Ergotherapeutin Jobs und Stellenangebote

Was macht eine Ergotherapeutin?

Die Hauptaufgabe der Ergotherapeutin ist, Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu einem neuen Körperbewusstsein zu verhelfen. Die Betroffenen sollen nach einer langen Krankheit oder einem Unfall in ein möglichst aktives, selbstbestimmtes Leben zurückkehren. Menschen, die aufgrund eines Schicksalsschlags eingeschränkt sind, wollen ihr Leben wieder frei und unabhängig führen – die Ergotherapeutin unterstützt sie dabei. Sie begleitet die Menschen mithilfe ergotherapeutischer Behandlungsverfahren. Diese stellt sie für ihre Patienten gezielt zusammen. Die Übungen sollen die Störungen der Feinmotorik verbessern und Bewegungsstörungen auflösen. Der Auslöser für ein Handicap muss natürlich nicht immer im körperlichen Bereich liegen. Psychologisches Feingefühl und eine hohe Empathie sind also für die therapeutische Arbeit auch erforderlich. Darüber hinaus bedienen sich Ergotherapeutinnen gezielter therapeutischer Hilfsmittel wie beispielsweise der künstlerischen Therapie, der musikalischen Therapie und sportlichen Übungen.

Was verdient eine Ergotherapeutin?

Das durchschnittliche Einkommen bewegt sich für Ergotherapeuten zwischen 2.894 und 3.206 Euro brutto im Monat. Berufseinsteiger liegen etwas darunter. In den ersten Jahren liegt der Monatslohn bei etwa 1.700 Euro brutto.

Welche Ausbildung benötigt eine Ergotherapeutin?

Sie sind Ergotherapeutin? Dann haben Sie entweder die dreijährige, schulische Ausbildung an einer Berufsschule für Ergotherapie absolviert oder den Bachelor in Ergotherapie abgeschlossen.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Ergotherapeutin während der Ausbildung?

Die Ausbildung sowie das Studium sollen angehende Ergotherapeutinnen auf ihren zukünftigen Berufsalltag vorbereiten. Deshalb beschäftigen sie sich in der Ausbildung mit den medizinisch-biologischen Grundlagen, der Anatomie des Körpers, den verschiedenen Krankheitsbildern und den wichtigsten Arzneimitteln sowie ihren Wirkungsweisen. Außerdem umfasst der Bildungsgang Schwerpunkte aus den Bereichen Psychologie, Gerontologie und Pädiatrie. Nicht zuletzt stehen pädagogische Maßnahmen für Menschen mit Behinderung und die branchenüblichen Behandlungsverfahren auf dem Lehrplan. In diese Bereiche arbeiten sich die zukünftigen Ergotherapeutinnen theoretisch sowie praktisch ein. Den Praxisteil absolvieren sie in der Regel im Rahmen von Praktika.

Welche Aufgaben hat eine Ergotherapeutin?

Schlaganfallpatienten, Rollstuhlfahrer, psychisch Erkrankte – die Beweggründe, weshalb Patienten die Ergotherapeutin aufsuchen, sind sehr verschieden. Das Ziel ist für fast alle dasselbe: ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu führen. Mithilfe verschiedenster Techniken bringt die Ergotherapeutin ihren Patienten bei, mit einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung optimistisch umzugehen. Sie zeigt ihnen, wie sie sich zum Beispiel selbst anziehen, sich im öffentlichen Leben sicherer bewegen oder sich an strukturierte Tagesabläufe gewöhnen. Die Expertin hat viele Tipps zur Arbeitsplatzgestaltung und Planung des Alltags parat, die sie gerne weitergibt. Natürlich bedient sie sich auch spezieller Therapieformen. Die Musik- und die Kunsttherapie stellen neben sportlichen Übungen die wichtigsten Grundlagen der Arbeit dar.

Warum sollte man Ergotherapeutin werden?

Ergotherapeutinnen haben auf dem Arbeitsmarkt gute bis sehr gute Chancen. Der Grund dafür ist die Zunahme des mobilen Internets, was selbst bei jungen Menschen zu immer weniger Bewegung führt und einen noch stressigeren Alltag verursacht. Die Notwendigkeit von Anwendungen der Ergotherapie steigt. Gleichzeitig nimmt die Überalterung der Gesellschaft stetig zu. Das Patientenklientel umfasst folglich neben Kindern und Jugendlichen auch ältere Menschen.

