Ausbildung Anlagenführer Ausbildungsplätze

Wie finde ich einen Ausbildungsplatz als Anlagenführer?

Ausbildungsplatzsuchende finden online sehr schnell Stellenangebote. Zusätzlich können Sie in die regionalen Zeitungsblätter schauen. Hier finden Sie vor allem die Betriebe, die in Ihrer näheren Umgebung Auszubildende suchen.

Wie läuft die Ausbildung zum Anlagenführer ab?

Die Lehre des Anlagenführers (offizielle Bezeichnung: „Maschinen- und Anlagenführer“) gehört zu den dualen Bildungsgängen. Das bedeutet, dass die Azubis sowohl den Ausbildungsbetrieb als auch die Berufsschule besuchen. Letztere ist für die Vermittlung des Theoriewissens verantwortlich. Im Betrieb geht es dagegen praktisch zu. Hier dürfen die Berufsschüler ihre neuerworbenen Kenntnisse das erste Mal anwenden und unter Aufsicht ihre ersten beruflichen Handgriffe tätigen. Da Anlagenführer in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten können, müssen sich die Azubis schon innerhalb der Ausbildung für einen Schwerpunkt entscheiden. Zur Auswahl stehen:

  • Metall- und Kunststofftechnik
  • Textiltechnik/Textilveredelung
  • Lebensmitteltechnik
  • Druckweiter- und Papierverarbeitung

Daran orientiert sich der Lehrplan des Auszubildenden. Die Grundlagenkenntnisse sind in jedem Bereich gleich. Im zweiten Ausbildungsjahr beginnt dann die Spezialisierung. Die Abschlussprüfung erfolgt am Ende der Lehre. Sie besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil. Wer beide Teile besteht, darf sich danach als staatlich anerkannter Maschinen- und Anlagenführer um einen Arbeitsplatz bewerben.

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Wie lange dauert die Ausbildung zum Anlagenführer?

Die Ausbildungszeit beträgt für angehende Anlagenführer zwei Jahre.

Was verdient ein Auszubildender zum Anlagenführer während der Ausbildung?

Die duale Ausbildungsorganisation ermöglicht, dass Anlagenführer schon innerhalb der Lehre ein geregeltes Einkommen verdienen. Wie hoch der monatliche Verdienst ausfällt, ist von der Brache abhängig, für die sich der Auszubildende entscheidet. Im Folgenden finden Sie die Gehaltszahlen von zwei typischen Branchen aufgeführt.

Ausbildungsgehalt eines Anlagenführers in der Brot- und Backwarenindustrie:

  1. Ausbildungsjahr: 693 bis 841 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 776 bis 1.000 Euro

Ausbildungsgehalt eines Anlagenführers in der Metall- und Elektroindustrie:

  1. Ausbildungsjahr: 976 bis 1.047 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 1.029 bis 1.102 Euro

Was verdient ein Auszubildender zum Anlagenführer nach der Ausbildung?

Mit dem Abschluss der Lehre dürfen sich ausgelernte Anlagenführer bald schon über ihr erstes volles Gehalt freuen. In dieser Branche liegt es überdurchschnittlich hoch – bis zu 2.700 Euro brutto sind monatlich drin. Mit etwas mehr Berufserfahrung steigt der Lohn sogar noch einmal an. Erfahrene Anlagenführer erhalten ein Monatsbruttogehalt von 2.832 bis 3.228 Euro.

Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sollte ein Auszubildender zum Anlagenführer mitbringen?

Der Schulabschluss gehört zu den wichtigsten Kriterien, die angehende Anlagenführer erfüllen sollten. In dieser Branche müssen Sie mindestens einen Hauptschulabschluss besitzen. Der mittlere Schulabschluss steigert das Interesse der Ausbilder noch mehr. Daneben sollten auch die persönlichen Eigenschaften zum Berufsbild passen. Sorgfalt und Genauigkeit, eine gute Selbstorganisation und Disziplin sowie handwerkliches Geschick und eine hohe Belastbarkeit sind wichtig. Darüber hinaus können Ihnen mathematisch- technisches Verständnis und eine ausgeprägte Teamfähigkeit die Ausbildung erleichtern. Wer viele der genannten Qualitäten besitzt, sollte sie in seiner Bewerbung um einen Ausbildungsplatz stark betonen. Ein gut formuliertes Anschreiben, das die wichtigsten beruflichen Stärken hervorhebt, hat schon vielen Bewerbern die Tür zum Vorstellungsgespräch geöffnet.

Was lernt ein Anlagenführer in der Berufsschule?

Die Berufsschule übernimmt die Vermittlung des theoretischen Grundlagenwissens. Konkret bedeutet das für die Azubis, dass sie sich mit Themen wie der Handhabung von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen, der Planung und Vorbereitung von Arbeitsabläufen, der Steuerungs- und Regelungstechnik und der Wartung und Inspektion von Maschinen und Anlagen auseinandersetzen. Sie lesen sich in die qualitätssichernden Maßnahmen ein und lernen, wie sie in der Praxis Produktionsanlagen fachgerecht einrichten und bedienen.