Maßschneider Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Maßschneider?

Ein Maßschneider gestaltet individuelle Kleidung entweder nach eigenen Entwürfen oder Kundenaufträgen und realisiert sie aus verschiedenen Stoffen und Materialien. Zudem ändert er Kleider, Hemden, Hosen und mehr von der Stange, wenn diese bei dem Kunden nicht richtig sitzen oder ihm nicht gefallen. Zu den Aufgaben des Berufs gehört zudem – wie der Name verrät – das Maßnehmen, damit die fertigen Textilien perfekt passen.

Was verdient ein Maßschneider?

Während der Ausbildung: Ein Maßschneider verdient im ersten Lehrjahr etwa 550 Euro brutto und kann dieses Gehalt im zweiten und dritten Lehrjahr steigern. So sind im zweiten Jahr bis zu 675 Euro und im Abschlussjahr bis zu 800 Euro brutto möglich.

Im Beruf: Nach der Ausbildung winkt ein Einstiegsgehalt von rund 2.000 Euro je nach Einsatzort des Maßschneiders. Mit der Berufserfahrung verbessert sich dieses Gehalt und beträgt bis zu 2.700 Euro. Durch Weiterbildungen wie zum Maßschneidermeister sind Gehälter bis 4.200 Euro möglich. Bei den Angaben handelt es sich um Bruttowerte.

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Welche Ausbildung benötigt ein Maßschneider?

Ein Maßschneider muss eine dreijährige Ausbildung absolvieren. Währenddessen verbringt er sowohl Zeit in der Berufsschule als auch in einem Betrieb, beispielsweise in einer Änderungs- oder Theaterschneiderei. Schon nach dem zweiten Ausbildungsjahr und einer bestandenen Zwischenprüfung dürfen sich die Auszubildenden „Änderungsschneider“ nennen. Im dritten Lehrjahr erfolgen die Entscheidung, entweder Damen- oder Herrenschneider zu werden, sowie der Erwerb des Titels „staatlich anerkannter Maßschneider“.

Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Maßschneider während der Ausbildung?

Kundenwünsche ermitteln, Materialien einschätzen, mit der Nähmaschine umgehen: Während der Ausbildung werden Maßschneider auf die vielfältigen Aufgaben des späteren Berufs vorbereitet. Sie lernen, wie sie richtig Maß nehmen, um anhand der ermittelten Werte neue Kleidungsstücke anzufertigen oder bereits vorhandene Kleidung umzunähen. Auch die Erstellung von Skizzen, die als Leitfaden für die spätere Textilie dienen, wird in der Ausbildung gelehrt. Weiterhin kommen Maßschneider in Kontakt mit sogenannten Schnittschablonen, mit denen Stoffelemente ausgeschnitten werden können, und sie lernen unterschiedliche Nähte kennen. In der Berufsschule wird zusätzlich theoretisches Hintergrundwissen vermittelt, beispielsweise Informationen aus dem Arbeits- oder Umweltrecht.

Welche Aufgaben hat ein Maßschneider?

Maßschneider entwerfen neue Kleidungsstücke allein, in Teams oder mit Kunden. Sie realisieren Kleidungsträume, die Textilien von der Stange nicht erfüllen können. Dazu beraten sie hinsichtlich der Materialwahl, empfehlen bestimmte Farben, die zum Kunden passen, nehmen Maß bei ihm und schneidern ihm so letztlich im wahrsten Sinne des Wortes die Kleidung auf den Leib. Individuell gefertigte Unikate sind das Ergebnis dieser Arbeit.

Alternativ können Maßschneider auch in Änderungsschneidereien arbeiten. In diesem Fall kümmern sie sich vorwiegend um die Anpassung fertiger Kleidungsstücke, die beispielsweise enger oder weiter gemacht beziehungsweise optisch umgestaltet werden sollen. Auch die Reparatur von Kleidungsstücken, wenn beispielsweise Knöpfe abgefallen oder Reißverschlüsse defekt sind, fällt in ihren Zuständigkeitsbereich.

Warum sollte man Maßschneider werden?

Der Beruf als Maßschneider bietet Vielfalt und Raum zur kreativen Gestaltung. Die unterschiedlichen Einsatzgebiete, beispielsweise in Modeboutiquen oder am Theater, lassen Maßschneidern die Wahl ihres beruflichen Fokus. Sie können entscheiden, ob sie lieber alltagstaugliche Kleidung entwerfen, romantische Hochzeitskleider kreieren oder auffällige Textilien für Schauspieler gestalten möchten. Zudem sind die Zukunftschancen gut, da der Kundenkreis breit gestreut ist.

Wo kann man als Maßschneider arbeiten?

Maßschneider können in Theatern, Änderungsschneidereien, Nähereien von Modehäusern, Kaufhäusern und Onlineshops sowie in Kostümabteilungen von Film und Fernsehen arbeiten. Zudem ist der Einsatz in einer eigenen Schneiderei möglich.

Wie bewerbe ich mich als Maßschneider?

Ein motiviertes Anschreiben gilt als erste Eintrittskarte in die Welt der Maßschneiderei – es gibt vergleichsweise wenig Ausbildungsplätze, weshalb Sie schon mit dem ersten Eindruck überzeugen sollten. Sie haben bereits Erfahrung im Nähen, waren vielleicht bei einem schulischen Theaterstück für die Kleidung verantwortlich? Benennen Sie diese Tatsache schon in Ihrem Anschreiben.

Auch ein aussagekräftiger Lebenslauf gehört zu einer Bewerbung für den Ausbildungsplatz dazu. Nennen Sie hier Hobbys und Interessen, die zum Beruf des Maßschneiders passen, um Ihre Chancen auf den Platz zu steigern. Vergessen Sie aber auch nicht die Nachweise über Ihre bisherigen schulischen und beruflichen Erfahrungen. Wenn Sie gleich positiv auffallen möchten, gestalten Sie zudem ein Deckblatt, das Ihre Kreativität zum Ausdruck bringt.

Welche Arbeitszeiten hat ein Maßschneider?

Die meisten Maßschneider arbeiten werktags zu geregelten Arbeitszeiten – das gilt besonders in Boutiquen oder Änderungsschneidereien. Je nach Öffnungszeiten startet Ihr Tag als Maßschneider zwischen acht und zwölf Uhr; manchmal ist also auch Ausschlafen möglich! Wenn Sie am Theater oder in der Filmindustrie eine Anstellung finden, sind durchaus auch Spät- und Wochenendarbeit möglich, sofern im Vorfeld eines Stückes oder Films die Zeit drängt.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Maßschneider?

Sie können sich nach der Ausbildung zum Maßschneidermeister, Industriemeister Fachrichtung Textilwirtschaft oder Betriebswirt Textil weiterbilden lassen. Weiterhin können Sie sich zum Ausbilder fortbilden und somit bald selbst junge Maßschneider in das Berufsbild einführen.

Was macht ein Maßschneider in der Praxis?

Sie skizzieren als Maßschneider Kleidung nach eigenen Entwürfen oder Kundenideen und sorgen dafür, dass der Entwurf passend angefertigt wird. Ist er für einen speziellen Kunden, nehmen Maßschneider das Aufmaß und beraten hinsichtlich Farbe und Material. Zudem können Textilien nach Kundenwunsch geändert oder bei Defekten repariert werden.

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