CTA Jobs und Stellenangebote

Was macht ein CTA?

Wer als chemisch-technischer Assistent (kurz: CTA) arbeitet, hat sich der Chemie verschrieben. In diesem Berufsalltag sind Sie stets mit chemischen Reaktionen, Laborauswertungen und aktiver Forschung konfrontiert. Hier geht es darum, Experimente vorzubereiten und durchzuführen, Ergebnisse mithilfe eines Computers auszuwerten und jeden Teilschritt fachgerecht zu dokumentieren. Ihre Experimentierfreude unterstützt Sie dabei, gemeinsam im Team neue Stoffgemische zu entwickeln, die im Falle der Medikamentenherstellung sogar Leben retten können.

Was verdient ein CTA?

Das Gehalt von CTAs liegt im Schnitt zwischen 3.116 und 3.677 Euro brutto im Monat. Wer den Beruf gerade erst erlernt hat, liegt prinzipiell etwas darunter. Knapp 2.300 Euro verdienen chemisch-technische Assistenten beim Start Ihrer Karriere. Wie weit es darüber hinaus geht, hängt vom Engagement und den beruflichen Zielen des CTA ab.

Welche Ausbildung benötigt ein CTA?

In der Regel hat ein berufstätiger CTA die zweijährige Ausbildung zuvor erfolgreich abgeschlossen. Hin und wieder finden sich aber auch gelernte Chemielaboranten, Biologielaboranten, Edelmetallprüfer, lebensmitteltechnische Assistenten oder biologisch- technische Assistenten im Job eines CTA.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als CTA während der Ausbildung?

Welche Chemisch-analytischen Untersuchungsverfahren gibt es? Wie bestimmt man die wichtigsten physikalischen Größen? Was braucht man für eine chemisch-technische Analyse und mit welchen Reagenzien können Stoffe elektrochemisch, spektroskopisch und chromatografisch untersucht werden? In der Berufsschule gehen angehende CTAs all diesen Fragen auf den Grund. Hier lernen sie chemische Reaktionsergebnisse schon vor dem Experiment stöchiometrisch zu berechnen und zum Beispiel gravimetrische und volumetrische Analysen selbstständig durchzuführen. In diesem Zusammenhang steht auch die Gerätekunde an vorderster Stelle. Nur wenn Berufsschüler die Apparaturen genau kennen, können sie sich der Identifikation von mechanischen und thermischen Eigenschaften widmen.

Welche Aufgaben hat ein CTA?

CTAs analysieren in ihrem Berufsalltag Proben und stellen mithilfe verschiedenster Verfahren chemische Substanzen her. Die Untersuchungsergebnisse dokumentieren Sie in Protokollen, werten diese anschließend aus und erstellen den Versuchsbericht. Um diesen Aufgaben nachzukommen, müssen CTAs mit verschiedenen Chemikalien umgehen können. Werden diese gerade nicht gebraucht, kümmern sie sich um deren fachgerechte Lagerung. Manche Reagenzien sind nach der Untersuchung nicht mehr zu gebrauchen. Auch die Entsorgung gehört zu den täglichen Herausforderungen eines CTA. Schon in der Berufsschule lernt man den Umgang mit chemischen Abfällen, die Bedeutung von Gefahrensymbolen und die fachgerechte Entsorgung von Chemikalien.

Warum sollte man CTA werden?

Für CTAs stehen die Jobchancen gut. In vielen Bereichen herrscht ein starker Fachkräftemangel, sodass sich chemisch-technische Assistenten ihren Arbeitsplatz fast aussuchen können. Auch die Auszubildenden haben nach der Lehre kaum Schwierigkeiten, eine Einstiegsmöglichkeit zu finden. Wer mit der Ausbildung zum CTA liebäugelt, der darf sicher sein: Auch in Zukunft muss sich diese Berufsgruppe um ihren Arbeitsmarkt keine Sorgen machen.

Wo kann man als CTA arbeiten?

