Werkzeugmechaniker Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Werkzeugmechaniker?

Für das Herstellen von Druck- und Stanzformen ist der Werkzeugmechaniker zuständig. In diesem Job werden außerdem Spritzguss- und Umformwerkzeuge sowie Press- und Prägeformen gefertigt. Im Job des Werkzeugmechanikers treffen Sie neben dem Anfertigen von Vorrichtungen aus dem Bereich Maschinenbau ebenso auf die Herstellung chirurgischer Instrumente.

Was verdient ein Werkzeugmechaniker?

Der Verdienst im Job als Werkzeugmechaniker richtet sich nach dem Einsatzort und nach der Tarifzugehörigkeit des Betriebes. Im tariflichen Durchschnitt erhält der Werkzeugmechaniker ein Gehalt von 2.949 Euro brutto im Monat.

Welche Ausbildung benötigt ein Werkzeugmechaniker?

Für den Job als Werkzeugmechaniker sind dreieinhalb Jahre Ausbildungszeit vorgesehen. Theoretisches Wissen wird in verschiedenen Lernfeldern in der Berufsschule vermittelt. Im Ausbildungsbetrieb werden gelernte Kenntnisse in die Praxis umgesetzt. Beide Einrichtungen handeln nach dem Ausbildungslehrplan und Rahmenlehrplan für die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Werkzeugmechaniker während der Ausbildung?

In der Berufsschule lernen Auszubildende zum Werkzeugmechaniker alles zum Fertigen von Bauelementen mit Maschinen und zur Herstellung von einfachen Baugruppen. Materialien sind für Werkzeugmechaniker das alltägliche Arbeitsmittel. Aus diesem Grund steht die Beurteilung von Werkstoffeigenschaften und deren Verwendung auf dem Lehrplan. Die Auszubildenden zum Werkzeugmechaniker erhalten im Ausbildungsbetrieb Antworten auf folgende Fragen: Wie lassen sich Werkzeugmaschinen bedienen? Welche Werkzeuge lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen herstellen? Welche Systeme gibt es für die Herstellung der Werkzeuge und wie können Betriebsmittel gepflegt und gewartet werden?

Der Werkzeugmechaniker arbeitet mit verschiedenen Materialien, Bauteilen und Baugruppen. Manuelle und maschinelle Schleif- und Abtragverfahren sowie das Zusammenbauen nach Montageplänen und vielfältige Verbindungstechniken sind ebenso Themen in der Ausbildung. Betriebliche Qualitätssicherungssysteme und Umweltschutz spielen in der Ausbildung außerdem auch eine zentrale Rolle.

Welche Aufgaben hat ein Werkzeugmechaniker?

Der Job als Werkzeugmechaniker beinhaltet überwiegend handwerkliche Aufgaben. Es werden Stanzwerkzeuge und Gieß- und Spritzgussformen gefertigt. Für die industrielle Serienproduktion und den Maschinenbau stellt der Werkzeugmechaniker Vorrichtungen her. Sein Aufgabenbereich zieht sich bis zur feinmechanischen Herstellung. Mit CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen fertigt der Werkzeugmechaniker die gewünschten Werkzeuge und Formen an. Besonders präzise fertigt er Einzelteile mit Fräs-, Schleif- und Bohrmaschinen. Daneben übernimmt der Werkzeugmechaniker die Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Werkzeugen.

Warum sollte man Werkzeugmechaniker werden?

Im Job als Werkzeugmechaniker werden jeden Tag handwerkliche Fähigkeiten gefördert. Das Herstellen von Werkzeugen, Formen und Vorrichtungen bringt für diejenigen besondere Freude, die gerne handwerklich tätig sind. Das Bedienen von Maschinen und Warten von Werkzeugen ist ein weiterer Aufgabenbereich des Werkzeugmechanikers. Das bringt eine gute Abwechslung in den Job und lässt Raum für neue handwerkliche Ideen bezüglich der Werkzeugmechanik.

Wo kann man als Werkzeugmechaniker arbeiten?

