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Das Wichtigste in Kürze
Wenn Sie die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe absolvieren möchten, sollten Sie im Internet nach freien Ausbildungsplätzen recherchieren. Ferner lohnt sich auch heutzutage noch der Blick in die Stellenausschreibungen regionaler Tageszeitungen.
Die Lehre zum Fachangestellten für Bäderbetriebe ist dual organisiert, weshalb die Berufsanwärter regelmäßig zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule wechseln.
Die theoretischen Inhalte aus der Schule werden im Betrieb praktisch umgesetzt. Hier lernen die Berufsschüler den Praxisalltag kennen und arbeiten sich in die Bereiche Aufsicht, Animation, Gästebetreuung, Reinigung, Kasse, Verwaltung und Technik ein. Am Ende der Ausbildung gehen die Azubis in die Abschlussprüfung. Wer diese erfolgreich besteht, darf sich danach offiziell als Fachangestellter für Bäderbetriebe in Unternehmen bewerben.
Insgesamt dauert die Lehre zum Fachangestellten für Bäderbetriebe drei Jahre.
Innerhalb der Lehre staffelt sich das monatliche Bruttogehalt angehender Fachangestellter für Bäderbetriebe wie folgt:
Diese Zahlen dienen nur als Durchschnittswerte in Bezug auf die Gehälter der Auszubildenden des Öffentlichen Dienstes. Sie sind nicht gesetzlich festgelegt und sollen lediglich einen Überblick verschaffen.
Nach der Ausbildung starten Berufseinsteiger in einem öffentlichen Freibad mit einem monatlichen Bruttogehalt von circa 2.500 Euro. In privaten Betrieben, die nach Tarifvertrag bezahlen, liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 2.000 Euro brutto.
Unter Freunden und Bekannten gelten Sie als offener, aufgeschlossener Typ, der schnell auf neue Situation reagieren kann und in Konfliktsituation stets eine gute Lösung findet. Der regelmäßige Sport macht Sie zu einem sehr ausgeglichenen Menschen und belohnt sie zudem noch mit einer guten Ausdauer.
Sollten Sie sich in diesem Profil wiedererkennen, ist das Berufsbild des Fachangestellten für Bäderbetriebe genau das Richtige für Sie. Schon ein Hauptschulabschluss reicht, um eine Lehre zu beginnen. Manche Unternehmen erwarten einen Realschulabschluss. Mit einem Praktikumszeugnis ist der Abschluss fast Nebensache – berufliches Engagement ist bei Ausbildern gerne gesehen.
Die Berufsschule versorgt angehende Fachangestellte für Bäderbetriebe hauptsächlich mit theoretischem Wissen. Hier lernen die Azubis die Wettkampftechniken des Schwimmens und einfache Sprünge kennen. Themen wie Rettungsschwimmen, Unfallverhütungsmaßnahmen und Erste Hilfe stehen auf dem Lehrplan. Daneben beschäftigen sich die angehenden Fachangestellten für Bäderbetriebe mit physikalischen und chemischen Größen wie Masse, Volumen, Temperatur, Druck und pH-Wert, um im Praxisbetrieb die Wasserqualität bestimmen zu können. Im Bereich Technik studieren die Auszubildenden das Zusammenfügen und Lösen von Schlauch- und Rohrverbindungen, die Erneuerung von Dichtungen oder das Wechseln der Filtereinsätze. Hinzu kommen Inhalte zu verschiedenen Kassensystemen und die Grundlagen des Vertrags- und Haftungsrechts.