Gerüstbauer Jobs und Stellenangebote

Was macht ein Gerüstbauer?

Gerüstbauer montieren Gerüste aus Systembauteilen unterschiedlicher Höhe. Ihre Einsatzgebiete sind vielseitig. So kommen sie überwiegend beim Einrüsten von Einfamilien- oder Mehrfamilienhäusern, Brücken und Hochhäusern zum Einsatz. Zudem errichten Gerüstbauer Spezialgerüste wie zum Beispiel bewegliche Arbeitsplattformen oder Tribünen.

Was verdient ein Gerüstbauer?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung verdient der Gerüstbauer zwischen 1.800 und 2.400 Euro brutto im Monat. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung und erlangten Qualifikationen steigt das Gehalt auf bis zu 3.500 Euro.

Welche Ausbildung benötigt ein Gerüstbauer?

Für den Beruf des Gerüstbauers ist eine duale Ausbildung vorgesehen. Die theoretische Ausbildung übernimmt die Berufsschule mit dem Angebot verschiedener Lernfelder. Die praxisnahe Umsetzung erfolgt im Ausbildungsbetrieb. Eine Zwischenprüfung erwartet Sie zum Ende des zweiten Lehrjahres. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Gesellenprüfung zum Ende des dritten Ausbildungsjahres sind Sie ausgebildeter Gerüstbauer.

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Welche Ausbildungsinhalte erlernt man als Gerüstbauer während der Ausbildung?

In der Ausbildung zum Gerüstbauer lernen Sie alles über den Gerüstbau. Nicht nur das Montieren von Systemteilen steht auf dem Lehrplan, sondern auch die Planung und die Vorbereitung sind wichtige Faktoren zur reibungslosen Umsetzung. Sie erhalten Wissen über die passende Auswahl von Gerüstbauteilen, und wie Sie diese um- und abbauen können. Das Lesen von Skizzen und Plänen sowie die Herstellung von Schutzwänden, Leitergerüsten und Einhausungen sind weitere Ausbildungsinhalte. Neben dem Gerüstaufbau lernt der Gerüstbauer außerdem alles über das Brennschneiden und Schweißen von Profilstahl. Im Beruf des Gerüstbauers hat Sicherheit dabei oberste Priorität. Der Gerüstbauer muss deshalb stets für Eigen- und Fremdschutz sorgen. Hierfür werden wichtige Maßnahmen gelehrt, die auch im späteren Berufsleben in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden.

Welche Aufgaben hat ein Gerüstbauer?

Der Gerüstbauer errichtet Gerüste aus Systembauteilen an Einfamilien-, Mehrfamilien- oder Hochhäusern sowie an Brücken und Bauwerken. Er geht dabei nach Skizzen und Plänen vor. Nach Nutzung der Gerüste baut der Gerüstbauer diese wieder fachgerecht ab, lagert die Gerüstteile und sorgt für deren Instandhaltung.

Warum sollte man Gerüstbauer werden?

Wer sportlich fit und schwindelfrei ist, hat schon gute Voraussetzungen für den Job als Gerüstbauer. In der Baubranche läuft alles Hand in Hand. Die Arbeit des Gerüstbauers ist dabei besonders wichtig, denn er sorgt für einen stabilen und sicheren Untergrund für alle anderen Mitarbeiter. Mit dem Aufbau des Gerüstes kann der pünktliche Start von Modernisierungsmaßnahmen gewährleistet werden. Insgesamt bietet der Job neben der Abwechslung ein hohes Verantwortungsbewusstsein.

Wo kann man als Gerüstbauer arbeiten?

Gerüstbauer sind bei Gerüstbaufirmen sowie Brücken-, Tunnelbau- und Ausbauunternehmen tätig. Zudem sind sie bei Reinigungsfirmen für Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten und in Montageunternehmen oder Bühnenbauunternehmen zu finden.

Wie bewerbe ich mich als Gerüstbauer?

