Schuhmacher Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Schuhmacher?

Der Beruf des Schuhmachers ist Jahrhunderte alt. Bis heute kümmern sich gelernte Fachkräfte um die Herstellung von Schuhen, um Sondergrößen und um eigene Kreationen. Dazu führen sie Kundengespräche, in denen sie die Erwartungen des Auftraggebers in Erfahrung bringen und den Schuhtyp, die Lederart sowie den Preis festlegen. Sind die Fußmaße aufgenommen, geht es ans Werk. Zwei individuelle hölzerne Leisten (Nachbildungen des linken und des rechten Fußes) werden angefertigt, anhand derer der Schuhmacher die Schnittmuster der einzelnen Teile erstellt. Zum Schluss macht er sich ans Schleifen des Absatzes. Ist die Sohle bearbeitet, folgt die Politur.

Was verdient ein Schuhmacher?

Der Stundensatz eines ausgelernten Schuhmachers mit etwas Berufserfahrung liegt bei 12,90 Euro brutto. Wer ein paar Weiterbildungen mitbringt, kann Spezialleistungen anbieten und folglich mehr verdienen.

Exakt»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Alle Jobs»
  • Alle Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Refugees

Ihre Jobsuche nach Schuhmacher auf Jobbörse.de ergab 71 aktuelle Jobs und Stellenangebote:

Sortieren nach: RelevanzTiteltrefferDatumJobVideos
1 2 3 4 5 nächste

Welche Ausbildung benötigt ein Schuhmacher?

Berufstätige Schuhmacher haben entweder die duale Ausbildung zum Maßschuhmacher absolviert oder kommen aus einem dieser alternativen Bildungsgänge:

  • Orthopädieschuhmacher
  • Schuhinstandsetzer
  • Sattler – Fachrichtung Feintäschnerei

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Schuhmacher während der Ausbildung?

Der Lehrplan der Ausbildung zum Maßschuhmacher führt die Berufsanwärter in folgende Themen ein:

  • Einsatz, Pflege und Bedienung von Werkzeugen, Maschinen und Zusatzeinrichtungen
  • die sachgemäße Auswahl von Werk- und Hilfsstoffen (Leder-, Kleb- und Kunststoffe)
  • Kundenberatung
  • Abnehmen von Trittspuren
  • Anfertigung von Schnittmustern und Schablonen
  • Reparatur- und Änderungsarbeiten an Schuhböden und -schäften
  • Beurteilung von funktionellen Beeinträchtigungen durch Fußfehlbildungen oder Beinlängendifferenzen
  • Gestaltung von Maßschuhmodellen
  • Herstellung von Leistenkopien
  • Zusammenfügen von Schuhböden und Schäften zu Maßschuhen
  • Umarbeitung von Konfektionsschuhen

Welche Aufgaben hat ein Schuhmacher?

Im Berufsalltag beantworten Schumacher alle Fragen zur Fußgesundheit, passen Schuhe an und reparieren diese. Möchte ein Kunde eine schadhafte Stelle ausbessern lassen, nimmt sich der Schuhmacher dieser Sache an. Teilweise dreht es sich dabei um zu erneuernde Sohlen, Absätze oder Innenfutter. Manche Kunden wollen ihre Schuhe auch optisch verändern – auch in diesen Fällen ist der Schuhmacher der richtige Ansprechpartner. Ruckzuck sind Schnallen oder Schleifen angebracht, und der Kunde ist im Besitz eines komplett neuen Schuhs.

Warum sollte man Schuhmacher werden?

Wer Leidenschaft fürs Handwerk mitbringt und gern kreativ arbeitet, sollte unbedingt über eine Berufslaufbahn als Schuhmacher nachdenken. Der Beruf des Schuhmachers hält zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten bereit. Nach der Ausbildung können sich Lerneifrige zum Beispiel zum Orthopädieschuhmacher weiterbilden und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt damit enorm steigern. Zudem ist die Work-Life-Balance weitergehend ausgeglichen.

Wo kann man als Schuhmacher arbeiten?

Maßschuhmacher arbeiten in Betrieben des Schuhmacherhandwerks, bei Schuhschnellreparaturdiensten, in handwerklichen Lederwerkstätten oder in Werkstätten von Orthopädie- und Sanitätsfachgeschäften. Wer es gern etwas extravaganter mag, der sollte sich unbedingt mal nach einer Anstellung in der Schuhmacherei des Theaters umsehen.

Wie bewerbe ich mich als Schuhmacher?

Eine ansprechende Bewerbung sollte neben dem Lebenslauf und Ihren Zeugnissen ein gut formuliertes Anschreiben enthalten. In diesem betonen Sie am besten Ihre beruflichen Stärken und geben dem Leser Einblick in Ihr berufliches Know-how. Vereinzelte Beispiele sorgen für Glaubwürdigkeit, lange Aufzählungen von Charaktereigenschaften bewirken eher das Gegenteil. Suchen Sie sich also Ihre besten Fähigkeiten aus und beschreiben Sie, in welchen Bereichen des Berufs- oder Privatlebens Ihnen diese von Nutzen sind. Damit sollte das Interesse des Ausbilders geweckt sein. Mit etwas Glück werden Sie dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Welche Arbeitszeiten hat ein Schuhmacher?

Schuhmacher sind in der Regel von Montag bis Freitag für Ihre Kunden da, Samstagsarbeit ist nicht grundsätzlich üblich. Ihre Arbeitszeiten sind familienfreundlich – vor allem dann, wenn der Schuhmacher selbstständig ist.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Schuhmacher?

Schuhmacher können sich vielseitig weiterbilden. Einerseits können sie einschlägige Seminare besuchen, die das bestehende Wissen vertiefen und neue Einblicke in bestimmte Themenbereiche verschaffen. Besonders beliebt sind in Ihrer Berufsgruppe Kurse mit dem Fokus auf der Lederverarbeitung oder dem Verkaufstraining. Daneben existieren Aufstiegsweiterbildungen, die gelernte Schuhmacher beispielsweise zum Techniker für Schuhtechnik oder Technischen Fachwirt qualifizieren. Für diese Abschlüsse müssen Interessenten ein wenig mehr Zeit investieren. Der Arbeitseinsatz lohnt sich zum Glück – so bieten solche Spezifikationen die Möglichkeit, beruflich voranzukommen und in Führungspositionen aufzusteigen.

Was macht ein Schuhmacher in der Praxis?

Schuhmacher fertigen Schuhe an, reparieren und ändern sie und beraten den Kunden hinsichtlich des Zubehör, der Fußgesundheit und der Pflege von Maßschuhen. Ihre Hauptaufgabe ist dabei sicherlich das Handwerk. Auf ihrer täglichen To-do-Liste stehen unter anderem Aufgaben wie:

  • das Abnehmen von Trittspuren
  • das Vermessen von Füßen
  • die Ausarbeitung von Modellentwürfen
  • das Einsetzen von Ösen
  • das Schleifen und Schärfen von Schuhbodenteilen
  • die Einarbeitung von Kappen, Fersen- und Gelenkteilen
  • das Abschleifen alter Sohlen
  • Schaftreparaturen
  • die Einarbeitung von Entlastungspolstern

Jobsuche eingrenzen

Berufsbild