Chemisch-technische Assistenten können in verschiedenen Bereichen arbeiten, zum Beispiel in der chemischen, pharmazeutischen oder der Kunststoffindustrie. Auch Forschungseinrichtungen sind als Arbeitgeber sehr beliebt, genauso wie medizinische und naturwissenschaftliche Untersuchungslabore.

Wie bewerbe ich mich als CTA?

Den besten Überblick über den Arbeitsmarkt erhalten Sie, wenn Sie sich in den gängigen Jobportalen und Netzwerken nach Stellenangeboten umsehen. Hier können Sie den Radius Ihrer Suche individuell einstellen. Je größer der Radius, desto länger die Liste an möglichen Arbeitgebern.

Bewerben Sie sich möglichst auf dem Wege, den die Stellenausschreibung vorgibt. Manche Unternehmen bieten die Möglichkeit einer Online-Bewerbung an, andere bevorzugen noch immer die schriftliche Variante. Um die Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu erhöhen, sollten Sie Ihr Interesse am Unternehmen klar ausdrücken. Schreiben Sie in ein bis zwei Sätzen, weshalb Sie sich gerade für diesen Arbeitgeber entschieden haben. Danach dürfen Sie sich selbst in den Fokus setzen – betonen Sie Ihre besten beruflichen Eigenschaften und fassen Sie kurz zusammen, über welche Fertigkeiten Sie verfügen. Diese Fähigkeiten sollten bestmöglich den Anforderungen des Berufsprofils für chemisch-technische Assistenten entsprechen. So kann sich der Leser ein genaues Bild von Ihnen machen und abwägen, ob Sie ins Unternehmen passen.

Welche Arbeitszeiten hat ein CTA?

Typisch für die CTA-Branche sind flexible Zeiten beziehungsweise Gleitzeit. Die Work- Life-Balance von chemisch-technischen Assistenten gilt daher als ausgeglichen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den CTA?

CTAs können sich vielfältig weiterbilden. Einerseits können Sie sich durch regelmäßige Schulungen zu Themen wie Chemische Technik, Analytische Chemie oder Physikalische Messtechniken ein erweitertes Know-how aufbauen. Andererseits gibt es Aufstiegsweiterbildungen, mit denen Sie sich einen starken finanziellen Vorteil verschaffen können. Besonders beliebt in der Chemiebranche sind die Zusatzqualifikationen "Techniker der Chemietechnik", "Synthesetechniker" oder "Technischer Fachwirt". Mit einem solchen Abschluss in der Tasche können Sie sich auf verantwortungsvollere Posten bewerben, die Ihnen ein höheres Gehalt und noch spannendere Aufgaben versprechen.

Was macht ein CTA in der Praxis?

Der chemisch-technische Assistent arbeitet überwiegend im Labor und führt Versuche durch. Das schließt die Planung von Versuchsreihen, den Aufbau verschiedenster Apparaturen, die Berechnung von einzusetzenden Mengen ein sowie den Umgang mit Laborgeräten wie Mikroskopen, Feinwaagen, Pipetten, Reagenzgläsern, Messzylindern, Fotometer, Thermometern, Bunsenbrenner und vielem mehr. Mit diesen Geräten ist es CTAs möglich, physikalisch-chemische Messverfahren durchzuführen und Substanzen auf ihre Zusammensetzung zu untersuchen. Außerdem überprüfen sie Produktqualitäten und finden heraus, an welcher Stelle der Produktion Abweichungen und Mängel auftreten. Sie stellen also sicher, dass Kunden zufrieden sind und Fehlproduktionen in großem Ausmaß ausbleiben.

Die Untersuchungsergebnisse halten die chemisch-technischen Assistenten in ihren Protokollen fest und können sich gegebenenfalls noch einmal rückwirkend Vergleiche anstellen. Die Dokumentation der Versuche ist dabei sehr wichtig und dient bei Problemen als Beweis, dass alle Arbeitsschritte exakt ausgeführt wurden.

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