PTA Jobs und Stellenangebote

Was macht ein PTA?

Pharmazeutisch-technische Assistenten (kurz: PTA) haben sich der Chemie verschrieben. In ihrem Berufsalltag stellen sie Arzneimittel nach Maß her und wissen genau, welche Komponenten in Salben oder Tinkturen gehören. Kommt ein Kunde mit Beschwerden zu ihnen, haben PTAs in wenigen Augenblicken ein linderndes Medikament parat. Zudem wissen sie um dessen Nebenwirkungen und können den Kunden umfangreich über Dosierung und Einnahmebedingungen informieren. Teilweise wenden pharmazeutisch- technische Assistenten auch diagnostische Verfahren an. Einem Kunden in der Apotheke den Blutdruck oder Blutzucker zu messen – auch das gehört an manchen Tagen zum Job des PTA.

Was verdient ein PTA?

Mit etwas Berufserfahrung im Gepäck liegt das Gehalt eines PTA zwischen 2.078 und 2.691 Euro brutto im Monat. Wer gerade erst die Ausbildung abgeschlossen hat, verdient etwas weniger. Das Einstiegsgehalt liegt bei knapp 1.800 Euro brutto monatlich.

Welche Ausbildung benötigt ein PTA?

Die meisten PTAs haben die entsprechende zweieinhalbjährige Ausbildung zum Beruf absolviert. Alternativ dazu schaffen es aber auch gelernte Drogisten oder Apothekerassistenten in den PTA-Job.

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Biologisch-technischer Assistent( BTA) / Chirurgisch-Technischer Assistent (CTA) / Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA) / Medizinisch-technischer Assistent( MTA) oder Biologielaborant als Technischer Assistent Validation & Compliance (w/m/d)

Biologisch-technischer Assistent( BTA) / Chirurgisch-Technischer Assistent (CTA) / Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA) / Medizinisch-technischer Assistent( MTA) oder Biologielaborant als Technischer Assistent Validation & Compliance (w/m/d) gesucht von CureVac Real Estate GmbH in Tübingen bei Stuttgart.
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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als PTA während der Ausbildung?

Der Lehrplan des PTA ist geprägt von chemischen und biologischen Inhalten. Einen großen Teil nimmt die Botanik ein. So ist schon lange bekannt, dass Pflanzen heilsame Kräfte besitzen. Die Auszubildenden erfahren in ihrer Lehre, wie man aus ihnen Arzneitees und Salben herstellt. Was den chemischen Aspekt angeht, gilt es, die Reaktionen verschiedener Zutaten schon vor dem Anrühren zu begreifen. Bevor aus den einzelnen Zutaten heilsame Arzneimittel werden, lernt ein PTA die chemischen Eigenschaften von Arzneistoffen kennen.

Welche Aufgaben hat ein PTA?

Pharmazeutisch-technische Assistenten, beziehungsweise PTAs, agieren als die unterstützende Fachkraft des Apothekers. Die Kundenberatung und der Verkauf von Medikamenten sind zwei ihrer wichtigsten Aufgaben. Zudem sind sie in der Lage, Arzneimittel wie Salben, Tinkturen, Tabletten oder Zäpfchen herzustellen, oder eingekaufte Stoffe sowie fertige Arzneien auf deren Zusammensetzung und Reinheit zu prüfen. Wer seinen Job in einer Forschungseinrichtung ausübt, arbeitet an der Entwicklung neuer Wirkstoffe mit. Steht ein PTA nicht gerade im Labor oder hinter dem Apothekertresen, kümmert er sich um die verwaltenden Aufgaben. Das Überprüfen von Lagerbeständen und die Bestellung von Arzneistoffen sind wiederkehrende Tätigkeiten im Job des PTA.

Warum sollte man PTA werden?

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind für angehende pharmazeutisch-technische Assistenten sehr gut. Auch in Zukunft soll sich laut Prognosen daran nichts ändern. Die Entwicklung lässt Menschen immer länger leben, was die Zahl an alterskranken Menschen wachsen lässt. Die richtige Medikamenteneinstellung ist hier maßgeblich – PTAs haben also alle Hände voll zu tun.

Wo kann man als PTA arbeiten?

Pharmazeutisch-technische Assistenten arbeiten in öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken und Versandapotheken. Manche bevorzugen die Arbeit in einem industriellen Unternehmen. Auch das ist möglich. Wer mehr im Labor agieren möchte und weniger den Kundenkontakt sucht, ist in der pharmazeutischen Industrie sehr gut aufgehoben.

Wie bewerbe ich mich als PTA?

Eine typische Bewerbung besteht aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf und den berufsrelevanten Zeugnissen. Das Anschreiben bereitet vielen dabei das meiste Kopfzerbrechen. Sollte es Ihnen ähnlich gehen, sehen Sie sich die folgenden Grundregeln dazu noch einmal an:

  1. Fassen Sie sich kurz.
  2. Zeigen Sie Interesse am Arbeitgeber. Ein bis zwei Sätze mit interessanten Zahlen und Fakten zum Unternehmen sollten den Leser schon überzeugen, dass Sie nicht wahllos in irgendeinem Betrieb arbeiten wollen.
  3. Bringen Sie Ihre wichtigsten Berufskompetenzen auf den Punkt.
  4. Verlangt der Arbeitgeber eine Gehaltsvorstellung, nennen Sie diese. Somit ersparen Sie sich ziellose Bewerbungsgespräche und wissen bei einer Einladung, dass der interessierte Arbeitgeber sich Ihrer finanziellen Forderungen bewusst ist und sie möglicherweise auch erfüllt.

Welche Arbeitszeiten hat ein PTA?

Pharmazeutisch-technische Assistenten arbeiten überwiegend in Apotheken. Handelt es sich um eine öffentliche Apotheke, sind die meisten Beschäftigten von Montag bis Samstag vor Ort. In Versandapotheken kann es zudem an Sonntagen zu Arbeitseinsätzen kommen, in Krankenhäusern sowieso. Bonuszahlungen und Wochenend- oder Feiertagszuschläge mildern diesen Umstand.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den PTA?

Das Ausbildungsende bedeutet nicht, dass ein PTA nichts dazulernen kann. Zahlreiche Fachschulen halten Seminare zu den verschiedensten Themen bereit, zum Beispiel "Pharmazie und Pharmatechnik", "Naturwissenschaftliches Labor", "Produktkunde" oder "Verkaufstraining". Soll es höher hinaus gehen, können Sie Ihre Karriere mit einer Aufstiegsweiterbildung in Schwung bringen. Besonders beliebt ist zum Beispiel die Weiterbildung zum Industriemeister der Pharmazie oder Chemie sowie die Zusatzqualifikation des Technikers im Bereich Botanik.

Was macht ein PTA in der Praxis?

PTAs sind die Experten auf dem Gebiet Medikamentenverkauf und Kundenberatung. In Ihrem Berufsalltag geben sie rezeptpflichtige sowie freiverkäufliche Medikamente heraus, klären zu Nebenwirkungen und Einnahmevorschriften auf und bestellen auf Nachfrage Medikamente beim Produzenten. Außerdem sind sie in der Lage, Salben und Tinkturen mithilfe von automatischen Rührmaschinen selbst anzumischen. Dies tun sie in Absprache mit dem behandelnden Arzt. An manchen Tagen kommen Patienten in die Apotheke und benötigen eine Messung des Blutdrucks, des Blutzuckers oder des Cholesterinwerts. Auch dabei können PTAs unterstützen und die Patientenzahl in den Wartezimmern der Ärzte enorm verringern.

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