Ausbildung Rettungsassistent Ausbildungsplätze

Wie finde ich einen Ausbildungsplatz als Rettungsassistent?

Als Rettungsassistent ist eine Ausbildung bei allen Rettungsdienstleistern möglich. In Städten und Ballungszentren ist der Öffentliche Dienst der Ansprechpartner. Offene Ausbildungsstellen sind üblicherweise vor Ort und auf öffentlich zugänglichen Internetseiten der Feuerwehr oder anderen Rettungsdienstleistern ausgeschrieben.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Rettungsassistenten?

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten dauert zwei Jahre und ist in Vollzeit zu absolvieren. Wer bereits eine medizinische Ausbildung hat, kann den theoretischen Teil und somit die Ausbildungszeit zum Rettungsassistenten verkürzen. Die gleichen Bedingungen gelten für Personen, die eine einschlägige praktische Tätigkeit außerhalb des Rettungsassistentengesetzes vorweisen können. In diesem Fall kann der praktische Teil der Ausbildung zum Rettungsassistenten verkürzt werden.

Was verdient ein Auszubildender zum Rettungsassistenten während der Ausbildung?

Bei der Ausbildung zum Rettungsassistenten handelt es sich um eine schulische Ausbildung mit einem anschließenden einjährigen Berufspraktikum für die staatliche Anerkennung. Nur während des Berufspraktikums erhält der Auszubildende ein Entgelt. Der durchschnittliche Monatslohn wird nach Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes gezahlt und beträgt 1.359 Euro.

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Wie läuft die Ausbildung zum Rettungsassistenten ab?

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten beinhaltet theoretische und praktische Lernfelder. Gemäß der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungsassistenten ist die Unterteilung nach Stunden vorgesehen. In der Berufsschule werden theoretische und praktische Grundlagen vermittelt. Da die Ausbildung insgesamt zwei Jahre in Vollzeit dauert, sind dafür insgesamt 780 Stunden in der Berufsschule vorgesehen.

Auszubildende im Rettungsdienst sind dazu verpflichtet, in den ersten sechs Monaten ihrer Lehrzeit ein Einführungspraktikum zu absolvieren.

Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis in der Ausbildung zum Rettungsassistenten ist im Krankenhaus gewährleistet. Dort durchläuft der Auszubildende in insgesamt 420 Ausbildungsstunden folgende Bereiche:

  • allgemeine Pflegestation
  • Notaufnahmebereich
  • Operationsbereich und Anästhesie
  • Intensiv- und Wachstation

Mit der staatlichen Abschlussprüfung gemäß der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungsassistenten ist die Ausbildung nach dem dritten Lehrjahr abschlossen. Diese beinhaltet einen schriftlichen sowie einen praktischen Teil im Krankenhaus unter Einbezug von Fallbeispielen.

Was verdient ein Auszubildender zum Rettungsassistenten nach der Ausbildung?

Ein Rettungsassistent verdient nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung 2.022 Euro brutto im Monat. Dieser Wert richtet sich nach den tariflichen Bestimmungen im Öffentlichen Dienst.

Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sollte ein Auszubildender zum Rettungsassistenten mitbringen?

Im Job als Rettungsassistent ist eine hohe Belastbarkeit gefragt. Diese bezieht sich auf die psychische sowie physische Ebene. Jeder Einsatz bringt neue Herausforderungen mit sich. So kann es sich um leichte, aber auch um schwere Verletzungen handeln, bei denen der Rettungsassistent wiederbeleben muss. So individuell, wie jeder Einsatz sein kann, so unterschiedlich sind auch die Dienste und die Tagesform des Rettungsassistenten. Um einen guten Job zu leisten, sollte der Auszubildende von Beginn an hohen Belastungen standhalten können und Einfühlungsvermögen sowie Entscheidungsfähigkeit besitzen. Eine schnelle Merk- und Konzentrationsfähigkeit ist notwendig für die Erste Hilfe und das Beurteilen von medizinischen Maßnahmen. Für die Ausbildung zum Rettungsassistenten sollten mindestens ein Hauptschulabschluss und ein ärztliches Attest zur Eignung sowie gegebenenfalls ein Impfnachweis gegen Hepatitis B und ein Führungszeugnis vorliegen.

Was lernt ein Rettungsassistent in der Berufsschule?

Der Rettungsassistent lernt medizinische Grundlagen und alles zur allgemeinen Notfallmedizin in der Berufsschule. Des Weiteren lehrt der theoretische Teil spezielle Notfallmedizin sowie die Organisation von Einsatztaktiken. In den Fächern Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde erhält der Auszubildende vielfältiges Wissen über den Beruf und deren dazugehörige Gesetze. In der Berufsschule werden theoretische Kenntnisse mit praktischer Projektarbeit verknüpft. Dazu gehören die Entgegennahme von Einsatzaufträgen sowie die Prüfung der Einsatzfähigkeit und der Funktionalität von medizinischen Geräten.