Wie in jedem Job wird mit einer aussagekräftigen Bewerbung die Chance auf ein Vorstellungsgespräch verbessert. Ein tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse und berufsspezifische Zertifikate runden Ihr Bewerberprofil ab. Haben Sie bereits Berufserfahrung in einem Praktikum als Gerüstbauer sammeln können? Die Praktikumsbeurteilung sollte in der Bewerbung nicht fehlen.

Welche Arbeitszeiten hat ein Gerüstbauer?

Die Arbeitszeiten im Job als Gerüstbauer orientieren sich an den Sommer- und Winterzeiten. In der Sommerzeit ist es üblich, dass Gerüstbauer gegen 7:00 Uhr mit ihrer Arbeit beginnen. An Hitzetagen ist in der Mittagszeit eine längere Pause vorgesehen, sodass ein Arbeitstag bis 18:00 Uhr die Regel ist. Der Job als Gerüstbauer kann unter Umständen saisonal sein. Das hängt maßgeblich davon ab, welche Gebäude von Ihrem Unternehmen eingerüstet werden. Aufgrund kalter Witterungen im Winter können unter Umständen keine Bauwerke modernisiert werden. Hält die Witterung stand, arbeitet der Gerüstbauer in dieser Zeit zwischen 7:00 Uhr und 16:00 Uhr.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für den Gerüstbauer?

Gerüstbauer können ihr berufliches Wissen aktuell halten und in bestimmten Bereichen erweitern. Dafür stehen unterschiedliche Anpassungsweiterbildungen zur Verfügung, zu denen der Gerüstbau, die Bautechnik, die Vermessung sowie die Baumaschinenführung gehören. Im Job als Gerüstbauer ist Arbeitssicherheit besonders wichtig. Unternehmen sind verpflichtet, ihre Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Unfallverhütung und Arbeitsschutz zu schulen.

Weitere Karrierechancen wie das Erlangen einer Führungsposition bieten sich für Gerüstbauer zum Beispiel mit einem Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen.

Was macht ein Gerüstbauer in der Praxis?

Geht es um Baugerüste, ist der Gerüstbauer gefragt. Er montiert Gerüste aus Systemteilen beim Neubau, bei einer Modernisierung, an einer Fassade oder an einer Brücke. Gerüstbauer rüsten das Gebäude nach Skizzen und Plänen in bestimmten Höhen ein und bringen Hängegerüste sowie Arbeitsplattformen an. Um die genaue Position und die Höhe des Gerüstes zu bestimmen, fertigen sie vor dem Aufbau Konstruktionsskizzen an. Sie stellen Gerüstbauteile und Materialien zusammen und verladen diese mit Hebegeräten auf einen Lkw. An der Baustelle angekommen, sichert der Gerüstbauer den Arbeitsplatz und den Verkehr ab. Bevor das Gerüst aufgebaut wird, wird der Untergrund geprüft und bei Bedarf mit lastverteilenden Unterlagen geebnet. Gerüstbauer arbeiten in der Kolonne und sind bei jedem Arbeitsprozess auf ihr Team angewiesen. Sie arbeiten Hand in Hand und befestigen mit speziellen Verankerungen die Gerüstbäume an den Wänden. Anschließend werden Einzelteile zusammengesteckt und montiert. Zum Schluss komplementieren Gerüstbauer das Gerüst mit Leitern, Treppen und Laufbohlen.

Sind die Modernisierungen am Gebäude beendet, kommen die Gerüstbauer wieder zum Einsatz und bauen das aufgebaute Gerüst wieder ab. Verankerungen werden aus den Wänden entfernt und die Löcher mit Mörtel oder Gips verschlossen. Die Einzelteile werden im Betrieb gereinigt und auf Ihre Beschaffenheit geprüft. Der Gerüstbauer übernimmt zudem deren Lagerung und Instandhaltung.

In der Regel sind Gerüstbauer im Freien tätig. Bei der Innensanierung hoher Gebäude montieren sie spezielle Baugerüste. Für Veranstaltungen errichten sie Tribünen. Auch bei Brückenarbeiten setzen Gerüstbauer besondere Konstruktionen ein wie fahrbare Arbeitsbühnen oder Trägergerüste.

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