraft zu arbeiten und Personalverantwortung zu übernehmen.

Was macht ein Anlagenführer in der Praxis?

Das Aufgabenspektrum des Anlagenführers ist sehr breitgefächert. Das liegt unter anderem daran, dass sich der Bildungsgang in insgesamt vier Schwerpunkte einteilt. Unabhängig von der Branche lässt sich das Berufsprofil auf ein paar Kernaufgaben beschränken. Die Kontrolle der gelieferten Waren; die Bedienung und Überwachung der Geräte, Maschinen und Anlagen; die Analyse von Funktionsstörungen und der Austausch defekter Teile sind beispielsweise zentrale Tätigkeiten. Darüber hinaus kümmert sich der Fachmann um den Abtransport fertiger Produkte, die Pflege und Wartung der Maschinen, den Austausch von Verschleißteilen und die Steuerung der Prozessabläufe. Zudem stehen die Koordination der Arbeitsabläufe und die Warenlagerung auf der To-do-Liste.

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