Erntehelfer Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Erntehelfer?

Erntehelfer finden so gut wie in allen landwirtschaftlichen Bereichen eine Anstellung. Es handelt sich um einen Job, der sehr leicht erlernbare, aber körperlich anstrengende Tätigkeiten umfasst. Typische Tätigkeiten sind das Spargelernten, das Pflücken von Erdbeeren, die Weinlese, das Apfelernten und Ähnliches.

Was verdient ein Erntehelfer?

Erntehelfer verdienen in der Regel den gesetzlichen Mindestlohn von 9,35 Euro in der Stunde. Der Umfang der Arbeit, das Ausmaß an körperlicher Belastung und der Verantwortungsbereich entscheiden darüber, wie das Gehalt letztendlich ausfällt. Die Höhe des Verdienstes ist also verhandelbar.

Welche Ausbildung benötigt ein Erntehelfer?

Wenn Sie einen Job als Erntehelfer annehmen wollen, benötigen Sie nicht zwangsweise eine Ausbildung. Vorerfahrungen sind gern gesehen, aber keine Voraussetzung für die Anstellung.

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Leiter

Leiter gesucht von Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Nossen.
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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Erntehelfer während der Ausbildung?

Als Erntehelfer erhalten Sie die Einweisungen direkt am Arbeitsplatz. Es handelt sich häufig um Tätigkeiten, die sich sehr schnell erlernen lassen. Den Umgang mit Traktoren, Pflügen, Mähdreschern und Melkmaschinen müssen Erntehelfer natürlich erst einmal üben. Die erfahrenen Mitarbeiter zeigen ihnen, wie die Geräte und Maschinen bedient werden. Für die Spargelernte müssen Erntehelfer zum Beispiel lernen, mit Spargelstechern umzugehen. Eine Leiter kommt dagegen eher bei der Apfelernte zum Einsatz. In manchen Betrieben arbeiten Erntehelfer im Umgang mit Tieren wie Rindern, Schweinen und Hühnern. Hier können neben den typischen Aufgaben des Erntehelfers auch Reinigungsarbeiten anfallen. Vor Ort erfahren Sie, wie Ihnen Schaufeln, Besen und Schubkarren die Arbeit erleichtern.

Welche Aufgaben hat ein Erntehelfer?

Erntehelfer unterstützen Landwirte bei der Ernte von Obst, Gemüse, Wein, Weizen, Nüssen und Ähnlichem. Die Saison bestimmt, um welches Erzeugnis es sich handelt. Manche Gemüse- und Obstsorten muss der Erntehelfer vom Boden ernten, andere wiederum pflückt er von Bäumen oder Sträuchern. Die Früchte sammeln die Hilfskräfte in Körben oder kleinen Kisten. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie an manchen Arbeitsplätzen für eine längere Zeit gebückt arbeiten müssen. An anderen Einsatzorten stehen Erntehelfer dagegen eher auf Leitern. Vor allem, wenn es um die Ernte von Äpfeln, Birnen und ähnlichen Obstsorten geht, sollten Bewerber schwindelfrei sein. Bei der Weinernte geht es dagegen durch die steilen Rebhänge. Auch hier sind ein gutes Körpergeschick und Schwindelfreiheit erforderlich. Wer bei der Ernte von Tomaten mithilft, der arbeitet in der Regel im Gewächshaus.

Warum sollte man Erntehelfer werden?

Den Job des Erntehelfers können Bewerber auch ohne besonderen Abschluss ergreifen. Deshalb ist der Job vor allem bei Studierenden und jungen Menschen sehr beliebt. Andere arbeiten nebenberuflich als Erntehelfer und bessern sich so das monatliche Einkommen auf. Wer eine neue Berufsperspektive sucht, der findet über die Arbeit als Erntehelfer vielleicht sogar den Weg in eine neue interessante Berufsbranche. In den Ausbildungen als Landwirt oder als Gärtner können Sie Ihre erworbenen Kenntnisse erweitern.