Wo kann man als Ergotherapeutin arbeiten?

Mit dem Abschluss als Ergotherapeutin können Sie sich in vielen verschiedenen Unternehmen bewerben. Rehabilitationskliniken, Krankenhäuser und Tageskliniken gehören zu den klassischen Arbeitgebern. Darüber hinaus bieten Ihnen Alten- und Pflegeheime, Praxen für Ergotherapie, Kindergärten und Schulen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung und sogar Hospize eine Beschäftigungsmöglichkeit. Selbst in Forschungseinrichtungen sind Ergotherapeutinnen gefragt.

Wie bewerbe ich mich als Ergotherapeutin?

Als Ergotherapeutin bewerben Sie sich mit einem Anschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf. Dem fügen Sie die wichtigsten Zeugnisse als Kopie hinzu. Mit all diesen Dokumenten ist Ihre Bewerbung bereit zum Versand. Die Angabe zur Bewerbungsform (schriftlich, digital, telefonisch oder persönlich) finden Sie in der Stellenausschreibung angegeben.

Welche Arbeitszeiten hat eine Ergotherapeutin?

Die Work-Life-Balance der Ergotherapeutin ist weitestgehend ausgewogen. In diesem Job dürfen sich die Arbeitnehmerinnen über feste Arbeitszeiten freuen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für die Ergotherapeutin?

Sie wollen noch ein wenig mehr aus Ihrer Ausbildung herausholen? Dann sollten Sie sich die branchenüblichen Weiterbildungen ansehen. Die Spezialisierung auf ein bestimmtes Arbeitsfeld kann Ihnen zu mehr Verantwortung und neuen Aufgaben im Job verhelfen. Zu den interessanten Seminarthemen gehören zum Beispiel Musik und Bewegung, Gesundheitstraining, Therapiemaßnahmen für Menschen mit einer Seh-, Hör- oder Sprachbehinderung, das Case Management oder die Mitarbeiterführung. Daneben bietet sich die Management-Weiterbildung an, die Ihnen den Weg in eine Leitungsposition einer ergotherapeutischen Abteilung ebnet. Alternativ dazu können Sie die Ausbildung zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen in Erwägung ziehen. Auch mit diesem Abschluss ist Ihnen die Übernahme von Führungs- und Leitungsaufgaben sicher.

Was macht eine Ergotherapeutin in der Praxis?

Das Aufgabenspektrum der Ergotherapeutin lässt sich in drei große Bereiche einteilen: Therapieplanung, Therapie und Beratung sowie Verwaltung und Management. Im Folgenden erfahren Sie, welche Tätigkeiten in die einzelnen Schwerpunktbereiche fallen.

Therapieplanung: Dieses Aufgabenfeld umfasst die Ermittlung des ergotherapeutischen Bedarfs, die Festsetzung der individuellen Ziele einer ergotherapeutischen Behandlung, die Erläuterung der ergotherapeutischen Behandlung, die Klärung finanzieller Aspekte, die Planung und Auswahl des Behandlungskonzepts, die Planung therapeutischer Gruppenbehandlungen und die Dokumentation des Behandlungsprozesses.

Therapie und Beratung: Die Art der Therapie und das Patientengespräch sind stets auf den Patienten zugeschnitten. Im Bereich der Neurologie trainiert die Ergotherapeutin die motorischen Fähigkeiten von Schlaganfallpatienten. Im Bereich Psychiatrie leitet sie zum Beispiel Suchtkranke und Menschen mit anderen psychischen Problemen zur Bewältigung des Alltagslebens an. Im Bereich Geriatrie motiviert die Fachfrau Senioren zu mehr Bewegung und Gedächtnistraining. Im Bereich Pädiatrie ist sie Ansprechpartnerin für Schulkinder mit Lern- und Konzentrationsschwäche. In den Bereichen Orthopädie und Traumatologie trainiert sie Bewegungsabläufe oder studiert diese mit den Patienten neu ein.

Verwaltung und Management: Der verwaltende Arbeitsbereich umfasst die Dokumentation der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

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