Ausbildung Zahntechniker Ausbildungsplätze

Wie finde ich einen Ausbildungsplatz als Zahntechniker?

Am ehesten unterschreiben Sie einen Ausbildungsvertrag, wenn Sie sich auf mehrere Stellenausschreibungen gleichzeitig bewerben. Im Internet finden Sie eine Menge interessanter Ausbildungsangebote. Je größer Sie den Suchradius einstellen, desto länger ist die Ergebnisliste. Ihre Bewerbung sollte aus einem aussagekräftigen Anschreiben, einem Lebenslauf und den Zeugnissen bestehen. Haben Sie zuvor ein Praktikum absolviert, legen Sie das Zeugnis unbedingt den Unterlagen bei.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Zahntechniker?

Um den Job des Zahntechnikers ausüben zu können, müssen Berufsanwärter die dreieinhalbjährige Berufsausbildung abgeschlossen haben.

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Wie läuft die Ausbildung zum Zahntechniker ab?

Die Lehre zum Zahntechniker ist dual organisiert. Das bedeutet, dass die Auszubildenden das Berufsbild sowohl von der praktischen als auch von der theoretischen Seite kennenlernen. Das Herstellen von festsitzendem Zahnersatz, das Planen von Füllungen oder die Herstellung von kieferorthopädischen Geräten erlernen sie im Labor des Ausbilders. Der Lehrplan der Berufsschule versorgt die Azubis mit dem theoretischen Grundlagenwissen zum Beruf. Es werden unter anderem Fragen geklärt wie:

  • Welche Konzepte existieren zur Rekonstruktion von Zähnen?
  • Wie ist das natürliche Gebiss aufgebaut und welche Erkrankungen gibt es?
  • Wie wählt man zahnfarbene Werkstoffe richtig aus?

Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres absolvieren die Lehrlinge die Zwischenprüfung. Ist diese bestanden, geht es in den letzten Teil der Ausbildung. Sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule üben die Azubis die gelernten Handgriffe und erweitern ihr Wissen beispielsweise in den Bereichen Schienenprothetik, metallische Werkstoffe und Brückenplanung.

Am Ende der Ausbildung geht es in die Abschlussprüfung. Sie ist die letzte Hürde vor dem Berufseinstieg als staatlich anerkannter Zahntechniker.

Was verdient ein Auszubildender zum Zahntechniker während der Ausbildung?

Das Einkommen von angehenden Zahntechnikern staffelt sich durchschnittlich wie folgt (brutto pro Monat):

  1. Ausbildungsjahr: 420 bis 635 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 470 bis 700 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 520 bis 770 Euro
  4. Ausbildungsjahr: 620 bis 895 Euro

Das Ausbildungsgehalt des Zahntechnikers ist nicht gesetzlich geregelt. Folglich sollten die Zahlen nur der Orientierung dienen.

Was verdient ein Auszubildender zum Zahntechniker nach der Ausbildung?

Nach der Ausbildung rangiert das monatliche Bruttogehalt von Zahntechnikern zwischen 1.500 und 1.700 Euro. Wer danach direkt an einschlägigen Weiterbildungen teilnimmt, kann sein Gehalt schnell steigern. Andernfalls erhöht sich der Monatslohn mit der Berufserfahrung. Nach ein paar Jahren im Job liegen erfahrene Zahntechniker bei knapp 3.000 Euro brutto monatlich.

Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sollte ein Auszubildender zum Zahntechniker mitbringen?

Für die Ausbildung zum Zahntechniker sollten Sie mindestens einen Realschulabschluss besitzen und dazu bereit sein, sich dreieinhalb Jahre lang auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Außerdem benötigen angehende Zahntechniker Fähigkeiten wie handwerkliches Geschick, Fingerfertigkeit und technisches Interesse. Eine präzise, sorgfältige Arbeitsweise und Geduld sind gefragt. Zudem sehen es Ausbilder gern, wenn ihre Azubis selbstständig arbeiten können und wissbegierig sind. Wenn Sie Ihre wichtigsten Berufsstärken in Ihrem Anschreiben hervorheben, sollte die Einladung zum Vorstellungsgespräch nicht lang auf sich warten lassen.

Was lernt ein Zahntechniker in der Berufsschule?

Die Berufsschule lehrt angehenden Zahntechnikern das theoretische Wissen zum Berufsbild. Die Azubis beschäftigen sich zum Beispiel mit dem Arbeits- und Tarifrecht, dem Aufbau und der Organisation des Ausbildungsbetriebes und mit den Vorschriften zur Sicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz. Auch der Umgang mit den verschiedenen Arbeitsgeräten und Werkzeugen, die Beurteilung von Werk- und Hilfsstoffen und die Erstellung von zahntechnischen Planungen will gelernt sein. Erst danach geht es etwas handwerklicher zur Sache. In schuleigenen Laboren üben zukünftige Zahntechniker unter anderem das Anfertigen von Bissregistrierhilfen, die Herstellung von kieferorthopädischen Geräten und den Umgang mit zahnfarbenen Werkstoffen.