MTLA Jobs und Stellenangebote

Was macht ein MTLA?

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten (kurz: MTLA) untersuchen im Labor Körperflüssigkeiten, Gewebeproben und Zellabstriche. Die Herausforderung dabei ist, Antikörper, Krankheitserreger oder andere Unregelmäßigkeiten aufzuspüren und den behandelnden Mediziner durch seine Laborergebnisse auf die richtige Spur zu führen.

Was verdient ein MTLA?

Zwischen 3.160 und 3.485 Euro können erfahrene MTLAs monatlich verdienen. Wer den Beruf gerade erst erlernt hat, bekommt zunächst einmal etwas weniger Geld – im Durchschnitt 1.700 bis 2.500 Euro brutto.

Welche Ausbildung benötigt ein MTLA?

Der klassische Weg in eine Anstellung als MTLA führt über die dreijährige, schulische Ausbildung. Alternativ dazu stellen Unternehmen Bewerber mit einem Abschluss als Zytologieassistent, Medizinisch-technischer Assistent oder Biologisch-technischer Assistent ein.

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MTLA - Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent / BTA - Biologisch-technischer Assistent / CTA - Chemisch-technischer Assistent oder B.Sc. Bioanalytik, Chemie oder Medizintechnik (m/w/d) Hochdurchsatzlabor

MTLA - Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent / BTA - Biologisch-technischer Assistent / CTA - Chemisch-technischer Assistent oder B.Sc. Bioanalytik, Chemie oder Medizintechnik (m/w/d) Hochdurchsatzlabor gesucht von MVZ Labor Ravensburg GbR in Ravensburg.
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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als MTLA während der Ausbildung?

In der Lehre lernen die Azubis verschiedene Untersuchungsmethoden kennen. Zum Beispiel üben sie die Bestimmung des Rhesusfaktors und der Blutgruppe mithilfe des Elektronenmikroskops und erproben sich im Umgang mit Pilzkulturen, Parasiten und Viren. Sie studieren die Beschaffenheit und Eigenschaften von Keimen und lernen im Chemieunterricht die Bestimmung von Enzymen, Hormonen und anderen Stoffwechselprodukten in Körperflüssigkeiten. Noch etwas praktischer geht es in den Betriebseinsätzen zu. In diesen Phasen sind die Azubis im Krankenhaus unterwegs und assistieren den erfahrenen Kollegen im Labor. Natürlich übernehmen sie zunächst einmal einfache Aufgaben wie zum Beispiel das Einsortieren und Beschriften von Proben. Nach und nach lernen die angehenden MTLAs die verschiedenen Geräte im Labor kennen und erfahren, wie sie einen Laborraum professionell säubern und steril halten. Wenn sich die Azubis sicher fühlen, dürfen sie bald selbst die Analyse einer Blutprobe durchführen oder eine Bakterienkultur unter dem Mikroskop betrachten.

Welche Aufgaben hat ein MTLA?

MTLAs (Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten) verbringen den meisten Teil ihrer Berufszeit im Labor. Hier untersuchen sie verschiedene Proben und bedienen sich unterschiedlicher Geräte wie beispielsweise der Zentrifuge, dem Fotometer oder dem Gaschromatografen. Mithilfe solcher Apparaturen können sie die chemische Beschaffenheit, mögliche Krankheitserreger, Entzündungswerte und vieles mehr bestimmen und in das medizinische Gutachten eintragen. Manche sind in einem genetischen Labor tätig – hier sind die Laborfachleute Gen-Defekten auf der Spur und entschlüsseln die DNA des Menschen.

Warum sollte man MTLA werden?

Wer aktuell über eine Ausbildung zum Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten nachdenkt, darf sich sicher sein: Dieser Job hat Zukunft. MTLAs sind auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt stark gefragt. Zudem können Sie nach ihrer Lehre zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten in Angriff nehmen. Mit Lernbereitschaft und beruflichem Engagement im Gepäck steht ausgelernten MTLAs eine große Karriere bevor.

Wo kann man als MTLA arbeiten?

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten sind in Krankenhäusern, Arztpraxen, medizinischen Laboratorien und bei Blutspendediensten beschäftigt.

Wie bewerbe ich mich als MTLA?

Eine Bewerbung sollte stets die gängigen Unterlagen enthalten: das Anschreiben, einen Lebenslauf und die berufsrelevanten Zeugnisse. Teilweise verlangen Betriebe von Bewerbern ein aktuelles Gesundheitszeugnis. Die Information dazu finden Sie in der Stellenausschreibung. Darüber hinaus gibt so gut wie jeder suchende Arbeitgeber die Bewerbungsform in seiner Annonce an. Online-Bewerbungen erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Alternativ dazu gibt es die schriftliche, persönliche und telefonische Bewerbungsform.

Welche Arbeitszeiten hat ein MTLA?

In dieser Branche ist Schichtarbeit üblich. Vor allem in Krankenhäusern und Kliniken ist die Bereitschaft dazu eine Grundvoraussetzung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den MTLA?

Nach der Lehre zum MTLA haben Sie einige Möglichkeiten, die eigene Karriere in Schwung zu bringen. Die Weiterbildung zum Biomedizinischen Fachanalytiker ist zum Beispiel für viele interessant. Diese können Sie mit den Schwerpunkten Chemie und Pathobiochemie, molekulare Biologie und Diagnostik, Histologie oder Hämatologie absolvieren. Alternativ dazu bilden sich manche zum Techniker der Fachrichtung Medizintechnik weiter. In einer solchen Position wirken Sie bei der Entwicklung, Herstellung und Anwendung medizinisch-technischer Geräte und Einrichtungen mit. Eine weitere Alternative ist die Fortbildung zum Betriebs- oder Fachwirt. Diese ebnet Ihnen den Weg in den kaufmännischen Bereich und ist ideal, wenn Sie ohnehin am liebsten im Bereich der betrieblichen Organisation arbeiten.

Was macht ein MTLA in der Praxis?

Die Arbeit von Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten trägt maßgeblich dazu bei, dass Mediziner Krankheiten schneller auf die Schliche kommen. Dabei müssen es nicht immer Blut- oder Urinproben sein, die der Laborfachmann untersucht. Oft bittet der Arzt auch um die Analyse einer Gewebe- oder Knochenmarksprobe. Mithilfe von Mikroskopen, Fotometern, Trennschleudern, Gaschromatografen und Analyseautomaten gehen MTLAs Keimen, Bakterien und Viren auf den Grund. Die laufenden Analysen behalten sie dabei stets im Blick und dokumentieren die biologischen Vorgänge und chemischen Reaktionen. Die Ergebnisse der Analysen geben einen entscheidenden Hinweis darauf, welchen Ursprung eine Krankheit hat. Nach einer Untersuchungsreihe müssen MTLAs die Maschinen und Messgeräte sterilisieren und verwendete Pipetten oder Petrischalen fachgerecht säubern.

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