Werkzeugmechaniker sind in Betrieben der Metall- und kunststoffverarbeitenden Industrie, in Werkzeugbaubetrieben und in Unternehmen mit feinmechanischer Geräteherstellung zu finden. Dazu gehören zum Beispiel diese Branchen:

  • Feinmechanik und Optik: Herstellung medizinischer Geräte und Materialien
  • Kunststoff, Vulkanisation und Kautschuk: Herstellung von Kunststoffwaren
  • Metallverarbeitung, Schweißerei und Metallbau: Herstellung von Zieh- und Stanzteilen
  • Maschinenbau, Werkzeugbau und Gießerei: Herstellung von Werkzeugen, Werkzeugmaschen und Formenbau in Gießereien

Je nach Qualifikation ist auch eine Selbstständigkeit als Werkzeugmechaniker möglich.

Wie bewerbe ich mich als Werkzeugmechaniker?

Da Werkzeugmechaniker in der Industrie tätig sind, kommen alle industriellen Betriebe für eine Bewerbung infrage. Hierfür sind Informationen über den spezifischen Betrieb hilfreich. Um die Chance auf eine Vorstellung im Unternehmen zu erhöhen, sollte im Anschreiben die eigene Motivation für den Beruf des Werkzeugmechanikers klar formuliert sein. Warum möchten Sie in dieser Branche tätig sein? Haben Sie bereits Erfahrungen in der Branche sammeln können? Sind noch keine Berufserfahrungen vorhanden oder möchten Sie die Branche wechseln, sollten Sie einen neuen Beruf als Chance und als Herausforderung betrachten und dies ebenso im Anschreiben hervorheben.

Welche Arbeitszeiten hat ein Werkzeugmechaniker?

Werkzeugmechaniker arbeiten tagsüber von Montag bis Freitag. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. Denn Werkzeuge, Formen und Vorrichtungen können ebenso zu Nachtzeiten und am Wochenende produziert werden. Die reguläre Arbeitszeit ist stark von der jeweiligen Branche abhängig.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Werkzeugmechaniker?

Mit einer Anpassungsweiterbildung festigt der Werkzeugmechaniker sein berufliches Wissen und erweitert es. Hierfür hat er zahlreiche Möglichkeiten in den Bereichen Werkzeugbau, Metallverformung, Schweißtechniken und CNC-Technik.

Der Werkzeugmechaniker trifft auf neuste Entwicklungen und lernt in einer Anpassungsweiterbildung, wie sich kollaborierende Roboter einsetzen lassen und wie sich 3D-Druck im Werkzeugbau anwenden lässt.

Eine weitere Variante, um die Karriere anzukurbeln, sind Aufstiegsweiterbildungen. Bei erfolgreichem Abschluss einer solchen Weiterbildung lassen sich Verantwortungsbereiche im Job als Werkzeugmechaniker übernehmen oder eine Führungsposition erlangen:

  • Prüfung als Industriemeister (Fachrichtung Metall)
  • Techniker (Fachrichtung Maschinentechnik / Bereich Betriebsmittel und Werkzeugbau)

Karriereziele lassen sich ebenso mit einem Studium erreichen. Der Bachelorabschluss in den Studienfächern Konstruktionstechnik oder Produktionstechnik bietet dafür ansprechende Möglichkeiten.

Was macht ein Werkzeugmechaniker in der Praxis?

Die Fertigung von Stanzwerkzeugen, Gieß- und Spritzgussformen sowie Vorrichtungen ist die Aufgabe des Werkzeugmechanikers. Dabei arbeitet er genau nach Maß und setzt vorliegende technische Zeichnungen um. Das Tätigkeitsfeld des Werkzeugmechanikers beginnt bei der Herstellung von Werkzeugen und Formen und setzt sich bei der Durchführung von Probeläufen (wie nach dem Montieren von Einzelteilen) an Maschinen fort. Mit der Kontrolle der fertigen Erzeugnisse ist die Herstellung abgeschlossen. Bei Bedarf übernimmt er die Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Werkzeugen.

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