Wo kann man als Erntehelfer arbeiten?

Erntehelfer arbeiten in der Regel für Firmen, die sich auf den Gemüse- oder Obstbau, Ackerbau oder Weinbau spezialisiert haben. Auch der Anbau von Nüssen oder Gewürzpflanzen bedarf immer wieder der Unterstützung durch Erntehelfer.

Wie bewerbe ich mich als Erntehelfer?

Für die Bewerbung müssen Sie nur ihre berufsrelevanten Zeugnisse kopieren, ein Anschreiben verfassen und einen tabellarischen Lebenslauf aufsetzen. Manche Arbeitgeber setzen auf die Bewerbung per E-Mail. In diesem Fall scannen Sie Ihre Unterlagen ein. Wer eine schriftliche Bewerbung verfassen soll, schickt die Dokumente in einer Bewerbungsmappe zum Arbeitgeber.

Welche Arbeitszeiten hat ein Erntehelfer?

In den meisten Fällen sind die Betriebe auf bestimmte Früchte und Gemüsesorten spezialisiert. Die Erntezeit eines Betriebs erstreckt sich damit meistens auf wenige Wochen. Die Spargelernte beginnt zum Beispiel schon im Frühjahr, während sich die Weinlese bis in den November ziehen kann. Im Falle des Eisweins dauert die Ernte sogar bis Dezember. Wie viele Stunden der Erntehelfer am Tag leistet, hängt von seiner körperlichen Verfassung und seiner Arbeitsbereitschaft ab. Motivierte Arbeitskräfte sind hier gern gesehen. Professionelle Erntehelfer erreichen teilweise Tagesarbeitszeiten von bis zu zwölf Stunden. Lokale Aushilfen finden auch für wenige Stunden eine Beschäftigung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Erntehelfer?

Haben Sie als Erntehelfer erst ein paar Erfahrungen gesammelt, wollen Sie die Tätigkeit vielleicht nun zu einem handfesten Beruf ausbauen. Einschlägige Qualifikationen helfen Ihnen dabei, einer ganzjährigen Beschäftigung nachzugehen und ein geregeltes Einkommen zu erzielen. Die Lehre zum Landwirt liegt hier auf der Hand. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Im Anschluss steht Ihnen ein monatliches Gehalt zwischen 2.347 und 2.464 Euro brutto zu. Alternativ dazu können Sie eine Ausbildung zum Tierwirt oder zum Gärtner im Gemüse- oder Obstbau in Erwägung ziehen. Ihre Arbeitsmarktchancen verbessern sich auch mit diesem Abschluss enorm.

Was macht ein Erntehelfer in der Praxis?

Erntehelfer unterstützen landwirtschaftliche Betriebe bei der Ernte von Obst und Gemüse. Handarbeit hat dabei einen besonderen Stellenwert. So helfen Erntehelfer zum Beispiel bei der Pflege des Bodens, beim Spargelstechen, beim Pflücken von Äpfeln oder beim Auflesen von Kartoffeln. An manchen Stellen kommen technische Geräte zum Einsatz.

Das Schöne am Job des Erntehelfers ist, dass er die meiste Zeit seines Arbeitstags an der frischen Luft verbringt. Außerdem ist er in der Regel ständig in Bewegung. Körperliche Fitness ist also unabdinglich. Nach ein paar Wochen ist die Ernte einer spezifischen Obst- oder Gemüsesorte dann vollbracht. Dann kann sich der Erntehelfer einer neuen Herausforderung stellen und zum Beispiel über eine Hilfstätigkeit am Fließband nachdenken. Auch im Inneren eines Landwirtschaftsbetriebes fallen verschiedene Erntearbeiten an. Hier geht es darum, die aufgesammelten Früchte zu sortieren und die schlechten von den guten zu trennen.

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