Notarfachangestellte Jobs und Stellenangebote

Was macht eine Notarfachangestellte?

Die Notarfachangestellte übernimmt die vorbereitenden und begleitenden Aufgaben bei der Beurkundung eines Rechtsgeschäfts. Das bedeutet, dass sie sich in puncto Haus- und Wohnungskauf, Ehevertrag, Vorsorgevollmacht und Testament gut auskennen muss. Für die Mandanten ist sie die erste Ansprechpartnerin. Zudem stellt sie den Kontakt zu Gerichten und Behörden her, um Informationen einzuholen. Darüber hinaus nimmt sie die Beurkundungsaufträge der Mandanten entgegen, bereitet Besprechungen vor, erstellt die Schriftstücke und berechnet entstehende Gebühren. Letzteres umfasst auch die Rechnungserstellung und die Überwachung der Zahlungseingänge.

Was verdient eine Notarfachangestellte?

Erfahrene Notarfachangestellte verdienen im Schnitt 3.000 Euro brutto im Monat. Berufseinsteiger liegen bei etwa 2.200 Euro monatlich.

Welche Ausbildung benötigt eine Notarfachangestellte?

Üblicherweise haben Notarfachangestellte die Ausbildung des gleichnamigen Bildungsgangs abgeschlossen. Die Lehre dauert drei Jahre und ist dual organisiert. Alternativ können Sie über eine abgeschlossene Lehre als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte oder als Justizfachangestellte in den Beruf einsteigen. Die Basiskenntnisse bringen Sie dann bereits mit. Gegebenenfalls müssen Sie das Wissen nur noch über eine Fortbildung erweitern.

Exakt»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Alle Jobs»
  • Alle Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Refugees

Ihre Jobsuche nach Notarfachangestellte auf Jobbörse.de ergab 1.519 aktuelle Jobs und Stellenangebote:

Sortieren nach: RelevanzTiteltrefferDatumJobVideos
1 2 3 4 5 nächste

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Notarfachangestellte während der Ausbildung?

Die Ausbildung soll angehende Notarfachangestellte auf ihren zukünftigen Berufsalltag vorbereiten. Dafür arbeiten sie sich während der Lehre in Themen wie das Urkundenwesen, die Abwicklung von Grundstücksangelegenheiten und das Erstellen von Kostenrechnungen ein. Der Lehrplan macht sie zu Expertinnen in den Rechtsgebieten Familienrecht, Handelsrecht, Erbrecht und Zivilrecht. In diesem Zusammenhang lernen sie auch, die Bücher eines Notars richtig zu führen. Die praktische Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb statt. Hier lernen sie den professionellen Umgang mit dem Mandanten.

Welche Aufgaben hat eine Notarfachangestellte?

Die Tätigkeiten und Aufgaben der Notarfachangestellten sind kaufmännischer und organisatorischer Natur. Sie umfassen zum Beispiel die Vorbereitung von Urkundenentwürfen, das Erstellen verschiedener Schriftstücke (Erbscheinanträge, Vollmachten, eidesstattliche Versicherungen) und die Korrespondenz mit Mandanten, Gerichten und Behörden. Daneben berechnen Notarfachangestellte die Gebühren für den Notar, erstellen die Rechnungen und überwachen den gesamten Zahlungsverkehr.

Warum sollte man Notarfachangestellte werden?

Die beruflichen Perspektiven und Arbeitsmarktchancen sind für Notarfachangestellte aktuell sehr gut. Karriereinteressierte nutzen die Ausbildung, um erste Kontakte in dieser Branche zu knüpfen. Danach können Sie Ihre Fähigkeiten problemlos ausbauen. Das Angebot an beruflichen Zusatzqualifikationen ist für Notarfachangestellte sehr groß.

Wo kann man als Notarfachangestellte arbeiten?

Notarfachangestellte arbeiten klassischerweise in einem Notariat oder in einer Rechtsanwaltskanzlei mit eigenem Notariat.

Wie bewerbe ich mich als Notarfachangestellte?

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber? Dann steht Ihnen die Bewerbung wahrscheinlich gerade bevor. Das Verfassen des Lebenslaufs ist für die meisten dabei noch die leichteste Herausforderung. Etwas schwerer tun sich Bewerber mit dem Erstellen eines Anschreibens. Dabei ist auch das eigentlich gar nicht so schwer. Im Anschreiben sollten Sie Ihre Stärken hervorheben und begründen, weshalb Sie für das ausgewählte Unternehmen arbeiten wollen. Manchmal ist die Angabe einer Gehaltsvorstellung erforderlich. Diese sollten Sie ganz zum Schluss erwähnen – es hat sich gezeigt, dass die Angabe einer Gehaltsspanne am besten ankommt.

Welche Arbeitszeiten hat eine Notarfachangestellte?

Generell sind die Arbeitszeiten der Notarfachangestellten recht einheitlich geregelt. Von Montag bis Freitag innerhalb der üblichen Bürozeiten ist die Fachfrau im Notariat anzutreffen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für die Notarfachangestellte?

Sie wollen noch etwas mehr aus Ihrem Beruf herausholen und sehnen sich nach verantwortungsvolleren Aufgaben? Dann sollten Sie sich mal das Angebot der Weiterbildungen für Notarfachangestellte ansehen. Das Weiterbildungsspektrum ist sehr vielgestaltig und ist von Bundesland zu Bundesland verschiedenen. In Bayern und der Pfalz können Sie sich zum Beispiel zur Inspektorin im Notardienst weiterbilden, in den neuen Bundesländern bietet sich die Fortbildung zur leitenden Notarmitarbeiterin an und in Braunschweig, Bremen und Celle ist die Qualifikation der Notariatsfachwirtin besonders beliebt. In Berlin, Frankfurt am Main und Kassel bietet sich der Aufstieg zur Notarfachwirtin an und in Hamm lassen sich Notarfachangestellte gern zur geprüften Rechts- und Notarfachwirtin ausbilden.

Was macht eine Notarfachangestellte in der Praxis?

Die Notarfachangestellte gilt in der Berufswelt als rechte Hand des Notars. So betreut sie die Mandanten, vereinbart Termine und berät die Kunden bei Fragen zu deren Unterlagen. Daneben erstellt sie die Abschriften der Urkunden, führt die Akten und erledigt den Zahlungsverkehr.

Jobsuche eingrenzen

Berufsbild