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Das Wichtigste in Kürze
Sie können sich online über freie Ausbildungsplätze informieren. Alternativ bieten Berufsbildungsmessen in Ihrer Region eine mögliche Anlaufstelle, um Unternehmen mit einem Call- oder Servicecenter kennenzulernen. Wenn Sie gar nichts Passendes finden, kann sich mitunter auch eine Initiativbewerbung auszahlen. Viele Firmen weisen auf ihrer Website darauf hin, dass diese gern gesehen ist.
Sie lernen den theoretischen Teil in der Berufsschule, während praktische Aufgaben in einem Servicecenter gelehrt werden. Das breite Aufgabenportfolio macht eine Ausbildung stets spannend. Sie telefonieren mit Kunden und erfahren, wie Sie mit schwierigen Situationen umgehen können. Außerdem lernen Sie Strategien zur Kundenbindung oder - gewinnung und blicken erfahrenen Kollegen bei der Projektplanung über die Schulter. Auch die Analyse von Marketingmaßnahmen, die Entwicklung eines konkreten Angebots für einen Kunden und die Kostenplanung gehören zu möglichen Aufgaben während der Ausbildung.
Die Ausbildung dauert drei Jahre, kann bei guten Noten nach Absprache aber auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden.
Schon im ersten Lehrjahr verdienen Auszubildende meist ein vierstelliges Gehalt, das circa 1.035 Euro brutto beträgt. Mit der Erfahrung steigt auch der Lohn im zweiten Lehrjahr um 60 Euro und im dritten Lehrjahr um weitere 65 Euro an. Je nach Betrieb und abhängig von der Unternehmensgröße und dem Einsatzort können die Auszahlungen schwanken und sogar noch üppiger ausfallen.
Nach der Ausbildung können Gehälter von 1.400 bis 2.700 Euro brutto winken. Der Großteil der in Deutschland beschäftigten Kaufleute für Dialogmarketing verdient im Schnitt 2.400 Euro brutto. International tätige Großunternehmen zahlen in der Regel besser als kleine Firmen – dafür punkten diese eher mit flachen Hierarchien und Aufstiegschancen.
Sie sollten über gute Noten in Englisch, Deutsch und Mathematik verfügen, kommunikativ und extrovertiert sein sowie eine gewisse psychische Belastbarkeit aufweisen – der Umgang mit teilweise schwierigen Kunden wird immerhin Ihr täglich Brot sein. Es gibt keinen geforderten Schulabschluss für die Ausbildung, doch mit einem Realschulabschluss haben Sie besonders gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Dasselbe gilt, wenn Sie eine zusätzliche Fremdsprache beherrschen.
Sie erfahren in der Berufsschule, welche Verkaufstechniken sich bewähren, wie Sie Rechnungen und Verträge anfertigen und welche Marketingmaßnahmen erfolgversprechend sein können. Auch Wissen aus dem Bereich Betriebswirtschaft gehört zum Stundenplan.